| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die Pan America steht für Abenteuer, Komfort und Reichweite – während die CB 1000 R den Fokus klar auf agiles Handling, sportliche Linien und ein direktes Fahrgefühl im urbanen Umfeld legt. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, sollte nicht nur auf die reinen Eckdaten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Stärken im Fahralltag anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Neo-Sport-Café
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht: Sie will lange Strecken souverän abspulen, auch wenn der Weg mal nicht perfekt geteert ist. Das merkt man an der Ausrichtung des Bikes: Komfort, Stabilität und eine gewisse „Tour-Logik“ stehen im Vordergrund. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen ist ein Motorrad für den Moment: kompakt, wendig und mit dem Anspruch, in der Stadt wie auch auf Landstraßen schnell präsent zu sein. Das Design ist dabei nicht nur Show, sondern spiegelt den Charakter wider: leichtfüßig, sportlich und mit Fokus auf Kurvengefühl.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem eins: Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Langstreckenwerkzeug, das gleichmäßig zieht und dabei Ruhe ausstrahlt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen spürbar „nervöser“ im Ansprechverhalten. Das bedeutet nicht, dass die Pan America langsam wäre – aber die Art, wie Leistung und Drehmoment umgesetzt werden, fühlt sich anders an: Die Harley lädt eher zum entspannten Gleiten ein, während die Honda mehr nach „Gas geben und sofort reagieren“ aussieht.
Leistungsdaten: Wie sich die Zahlen im Alltag bemerkbar machen
Auch wenn die konkreten Leistungswerte je nach Messmethode und Konfiguration variieren können, lässt sich der Unterschied in der Praxis gut einordnen: Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und Durchzug auf längeren Abschnitten aus. Die CB 1000 R setzt dagegen stärker auf ein sportliches Gesamtpaket aus Motorcharakter und direkterem Feedback. Wer häufig kurze Strecken fährt, häufig beschleunigt und gern zügig aus Kurven heraus beschleunigt, wird die Honda oft als „präsenter“ empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal entspannt über Land rollt, bekommt mit der Pan America das passendere Gefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder besonders deutlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Stabilität ausgelegt. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Maschine bleibt dabei berechenbar und vermittelt Sicherheit. Die Honda CB 1000 R ist dagegen klar auf Agilität getrimmt. Sie wirkt leichter in den Richtungswechseln und unterstützt ein sportliches Fahrtempo – besonders dort, wo man häufig bremsen, einlenken und wieder beschleunigen muss.
Stärken und Schwächen im Handling
Stärken der Pan America: ruhiger Geradeauslauf, souveränes Ansprechverhalten bei wechselnden Untergründen, insgesamt „tour-taugliche“ Stabilität.
Schwächen der Pan America: wer ausschließlich enge Stadtpassagen und sehr dynamische Kurvenwechsel sucht, kann die Harley im Vergleich zur Honda als weniger „leicht“ empfinden.
Stärken der Honda: schnelle Reaktion auf Lenkimpulse, sportliches Gefühl beim Herausbeschleunigen, ideal für kurvige Strecken und häufige Richtungswechsel.
Schwächen der Honda: wer lange Strecken besonders komfortabel und mit Fokus auf entspanntes Reisen fahren möchte, wird die Pan America eher als „komfortableren Reisebegleiter“ wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange besser?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit bequem sitzt. Das passt zu ihrem Reiseanspruch. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café positioniert den Fahrer sportlicher und kompakter. Das sorgt für ein direktes Fahrgefühl, kann aber bei sehr langen Touren je nach Körpergröße und Fahrstil weniger entspannend wirken.
Alltagstauglichkeit: Stadt vs. Überland
In der Stadt spielt die Honda ihre Wendigkeit aus. Sie fühlt sich oft „einfacher“ an, wenn es um enge Situationen, häufiges Anfahren und kurze Strecken geht. Die Pan America ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie wirkt stärker als „Tour-Maschine“: Wer häufig pendelt und dabei Komfort sowie eine gewisse Gelassenheit schätzt, kann sie lieben. Wer dagegen vor allem kurze Wege mit viel Stop-and-Go fährt, wird die Honda meist als unkomplizierter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern ist das Sicherheitsgefühl ein Thema. Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special vermittelt durch ihre Gesamtkonzeption eher das Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Die Honda CB 1000 R wirkt im sportlichen Einsatz oft „direkter“, was sich beim zügigen Verzögern und in dynamischen Kurvenphasen bemerkbar macht. Welche Maschine sich besser anfühlt, hängt stark davon ab, wie man fährt: ruhig und vorausschauend über längere Strecken oder dynamisch mit Fokus auf sportliche Passagen.
Ausstattung und Konzept: Was passt besser zum eigenen Stil?
Die Pan America ist als Special-Version eher auf Komfort, Reise und einen „Allround“-Anspruch getrimmt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café steht dagegen für ein klares Street-Konzept: Sie ist weniger „Expedition“, mehr „Fahrspaß im Alltag“. Wer gern Zubehör nutzt, Touren plant und auch mal abseits der typischen Strecken unterwegs ist, findet in der Pan America die stimmigere Basis. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das optisch und fahrdynamisch sofort nach Sport aussieht und sich im Alltag leicht anfühlt, wird die Honda bevorzugen.
Welches Motorrad hat welche Priorität? Stärken und Schwächen im Überblick
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Stärken: Reiseorientierung, Stabilität, komfortables Langstrecken-Gefühl, souveränes Auftreten.
- Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur Honda bei sehr sportlicher Stadt- und Kurvenagilität.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Stärken: agiles Handling, direktes Fahrfeedback, sportlicher Charakter für Stadt und Landstraße.
- Schwächen: bei sehr langen Touren kann die sportlichere Sitzposition je nach Fahrer weniger entspannend wirken.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Reisen, Komfort und einem souveränen Gesamtgefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die längere Strecken mögen, gern entspannt durchziehen und auch dann sicher unterwegs sein wollen, wenn die Route nicht ganz planbar ist. Ihre Stärke liegt darin, dass sie „Tour“ nicht nur verspricht, sondern im Fahralltag spürbar macht.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen die passendere Entscheidung, wenn Agilität, sportliches Ansprechverhalten und Fahrspaß im Alltag im Vordergrund stehen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Kurven dynamisch angehen möchte und ein Motorrad sucht, das sich schnell und direkt anfühlt, wird mit der Honda sehr glücklich.
Kurz gesagt: Pan America für die große Tour und entspanntes Reisen, CB 1000 R für sportliche Alltagsfahrten und präzises Handling. Die beste Wahl ist die, die zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Strecken passt.