| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki Eliminator 500 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Kawasaki Eliminator 500, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein großes, reiseorientiertes Adventure-Konzept auf ein eher leichtfüßiges, entspanntes Cruiser-Design. Genau diese Gegensätze machen es leicht, die richtige Wahl nach dem eigenen Alltag zu treffen – statt nach dem Bauchgefühl allein.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Werte der beiden Modelle sinnvoll gegeneinander zu stellen und daraus abzuleiten, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse einplant. Dabei steht nicht „das eine beste Motorrad“ im Fokus, sondern „das passendste Motorrad“.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Reise vs. entspanntes Cruisen
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: gebaut für Strecke und Vielseitigkeit
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Maschine gedacht, die lange Strecken ebenso mag wie wechselnde Untergründe. Das zeigt sich bereits in der Ausrichtung: Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind auf Durchzug und Reserven ausgelegt, während die Gewichts- und Fahrwerksauslegung auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Bedingungen zielt. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der „Reise“-Logik: gleichmäßiges Tempo, souveräne Beschleunigung und ein Setup, das nicht nach kurzer Zeit nach „Pause“ ruft.
Kawasaki Eliminator 500: leicht, nahbar und alltagstauglich
Die Kawasaki Eliminator 500 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, Stadtverkehr und Feierabendrunden. Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind auf ein gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Dadurch lässt sich das Motorrad oft leichter in den Alltag integrieren – vom Anfahren an der Ampel bis zum entspannten Rollen in der Stadt. Auch die Gewichts- und Ergonomie-Orientierung spielt hier eine Rolle: Das Motorrad wirkt handlicher, was sich besonders im Stop-and-Go oder bei engen Situationen bemerkbar macht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag auswirken
Leistung & Drehmoment: Reserven vs. Dosierbarkeit
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments wird der Charakter schnell klar: Die Pan America 1250 Special bietet deutlich mehr „Luft nach oben“. Das ist vor allem dann spürbar, wenn Überholvorgänge zügig passieren sollen oder wenn das Motorrad mit Gepäck und auf längeren Etappen gefordert wird. Die Eliminator 500 setzt dagegen auf ein Fahrgefühl, das sich angenehm kontrollieren lässt: weniger „Wucht“, dafür oft ein direkteres Ansprechverhalten im unteren bis mittleren Bereich.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die Pan America punktet mit Durchzug und Reserve, die Eliminator mit Alltagstauglichkeit und einfacher Handhabung. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig zügig unterwegs ist, wird die Reserven der Pan America stärker wahrnehmen. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, profitiert eher von der leichteren, entspannteren Art der Eliminator.
Gewicht & Handling: Stabilität vs. Agilität
Der Vergleich der Gewichtsangaben macht den Unterschied im Handling deutlich. Die Pan America 1250 Special ist schwerer und damit stärker auf Stabilität ausgelegt. Das ist auf der Landstraße und bei längeren Fahrten ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „zitterig“ wirkt und sich souverän anfühlt. In engen Situationen oder bei häufigem Rangieren kann das Gewicht jedoch spürbar sein.
Die Kawasaki Eliminator 500 ist leichter und wirkt dadurch oft agiler. Das hilft besonders in der Stadt, beim Einparken oder wenn das Motorrad öfter „von Hand“ bewegt wird. Die Schwäche ist nicht unbedingt das Handling selbst, sondern eher die Erwartung: Wer mit der Eliminator „Adventure“ im großen Stil erwartet, wird schneller an Grenzen stoßen – nicht wegen mangelnder Qualität, sondern weil das Konzept ein anderes ist.
Fahrwerk, Bremsen und Elektronik: Wo die Werte den Unterschied machen
Fahrwerk: Komfort für Strecke oder Komfort für Alltag
Beim Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus ableitbaren Abstimmung zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist auf wechselnde Bedingungen und längere Etappen ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: mehr Fokus auf Stabilität, Kontrolle und ein Setup, das auch bei höheren Belastungen nicht schnell „ermüdet“. Die Eliminator 500 zielt eher auf ein entspanntes, ruhiges Fahrgefühl für den Alltag. Das ist angenehm, wenn die Strecken kurz sind oder wenn der Fokus auf Komfort im Stadtverkehr liegt.
Bremsen: Leistungsfähigkeit vs. Dosierbarkeit
Die Bremsenwerte und die Art der Bremsanlage beeinflussen, wie sicher sich das Motorrad in kritischen Momenten anfühlt. Die Pan America ist tendenziell auf kräftiges Verzögern ausgelegt, was bei höheren Geschwindigkeiten und bei Last (z. B. Gepäck) ein Plus ist. Die Eliminator kann hier ebenfalls überzeugen, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes, unkompliziertes Bremsen im Alltag optimiert ist.
Elektronik: Reise-Assistenz vs. pragmatische Unterstützung
Im Elektronik-Vergleich zeigt sich häufig ein Unterschied zwischen „großem Reisegerät“ und „alltagstauglichem Cruiser“. Die Pan America 1250 Special bietet durch ihre Ausrichtung eher mehr Assistenz und Komfortfunktionen, die auf längeren Strecken helfen. Die Eliminator 500 setzt eher auf das Wesentliche: Technik, die nicht ablenkt, sondern das Fahren erleichtert. Wer viel unterwegs ist und sich auf Assistenz verlassen möchte, wird die Pan America stärker schätzen. Wer Technik lieber reduziert und unkompliziert fährt, findet in der Eliminator oft den passenden Charakter.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Sitzhöhe & Sitzposition: Adventure aufrecht vs. Cruiser entspannt
Die Ergonomie-Werte (Sitzhöhe, Sitzposition, Lenker-/Körperhaltung) sind beim Vergleich entscheidend, weil sie direkt beeinflussen, wie lange man ohne Ermüdung fahren kann. Die Pan America 1250 Special ist tendenziell auf eine aufrechtere, reiseorientierte Haltung ausgelegt. Das hilft besonders bei langen Etappen, weil der Körper weniger „zusammenfällt“. Die Eliminator 500 wirkt dagegen cruiser-typisch: entspannter, oft mit einer Haltung, die sich gut für kurze bis mittlere Fahrten anfühlt.
Stärken und Schwächen: Die Pan America punktet bei Langstrecken-Komfort, die Eliminator bei entspanntem Stadt- und Feierabendgefühl. Wer viel im Sattel sitzt, wird die Reiseergonomie stärker merken. Wer vor allem „genießen“ statt „durchziehen“ will, fährt mit der Eliminator oft zufriedener.
Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Reichweite und Kostenlogik
Verbrauch & Reichweite: große Maschine vs. kompakter Alltag
Beim Vergleich der Verbrauchs- und Reichweitenwerte zeigt sich meist: Die Pan America ist eine größere, leistungsstärkere Maschine – entsprechend kann der Verbrauch höher ausfallen, dafür sind die Reserven und die Reiseorientierung stark. Die Eliminator ist kleiner und oft effizienter im Alltag, was sich besonders bei häufigen Fahrten in der Stadt oder auf kurzen Strecken bemerkbar macht.
Hier entsteht eine klare Logik: Die Pan America lohnt sich besonders, wenn längere Touren und zügiges Fahren im Vordergrund stehen. Die Eliminator ist oft die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht und man das Motorrad unkompliziert nutzen möchte.
Wartung & Betrieb: Erwartungshaltung anpassen
Auch wenn konkrete Wartungsintervalle je nach Nutzung variieren, gilt im Vergleich: Eine größere Adventure-Maschine bringt mehr Technik und mehr „Systemkomplexität“ mit. Das ist nicht automatisch schlecht – es ist eher eine Frage der Erwartung. Die Eliminator ist in der Regel einfacher zu handhaben und wirkt dadurch oft als „ruhiger Begleiter“ im Alltag.
Für wen passt welches Motorrad? Stärken und Schwächen im Klartext
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: die richtige Wahl für Reise-Fahrer
Die Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn Überholmanöver und zügiges Tempo wichtig sind und wenn ein Motorrad gefragt ist, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Stärke liegt in den Leistungs- und Reservenwerten sowie in der Reiseorientierung bei Ergonomie, Fahrwerk und Elektronik. Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo das Gewicht und die Größe im Alltag stören können – etwa beim Rangieren oder in sehr engen Situationen.
Kawasaki Eliminator 500: die richtige Wahl für Stadt, Feierabend und entspanntes Cruisen
Die Kawasaki Eliminator 500 passt besonders gut, wenn der Fokus auf unkompliziertem Fahren liegt: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein Motorrad, das schnell „bereit“ ist. Die Stärke liegt in der nahbaren Handhabung, der agilen Wirkung und dem insgesamt entspannten Charakter. Schwächen entstehen dort, wo man mehr „Adventure-Anspruch“ oder deutlich mehr Reserven erwartet – dafür ist das Konzept weniger gemacht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist das bessere Motorrad für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Reserven beim Beschleunigen wollen und ein Reise-Setup bevorzugen. Die Kombination aus den stärkeren Leistungs- und Drehmomentwerten, der stabilen Auslegung und der eher „großen“ Elektronik-/Komfortlogik macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur von A nach B soll, sondern auch auf Touren überzeugt. Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist, kurze Wege fährt und ein leicht zu bewegendes, entspanntes Cruiser-Gefühl sucht, trifft mit der Kawasaki Eliminator 500 meist die passendere Wahl. Sie spielt ihre Stärken bei Handlichkeit, unkompliziertem Handling und einer Ergonomie aus, die für Feierabendrunden und Stadtfahrten besonders angenehm ist. Kurz gesagt: Pan America für Reise und Reserven, Eliminator für Alltag, Agilität und entspanntes Cruisen.