| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda VFR1200F – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Abenteuerlust, robuste Touring-Qualitäten und eine Ausrichtung, die auch abseits der perfekten Straße Spaß macht. Die Honda VFR1200F dagegen ist ein klassischer Vertreter der sportlichen Tourer: dynamisch, stabil auf der Autobahn und mit einem Fokus auf Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn je nach Fahrprofil kann das „bessere“ Motorrad ganz unterschiedlich ausfallen.
Grundcharakter: Adventure vs. sportlicher Tourer
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Die Pan America 1250 Special wirkt wie gemacht für lange Strecken mit wechselndem Untergrund. Der Adventure-Ansatz zeigt sich vor allem im Gesamtkonzept: aufrechte Sitzposition, Touring-Ausstattung und ein Setup, das auch dann noch souverän bleibt, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer gern plant, aber auch gern spontan abbiegt, findet hier ein Motorrad, das mitdenkt.
Honda VFR1200F
Die VFR1200F ist dagegen stärker auf Straße und Tempo ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von „stabil und präzise“, besonders bei zügiger Fahrt. Der sportliche Tourer-Charakter sorgt dafür, dass sich die Maschine auch auf längeren Etappen nicht anfühlt wie ein Kompromiss. Statt Offroad-Fokus steht hier die Dynamik im Vordergrund – mit einer Fahrweise, die sich auf kurvigen Strecken ebenso wohlfühlt wie auf der Autobahn.
Vergleich der Fahrdynamik: Wie sich die Stärken im Alltag zeigen
Motor und Antrieb: Durchzug vs. sportliche Linie
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, gleichmäßig Kraft aufzubauen und dabei auch bei wechselnden Bedingungen kontrollierbar zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus „immer gleich“ besteht. Die VFR1200F setzt dagegen stärker auf eine sportliche, fahrerorientierte Linie: Der Antrieb unterstützt zügiges Vorankommen und lässt sich so dosieren, dass auch dynamische Fahrten Spaß machen.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Pan America punktet mit einem souveränen, tourentauglichen Charakter, während die VFR1200F vor allem dann überzeugt, wenn die Fahrt mehr nach „kurvig und zügig“ aussieht. Wer häufig im Alltag zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, merkt schnell, dass beide Motorräder ihren eigenen Rhythmus haben – aber die VFR1200F fühlt sich dabei oft noch „sportlicher“ an, während die Pan America eher „entspannt-abenteuerlich“ bleibt.
Fahrwerk und Straßenlage: Komfort auf Distanz vs. Präzision in Kurven
Bei der Pan America 1250 Special spielt das Fahrwerk seine Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke unruhiger wird. Die Abstimmung zielt darauf ab, Unebenheiten abzufedern und die Kontrolle auch bei weniger perfekten Bedingungen zu behalten. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour mal über schlechten Belag, Baustellen oder Schotterabschnitte führt.
Die Honda VFR1200F ist dagegen stärker auf präzises Handling und Stabilität bei sportlicher Gangart ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise wirkt sie besonders „aufgeräumt“: Das Motorrad bleibt berechenbar, die Linie lässt sich gut halten. Schwäche im Vergleich: Wer regelmäßig abseits der Straße unterwegs ist, wird bei der VFR1200F eher an Grenzen stoßen, während die Pan America dafür konzipiert ist, solche Situationen gelassener zu meistern.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Alltag
Sitzposition und Fahrgefühl
Die Pan America 1250 Special bietet eine eher aufrechte Sitzposition, die das lange Sitzen angenehmer macht und den Blick nach vorn erleichtert. Dadurch wirkt sie besonders passend für Reisen, bei denen man viele Stunden am Stück unterwegs ist. Die VFR1200F setzt dagegen auf eine sportlichere Haltung, die zwar ebenfalls touringtauglich ist, aber mehr „Fahrerfokus“ vermittelt. Das kann ein Plus sein, wenn man gern aktiv fährt – und ein Minus, wenn man vor allem entspannt cruisen möchte.
Windschutz und Schutzwirkung
Beide Motorräder sind für längere Strecken gedacht, aber die Art der Schutzwirkung unterscheidet sich. Die VFR1200F spielt ihre Stärken besonders bei zügiger Autobahnfahrt aus: Der Windschutz unterstützt die stabile Fahrt und reduziert spürbare Ermüdung. Die Pan America 1250 Special ist ebenfalls auf Tour ausgelegt, wirkt aber im Gesamtkonzept etwas „robuster“ und weniger auf reines Autobahn-Tempo optimiert. Wer häufig gemischte Strecken fährt, profitiert von dieser Flexibilität.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Paket aus Touring- und Abenteuer-Features: Sie unterstützt den Fahrer dabei, auch unter wechselnden Bedingungen sicher und kontrolliert unterwegs zu sein. Die VFR1200F setzt stärker auf ein sportlich abgestimmtes Gesamtbild, bei dem die Elektronik das dynamische Fahren unterstützt und die Maschine dabei stabil bleibt.
Stärken und Schwächen: Die Pan America punktet, wenn man gern „mehr Möglichkeiten“ hat und sich auch bei wechselndem Untergrund auf Assistenzsysteme verlassen möchte. Die VFR1200F überzeugt, wenn man vor allem auf der Straße unterwegs ist und die Elektronik das sportliche Fahrgefühl abrunden soll.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Pan America 1250 Special wirkt dabei besonders dann stark, wenn die Strecke nicht planbar ist und man häufiger mit wechselnden Bedingungen rechnen muss. Die VFR1200F bietet ebenfalls ein hohes Maß an Kontrolle, fühlt sich aber in der Praxis oft noch „sportlicher“ an, wenn es darum geht, zügig zu verzögern und die Linie in Kurven zu halten.
Schwäche im Vergleich: Wer sehr häufig abseits der Straße fährt, wird bei der Pan America eher das passende Sicherheitsgefühl finden. Wer dagegen überwiegend auf Asphalt unterwegs ist und sportlich fährt, wird die VFR1200F als besonders stimmig empfinden.
Alltagstauglichkeit und Nutzung: Welche Tour passt zu welchem Motorrad?
Für wen ist die Harley-Davidson Pan America 1250 Special besonders geeignet?
Die Pan America 1250 Special ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur eine Strecke „abfahren“, sondern eine Reise erleben möchten. Sie passt besonders gut, wenn Touren häufig gemischt sind: Landstraße, Autobahn, Baustellen, gelegentlich schlechter Belag und vielleicht sogar ein Schotterabschnitt. Auch wer gern Gepäck mitnimmt und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtkonzept legt, findet hier eine starke Basis.
Für wen ist die Honda VFR1200F besonders geeignet?
Die VFR1200F richtet sich an alle, die sportlich touren möchten – mit Fokus auf Straße, Tempo und präzises Handling. Sie ist besonders attraktiv, wenn längere Strecken regelmäßig vorkommen und die Fahrt dabei zügig geplant ist. Wer gern kurvig fährt, aber trotzdem komfortabel ankommen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein durchdachter Tourer anfühlt.
Vergleich der Kaufentscheidung: Worauf sollte man beim direkten Vergleich achten?
Beim Vergleich Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda VFR1200F lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Daten zu schauen, sondern die Unterschiede im Einsatz zu verstehen. Die Pan America ist die Wahl, wenn das Motorrad auch dann noch passen soll, wenn die Route nicht perfekt ist. Die VFR1200F ist die Wahl, wenn die Straße im Mittelpunkt steht und das Motorrad vor allem bei dynamischer Fahrweise überzeugen soll.
Ein weiterer Punkt ist das persönliche Fahrgefühl: Die Pan America wirkt eher wie ein Reisegerät mit Abenteuer-Charakter, während die VFR1200F stärker wie ein sportlicher Begleiter für schnelle Etappen wirkt. Wer sich unsicher ist, sollte vor allem die eigene Priorität klären: „Flexibel auf jeder Strecke“ oder „präzise und sportlich auf Asphalt“.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die Reisen mit Abwechslung lieben: gemischte Strecken, wechselnder Belag und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch außerhalb des perfekten Asphalts souverän bleibt. Sie punktet mit ihrem Adventure-Charakter, dem tourentauglichen Gesamtkonzept und einem Fahrgefühl, das auf Kontrolle und Vielseitigkeit setzt. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt und sich nicht auf eine einzige Streckenart festlegen möchte, findet hier einen starken Partner.
Die Honda VFR1200F ist dagegen ideal, wenn der Fokus klar auf der Straße liegt: sportliches Touren, zügige Autobahnabschnitte und präzises Handling in Kurven. Sie überzeugt mit einem dynamischen Charakter und einem Gesamtpaket, das sich besonders dann auszahlt, wenn die Fahrt mehr nach „Fahren“ als nach „Abenteuer-Route“ klingt. Wer vor allem Asphalt liebt und dabei Komfort auf Distanz mit sportlicher Linie verbinden möchte, trifft mit der VFR1200F die passendere Entscheidung.