| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – der passende Charakter für die nächste Tour
Wer sich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU entscheidet, wählt im Grunde zwei unterschiedliche Vorstellungen von „Touring“. Beide Motorräder sind auf lange Strecken ausgelegt und bringen den typischen Harley-Anspruch mit – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an ganz verschiedenen Stellen. Der Vergleich lohnt sich besonders, wenn die geplanten Routen nicht nur aus perfekten Asphaltgeraden bestehen, sondern auch aus wechselndem Terrain, Baustellen, Umleitungen oder schlicht aus unterschiedlichen Tagesetappen.
Grundidee im Vergleich: vielseitige Reise vs. klassischer Langstreckenkomfort
Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Reiseenduro, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht ganz so „glatt“ ist, wie man es sich im Kopf ausmalt. Sie ist darauf ausgelegt, dass man die Route flexibel angeht: Landstraße, zügige Passagen, aber auch mal ein unbefestigter Abschnitt oder ein schlechter Weg, der sich nicht vermeiden lässt.
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU steht dagegen klar für den klassischen Touring-Lifestyle. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einer entspannten Sitzposition, damit lange Etappen möglichst mühelos ablaufen. Wer häufig Autobahn fährt oder einfach möglichst stressfrei Kilometer sammeln möchte, findet hier den typischen „Cruiser-Touring“-Ansatz.
Fahrgefühl und Einsatzbereich: wo die Stärken wirklich sichtbar werden
Pan America 1250 Special: mehr Agilität, mehr Spielraum
Im direkten Vergleich zeigt die Pan America 1250 Special vor allem dort ihre Stärken, wo die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das Fahrwerk und die Geometrie sind auf Kontrolle ausgelegt, sodass sich das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen sicher anfühlt. Gerade auf Landstraßen mit schlechter Fahrbahn oder bei unvorhergesehenen Umleitungen spielt die Vielseitigkeit ihre Vorteile aus.
Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher im Anspruch: Wer ausschließlich auf maximalen Komfort bei konstantem Tempo setzt, muss sich bei der Pan America bewusst sein, dass sie stärker als „aktives“ Reisegerät wahrgenommen wird. Sie ist nicht dafür gemacht, dass man sich komplett zurücklehnt und nur noch „mitrollt“ – sie lädt eher dazu ein, die Fahrt aktiv zu gestalten.
Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: souverän, komfortorientiert, entspannend
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU punktet vor allem mit dem Gefühl von Ruhe und Stabilität. Der Windschutz und die Touring-Ausstattung sorgen dafür, dass sich lange Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselhaftem Wetter ist das ein echter Vorteil.
Im Vergleich zur Pan America wirkt die Electra Glide weniger „leichtfüßig“, dafür aber sehr souverän. Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, sondern eine bewusste Ausrichtung: Wer viel Strecke macht und dabei möglichst wenig mit dem Motorrad „arbeiten“ möchte, wird die Electra Glide als sehr passend empfinden. Wer hingegen häufig enge Kurven, holprige Abschnitte oder spontane Abstecher abseits des perfekten Asphalts plant, wird die Pan America als flexibler erleben.
Motor und Charakter: zwei unterschiedliche Arten, Drehmoment in Fahrspaß zu verwandeln
Beide Modelle sind Harley-typisch kraftvoll, aber sie vermitteln die Leistung auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 Special wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass sich das Motorrad „zu groß“ anfühlt. Das unterstützt vor allem dynamische Fahrten auf Landstraßen oder beim Überholen, wenn es auf saubere Gasannahme und Kontrolle ankommt.
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU steht dagegen für einen eher „tourenden“ Charakter: Leistung wird so abgerufen, dass sich das Motorrad wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Der Fokus liegt auf gleichmäßigem Vortrieb und einem ruhigen Fahrgefühl. Das ist besonders dann stark, wenn die Route lang ist und man nicht ständig in den nächsten Gang „hineinspielen“ möchte.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Pan America bietet mehr Spielraum für variantenreiche Fahrstile, während die Electra Glide ihre Stärken bei konstantem Tempo und entspannter Langstrecke ausspielt. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Fahrbahnbedingungen wechselt, wird die Pan America als angenehmer empfinden. Wer dagegen vor allem „durchfahren“ will, bekommt mit der Electra Glide den passenden Komfort-Flow.
Komfort, Windschutz und Ergonomie: entscheidend für lange Tage
Pan America 1250 Special: Komfort mit Reise-Setup
Die Pan America 1250 Special ist auf längere Strecken ausgelegt, aber sie bleibt dabei eher ein Reisegerät mit sportlich-pragmatischer Haltung. Das bedeutet: Der Komfort ist vorhanden, aber die Sitzposition und die Ausrichtung wirken stärker auf „Fahren“ als auf „Abhängen“. Für viele ist das genau richtig – besonders, wenn die Tour aus mehreren Fahrtypen besteht.
Als Schwäche kann sich zeigen, dass bei sehr langen Autobahnphasen der Fokus nicht ganz so stark auf maximalem Windschutz liegt wie bei der Electra Glide. Wer also sehr häufig hohe Geschwindigkeiten fährt, wird den Unterschied eher merken.
Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Touring-Komfort auf höchstem Niveau
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist im Vergleich klar auf Komfort getrimmt. Windschutz, Sitzposition und die gesamte Touring-Logik zielen darauf ab, dass der Fahrer möglichst wenig „gegen“ die Fahrt arbeiten muss. Das macht sich besonders auf langen Etappen bemerkbar: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein insgesamt entspannteres Gesamtpaket.
Die Schwäche liegt eher in der Flexibilität: Wer häufig spontan abbiegt, enge Straßen nimmt oder sich auf unebenem Untergrund bewegt, wird die Electra Glide als weniger „handlich“ erleben als die Pan America. Das ist der Preis für den Touring-Fokus.
Gepäck und Alltagstauglichkeit: wie gut lässt sich die Tour vorbereiten?
Beide Motorräder sind für Reisen gedacht, aber sie denken Gepäck unterschiedlich. Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU wirkt im Vergleich wie ein „Alles-dabei“-Paket: Touring-Ausstattung und Stauraum sind so ausgelegt, dass man für längere Fahrten schnell planen kann. Das Motorrad passt besonders gut, wenn die Tour mit Gepäck, ggf. auch für mehrere Tage, klar strukturiert ist.
Die Pan America 1250 Special ist ebenfalls reisefähig, aber sie wirkt stärker auf modularen Einsatz und flexible Routen. Wer gern unterwegs umplant, spontan neue Strecken wählt oder auch mal abseits der klassischen Route fährt, wird die Pan America als praktischer empfinden. Die Schwäche ist hier eher, dass der „Touring-Komfort-Overkill“ der Electra Glide nicht im gleichen Maße im Vordergrund steht.
Elektronik und Assistenz: Sicherheit und Entlastung im Vergleich
In der Praxis entscheidet Elektronik oft darüber, wie entspannt man eine Tour erlebt. Beide Modelle bringen moderne Technik mit, aber der Nutzen zeigt sich je nach Fahrprofil. Die Pan America 1250 Special profitiert besonders, wenn die Strecke wechselhaft ist: mehr Kontrolle, bessere Unterstützung bei unterschiedlichen Bedingungen und ein Fahrgefühl, das auch bei nicht idealen Untergründen stabil bleibt.
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt ihre Stärken vor allem im Langstreckenbetrieb aus: Entlastung im Alltag, Unterstützung bei konstanten Fahrzuständen und ein Gesamtpaket, das die Fahrt weniger „arbeitsintensiv“ macht. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Elektronik als Komfortfaktor wahrnehmen.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: worauf beim Vergleich wirklich geachtet werden sollte
Beim Vergleich zwischen Pan America und Electra Glide geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt. Die Pan America 1250 Special ist die Wahl, wenn die Touren abwechslungsreich sind und die Route nicht immer planbar bleibt. Sie ist ideal, wenn neben Komfort auch Kontrolle und Flexibilität wichtig sind.
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt auf maximalem Touring-Komfort liegt: lange Etappen, viel Autobahn oder Landstraße, möglichst wenig Stress und eine Ausstattung, die das Motorrad zum „mobilen Reisehotel“ macht.
Stärken und Schwächen im direkten Überblick
- Pan America 1250 Special: Stärken bei abwechslungsreichen Strecken, mehr Flexibilität und aktiverem Fahrgefühl; Schwäche eher bei reinem „Dauerkomfort“ auf sehr langen Autobahnphasen.
- Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Stärken bei Langstreckenkomfort, Windschutz und entspannter Ergonomie; Schwäche eher bei engeren, unebenen oder spontan abseits der Hauptstrecke geplanten Routen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die Touren lieben, bei denen die Route nicht immer glatt und vorhersehbar ist. Wer gern flexibel fährt, auch mal einen schlechten Abschnitt akzeptiert und dabei trotzdem auf Reisekomfort setzt, findet in der Pan America den passenden Charakter. Sie wirkt wie ein vielseitiges Reisegerät, das Fahrspaß und Kontrolle verbindet.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU passt am besten, wenn der Fokus klar auf entspanntem Langstrecken-Touring liegt. Wer häufig lange Etappen fährt, Windschutz und Komfort priorisiert und das Motorrad als ruhigen Begleiter für Autobahn und Landstraße nutzen möchte, wird mit der Electra Glide sehr glücklich. Sie liefert genau das Gefühl, das man sich für große Distanzen wünscht: weniger Anstrengung, mehr Gelassenheit.
Kurz gesagt: Abwechslung und Flexibilität sprechen für die Pan America, maximaler Touring-Komfort für die Electra Glide.