UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 34.390 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Was kann der 2026er Bagger aus den USA mit dem neuen 112CI V2?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • MOTOR !!!!
  • Sound
  • Bremsen
  • Fahrgefühl
  • Lebensgefühl
  • alle sonstigen Gefühle
Kontra:
  • schwer
  • weder Quickshifter noch Automatik erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht382kg
Radstand1.668mm
Länge2.503mm
Radstand1.668mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.237mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.834ccm
Hub96mm
Bohrung110mm
KühlungFlüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung126 PS
Drehmoment181 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneTelegabel (Federweg 119)mm
Federung hintenEinzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 66H
Reifen hinten180/60R16 80H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneBrembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hinteneinfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker

Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.

Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.

Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 34.390 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz-Metallic mit Glitzer, Mattschwarz, Kreide

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Motorradvergleich

Wenn zwei große Namen aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für den modernen Adventure-Ansatz – mit dem Anspruch, auch abseits der ausgetretenen Pfade souverän zu bleiben. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen verkörpert Touring-Charakter pur: viel Komfort, viel Präsenz und ein Setup, das auf lange Strecken und entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Beide Motorräder sind reisetauglich, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – anhand der im Vergleich aufgeführten Eckdaten und der daraus ableitbaren Fahreindrücke. So lässt sich schneller erkennen, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundcharakter: Adventure vs. Touring

Harley-Davidson Pan America 1250 Special

Die Pan America 1250 Special ist ein Adventure-Bike, das sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie sind so abgestimmt, dass man sowohl sportlich zügig fahren als auch längere Strecken bequem absolvieren kann. Die Special-Version bringt dabei einen stimmigen Mix aus Komfort und „Ready-to-Ride“-Ausstattung, ohne den Charakter zu verlieren.

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse

Die Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen klar im Touring-Lager. Hier steht das Fahrgefühl im Vordergrund, das sich wie ein „Gleiten“ anfühlt: stabil, ruhig und auf Langstrecke optimiert. Die Maschine wirkt wie gemacht für ausgedehnte Touren, bei denen Windschutz, Komfort und ein souveränes Ansprechverhalten wichtiger sind als das letzte Quäntchen Agilität.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motor- und Leistungswerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Pan America 1250 Special zielt auf einen vielseitigen Charakter ab – sie soll sowohl im Alltag als auch auf wechselndem Terrain gut funktionieren. Die Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf das klassische Touring-Gefühl: kräftiges Drehmoment und ein Antrieb, der auch bei gleichmäßigem Tempo entspannt bleibt.

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder schlechten Straßenabschnitten wechselt, profitiert von der Adventure-Auslegung der Pan America. Wer dagegen vor allem Autobahn und Landstraßen mit konstantem Rhythmus fährt, wird die Touring-Stärken der Chieftain besonders schnell zu schätzen wissen.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Vielseitigkeit

Die im Vergleich genannten Fahrwerks- und Geometrie-Eckdaten lassen zwei unterschiedliche Philosophien erkennen. Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe zu „verzeihen“. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Unebenheiten, wechselnder Grip oder unruhige Fahrbahnen werden eher als Teil der Reise betrachtet.

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt dagegen wie ein Ruhepol. Die Abstimmung zielt auf Geradeauslauf und Komfort ab. Das ist ein klarer Vorteil, wenn viele Kilometer am Stück anstehen. Gleichzeitig kann das größere Touring-Setup in Situationen, in denen man häufig rangiert oder enge Passagen fährt, weniger „leichtfüßig“ wirken als ein stärker adventureorientiertes Motorrad.

Ergonomie und Sitzposition: Für welche Körperhaltung gemacht?

Auch die Sitzposition und die daraus resultierende Ergonomie sind im Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Pan America 1250 Special bietet eine Haltung, die eher nach „aktivem Fahren“ verlangt: man sitzt so, dass man die Maschine führen kann, ohne sich komplett in eine Cruiser-typische Komfortmulde zu begeben. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch Kurven und wechselnde Streckenprofile einplant.

Die Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf Touring-Komfort. Die Sitzposition ist typischerweise so ausgelegt, dass man über längere Zeit entspannt bleibt und der Oberkörper nicht ständig „gegen“ den Fahrtwind arbeitet. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei wenig Lust auf häufiges Umpositionieren hat, wird diese Ausrichtung schnell als Vorteil merken.

Komfort und Windschutz: Wie gut bleibt man „frisch“?

Beim Komfortvergleich spielen Windschutz, Ergonomie und die allgemeine Abstimmung zusammen. Die Chieftain ist hier besonders stark, weil Touring-Design und Ausstattung darauf ausgelegt sind, den Fahrer spürbar zu entlasten. Das merkt man vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten.

Die Pan America 1250 Special punktet dagegen mit einem flexibleren Charakter: Sie kann komfortabel sein, ohne ihren Adventure-Anspruch zu verlieren. Wer also nicht nur „Dauerkreis“ fährt, sondern auch mal abbiegt, die Route ändert oder auf schlechteren Straßen unterwegs ist, bekommt ein Motorrad, das sich weniger auf eine einzige Fahrart festlegt.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer im Vergleich

In den aufgeführten Ausstattungsdetails zeigt sich, dass beide Modelle moderne Standards mitbringen. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Elektronik vorhanden ist, sondern wie sie zum jeweiligen Einsatzzweck passt. Die Pan America 1250 Special wirkt so, als sei sie für wechselnde Bedingungen gedacht: Traktion, Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen ein kontrolliertes Fahren über verschiedene Untergründe hinweg.

Die Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf Touring-Funktionen, die das entspannte Fahren erleichtern. Dazu gehören Komfort- und Fahrassistenzaspekte, die vor allem auf Langstrecke Sinn ergeben: weniger Stress, mehr Konstanz, ein ruhigeres Gesamtgefühl.

Gepäck und Alltagstauglichkeit: Was lässt sich wirklich mitnehmen?

Beim Thema Gepäck und praktische Nutzung zeigt sich, wie unterschiedlich die Motorräder gedacht sind. Die Chieftain ist im Touring-Sinn besonders konsequent: Wer viel Gepäck mitnimmt, profitiert von einem Setup, das auf Touren ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt dann wie ein „rollendes Zuhause“ – vor allem, wenn die Strecke mehrere Tage umfasst.

Die Pan America 1250 Special ist ebenfalls reisefähig, aber eher im Adventure-Modus: Gepäck lässt sich sinnvoll integrieren, und das Motorrad bleibt dabei ein Werkzeug, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht zu 100% planbar ist. Wer also Touren plant, aber unterwegs flexibel bleibt, findet hier oft den besseren Kompromiss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Streckenprofile, nicht nur für „perfekten Asphalt“.
  • Adventure-Fahrgefühl: unterstützt aktives Fahren und kontrolliertes Handling.
  • Reisetauglichkeit mit Flex: Komfort ja, aber ohne den Adventure-Anspruch zu verlieren.

Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Touring-Fokus nicht ganz so kompromisslos wie bei einer Chieftain: Wer ausschließlich lange Autobahnstrecken fährt, könnte den maximalen Windschutz- und Komfortfokus der Indian stärker vermissen.
  • Gewicht und Größe können im engen Alltag (z. B. häufiges Rangieren) spürbar sein.

Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse

  • Touring-Komfort: besonders stark für lange Strecken und entspanntes Tempo.
  • Ruhiges Fahrgefühl: stabil und gelassen, ideal für große Distanzen.
  • Präsenz und Ausstattung: wirkt wie ein durchdachtes Gesamtsystem für Reisen.

Schwächen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse

  • Weniger „Adventure-Agilität“: Für wechselnde Untergründe oder häufiges aktives Fahren ist die Ausrichtung weniger kompromissbereit als bei der Pan America.
  • Alltag und enge Passagen: Das Touring-Setup kann in engen Situationen weniger handlich wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn Touren abwechslungsreich sind: Landstraße, kurvige Abschnitte, gelegentlich schlechterer Belag und die Freiheit, die Route unterwegs anzupassen. Sie ist ein Motorrad, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant war.

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke liegt: viel Autobahn, lange Tagesetappen, komfortables Reisen mit ausreichend Gepäck und ein Fahrgefühl, das möglichst wenig anstrengend ist. Wer Touring als Lebensstil versteht und Kilometer sammeln möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen: Sie verbindet Reise-Komfort mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Untergrund und aktiver Fahrweise überzeugt. Wer Touren plant, aber unterwegs flexibel bleibt, findet in der Pan America einen starken Begleiter.

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es lange und entspannt werden soll: Touring-Komfort, ruhiges Fahrverhalten und ein Setup, das auf große Distanzen ausgelegt ist. Wer vor allem auf Strecken unterwegs ist, auf denen Konstanz zählt, bekommt mit der Chieftain das passendere Motorrad.

Kurz gesagt: Adventure-Flex spricht für die Pan America, Touring-Komfort und Langstreckenfokus für die Chieftain.

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