UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda NTV 650 Revere – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für moderne Adventure-Touren mit viel Leistung, klarer Langstrecken-Ausrichtung und dem Anspruch, auch abseits der gewohnten Strecke Spaß zu machen. Die Honda NTV 650 Revere dagegen wirkt wie ein ruhiger, bodenständiger Begleiter: ein klassisch orientiertes Tourenmotorrad, das vor allem durch seine handliche Art, die entspannte Fahrbarkeit und den Fokus auf Alltagstauglichkeit überzeugt.

Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Modelle anhand der typischen Vergleichspunkte herausgearbeitet: Motorcharakter, Fahrwerk und Fahrgefühl, Ergonomie, Ausstattung sowie die Frage, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen.

Grundidee und Einsatzprofil

Die Pan America 1250 Special ist als großes Adventure-Bike gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie zielt auf lange Touren, dynamisches Fahren und ein souveränes Gefühl auch dann, wenn die Straße nicht mehr ganz so glatt ist. Die NTV 650 Revere verfolgt eher den Ansatz „entspannt ankommen“. Sie ist weniger auf maximale Dynamik getrimmt, sondern auf ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Fahrverhalten – ideal für Fahrten, bei denen Komfort und Übersichtlichkeit wichtiger sind als sportliche Spitzenwerte.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Anspruch. Die Pan America 1250 Special ist auf kräftige Reserven ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder beim zügigen Überholen bemerkbar macht. Die NTV 650 Revere setzt dagegen stärker auf eine gleichmäßige Kraftentfaltung. Das bedeutet: weniger „Antritt auf Knopfdruck“, dafür ein Motor, der sich angenehm dosieren lässt und auch bei moderatem Tempo entspannt bleibt.

In der Praxis führt das zu zwei unterschiedlichen Stärken: Die Pan America wirkt dann überlegen, wenn Tempo und Lastwechsel häufiger vorkommen – etwa auf Landstraßen mit wechselnden Profilen oder bei längeren Etappen mit Gepäck. Die NTV punktet vor allem dort, wo ruhiges Fahren, gute Dosierbarkeit und ein entspannter Rhythmus gefragt sind.

Getriebe und Fahrbarkeit im Alltag

Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Pan America fühlt sich durch ihre Leistungsreserven oft „gelassen“ an, weil sie auch ohne ständiges Zurückschalten zügig vorankommt. Die NTV 650 Revere ist dagegen besonders dann stark, wenn die Gänge sauber genutzt werden, um den Motor im passenden Bereich zu halten. Das ist nicht zwingend langsamer – es ist eher eine andere Art, das Motorrad zu fahren.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Leichtigkeit

Beim Fahrwerk und den Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Modelle ausgelegt sind. Die Pan America 1250 Special ist auf mehr Gewicht, mehr Tempo und längere Strecken vorbereitet. Das spürt man in der Art, wie sie Stabilität aufbaut: Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhiger wird, wirkt das Gesamtpaket ruhiger und kontrollierter.

Die NTV 650 Revere ist dagegen eher auf ein leichtgängiges, gutmütiges Fahrgefühl ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ein Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „im Gefühl“ ist und sich unkompliziert bewegen lässt. Die Bremsleistung ist dabei so dimensioniert, dass sie für den typischen Touren- und Alltagsbetrieb sehr gut passt – ohne den Anspruch, sportliche Extremwerte zu liefern.

Schräglagenverhalten und Handling

Beim Handling unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die Pan America ist ein großes Motorrad, das sich dennoch gut führen lässt, wenn man die Fahrweise an das Format anpasst. In schnellen Kurven oder bei wechselndem Untergrund zeigt sie ihre Stärken durch Stabilität und Traktion. Die NTV 650 Revere wirkt dagegen agiler im direkten Richtungswechsel. Wer häufig zwischen Ampeln, engen Straßen oder kleineren Landstraßen unterwegs ist, profitiert von der leichteren Handhabung.

Ergonomie und Sitzposition

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag spürbar beeinflusst. Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Bike so gestaltet, dass sie auch auf längeren Strecken eine gute Kontrolle ermöglicht. Gleichzeitig ist sie eher auf eine aktive Fahrhaltung ausgelegt: Hände, Arme und Rücken arbeiten zusammen, um das Motorrad sicher zu führen.

Die NTV 650 Revere setzt stärker auf eine entspannte, klassische Tourenhaltung. Das führt dazu, dass sich längere Fahrten oft angenehm anfühlen, ohne dass ständig „gegen“ die Sitzposition gearbeitet werden muss. Wer vor allem Tagesausflüge oder gemütliche Touren plant, findet hier häufig schneller den passenden Wohlfühlbereich.

Ausstattung und Komfort: Was im Alltag zählt

Beim Thema Ausstattung und Komfort unterscheiden sich die Modelle ebenfalls. Die Pan America 1250 Special bringt durch ihre moderne Adventure-Ausrichtung typischerweise mehr Technik und mehr Komfort-Features mit, die auf Touren ausgelegt sind. Das zeigt sich besonders dann, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein höherer Anspruch an Übersicht und Fahrassistenz eine Rolle spielen.

Die NTV 650 Revere wirkt dagegen bewusst reduziert und pragmatisch. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher eine andere Philosophie: weniger Komplexität, dafür ein Motorrad, das sich schnell verstehen lässt und im Alltag zuverlässig funktioniert. Gerade für Fahrer, die sich nicht ständig mit Menüs oder Zusatzfunktionen beschäftigen möchten, kann das ein Plus sein.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Der Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei Tempo „ruhig“ bleibt, sind bei Touren entscheidend. Die Pan America ist hier klar auf längere Etappen ausgelegt. Die NTV 650 Revere kann ebenfalls angenehm sein, wirkt aber eher auf „moderates Tempo“ optimiert. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird die Adventure-Ausrichtung der Pan America eher zu schätzen wissen.

Verbrauch, Reichweite und Kosten im Blick

Im Vergleich der Verbrauchswerte und der daraus resultierenden Reichweite zeigt sich ein typisches Bild: Die Pan America 1250 Special ist ein großes, leistungsstarkes Motorrad, das bei sportlicherer Fahrweise mehr „fordert“. Gleichzeitig kann sie bei gleichmäßigem Fahren durchaus effizient sein, weil der Motor Reserven bietet und nicht ständig am Limit betrieben werden muss.

Die NTV 650 Revere ist in der Regel stärker auf einen ruhigen Betrieb ausgelegt. Das macht sie im Alltag oft besonders angenehm, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und gemütliche Landstraßen dominieren. Wer vor allem regelmäßig unterwegs ist und dabei Wert auf planbare Kosten legt, findet hier häufig die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken

  • Starke Leistungs- und Drehmomentreserven für dynamisches Fahren und entspanntes Überholen.
  • Adventure-orientiertes Fahrwerk für Stabilität auf langen Strecken und bei wechselndem Untergrund.
  • Tourenfokus bei Komfort und typischerweise modernerer Ausstattung.
  • Gutes Gefühl bei Tempo, weil das Motorrad auf Ruhe und Kontrolle ausgelegt ist.

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen

  • Format und Gewicht können im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Rangiermanövern spürbar sein.
  • Anspruch an Fahrweise: Wer sehr gemütlich fährt, nutzt die Reserven weniger – das Motorrad bleibt trotzdem „groß“ im Handling.

Honda NTV 650 Revere – Stärken

  • Entspannte, gut dosierbare Fahrbarkeit für Alltag und Touren ohne Stress.
  • Leichtgängiges Handling bei Richtungswechseln und im Stadtverkehr.
  • Pragmatische Ausrichtung: weniger Komplexität, dafür ein Motorrad, das schnell vertraut wirkt.
  • Alltagstaugliche Balance aus Komfort und Kontrolle.

Honda NTV 650 Revere – Schwächen

  • Weniger Reserven bei sehr dynamischer Fahrweise oder bei häufigen Überholvorgängen.
  • Adventure-Anspruch wird eher nicht im gleichen Maß bedient wie bei einem großen Reiseenduro-Konzept.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren mit Anspruch geplant sind: längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse, mehr Dynamik und ein Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer gerne plant, packt und losfährt – und dabei Wert auf moderne Technik und Reserven legt – wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Die NTV 650 Revere ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, entspanntem Fahren und unkomplizierter Handhabung liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell vertraut ist und für gemütliche Touren genauso taugt wie für den täglichen Weg, findet in der Honda häufig den idealen Begleiter.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein großes Adventure-Motorrad suchen: mit kräftigerem Antrieb, stabilerem Fahrgefühl auf längeren Strecken und einer Ausrichtung, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Komfort geben soll. Wer häufig weitere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und dabei Reserven schätzt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

Die Honda NTV 650 Revere passt dagegen besser zu einem eher entspannten Fahrstil. Sie überzeugt durch unkomplizierte Handhabung, eine gut dosierbare Motorcharakteristik und eine pragmatische Tourenorientierung. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, Touren ohne Stress plant und ein Motorrad möchte, das schnell „einfach läuft“, findet in der Honda oft die passendere Basis.

Kurz gesagt: Adventure mit mehr Dynamik – Pan America. Alltag und gemütliche Touren mit leichterem Handling – NTV 650 Revere.

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