| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki Ninja 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Kawasaki Ninja 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine große, reiseorientierte Adventure-Maschine mit Fokus auf Komfort und Vielseitigkeit – und eine kompakte Sport- und Allround-Variante, die vor allem durch Agilität und unkomplizierten Fahrspaß überzeugt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition und Ausstattung im Alltag und auf Touren unterscheiden.
Grundidee der beiden Motorräder: Reiseabenteuer vs. agiler Allrounder
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist klar auf längere Strecken und wechselnde Untergründe ausgelegt. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Feierabendrunde nutzt, sondern für Touren, bei denen Planung, Gepäck und Komfort eine große Rolle spielen. Die Kawasaki Ninja 650 hingegen ist stärker auf „einfach losfahren“ getrimmt. Sie ist leichter im Handling, wirkt in der Stadt weniger sperrig und bietet auf der Landstraße ein sehr direktes, lebendiges Fahrgefühl.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Vergleich
Beim Antrieb zeigen sich die größten Unterschiede im Einsatzprofil. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special setzt auf einen kräftigen, souveränen Motorauftritt, der besonders bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken überzeugt. Das macht sie angenehm, wenn es darum geht, auch mit Gepäck entspannt zu fahren und nicht ständig am Gas „arbeiten“ zu müssen. Die Kawasaki Ninja 650 liefert dagegen einen sportlicheren, drehzahlorientierten Charakter. Dadurch fühlt sich die Maschine dynamischer an, wenn man zügig beschleunigt oder Kurven mit mehr Schwung ansteuert.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer vor allem entspannt rollt, profitiert von der Harley-typischen Souveränität. Wer lieber häufig beschleunigt, zügig aus Kurven herausfährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird mit der Ninja 650 deutlich mehr dieses unmittelbare Sportgefühl spüren.
Fahrwerk und Handling: Wie sich Gewicht und Geometrie anfühlen
Die Pan America 1250 Special ist ein schwereres, reiseorientiertes Motorrad. Das kann sich im Alltag zunächst wie „mehr Maschine“ anfühlen – besonders beim Rangieren oder bei engen Passagen. Dafür spielt sie ihre Stärken auf der Strecke aus: Das Fahrwerk wirkt stabil, die Maschine bleibt auch bei wechselndem Belag ruhig und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Touren ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nachkorrigiert werden muss.
Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen spürbar leichter und agiler. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Kreisverkehre und wechselnde Geschwindigkeiten anstehen. In Kurven lässt sie sich unkompliziert bewegen, und das Handling wirkt weniger „groß“ als bei der Harley. Gleichzeitig ist das Motorrad so abgestimmt, dass es auch bei sportlicherer Fahrweise gut kontrollierbar bleibt.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
- Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärke bei Stabilität, Ruhe und Tourenkomfort; Schwäche eher beim Handling in sehr engen oder langsamen Situationen.
- Kawasaki Ninja 650: Stärke bei Agilität und direkter Rückmeldung; Schwäche eher dort, wo lange Strecken mit viel Gepäck oder anspruchsvoll wechselnde Untergründe besonders viel Reserven verlangen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und in Alltagssituationen
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf Touren sicher abbremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt auf hohen Geschwindigkeiten und bei längeren Abfahrten besonders „gelassen“. Das passt zu ihrem Reisecharakter. Die Kawasaki Ninja 650 punktet mit einem sportlichen, gut dosierbaren Bremsgefühl, das sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus oder in zügigen Kurven verzögert wird.
Unterm Strich: Wer viel auf langen Strecken unterwegs ist und dabei auch bei wechselnden Bedingungen ein besonders stabiles Sicherheitsgefühl sucht, wird die Harley als passend empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag schnell reagiert und sich präzise dosieren lässt, liegt mit der Ninja 650 oft richtig.
Sitzposition und Komfort: Unterschiedliche Ergonomie für unterschiedliche Fahrstile
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die auf längeres Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man nicht nach kurzer Zeit „um die Sitzhaltung kämpfen“ muss. Auf Touren ist das ein großer Vorteil, weil Ermüdung später ein Thema wird. Zusätzlich ist die Maschine darauf ausgelegt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt – besonders, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt.
Die Kawasaki Ninja 650 hat eine sportlichere Ausrichtung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es fühlt sich klar „aktiver“ an. Dadurch eignet sie sich hervorragend, wenn die Fahrt aus vielen Kurven, kurzen Beschleunigungsphasen und wechselnden Situationen besteht. Für lange Autobahnabschnitte oder sehr ausgedehnte Touren kann die Harley jedoch den Komfortvorteil deutlicher ausspielen.
Komfort-Realität im Vergleich
Die Harley ist eher die Wahl für „viele Stunden auf dem Motorrad“. Die Ninja 650 ist eher die Wahl für „kurz planen, losfahren, Spaß haben“ – und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein.
Elektronik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reise- und Adventure-Maschine gedacht, entsprechend ist die Elektronik und Gesamtanmutung auf Sicherheit und Unterstützung im weiteren Sinne ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn Wetter, Temperatur oder Untergrund variieren. Die Kawasaki Ninja 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das die wichtigsten Funktionen sinnvoll integriert, ohne den Fokus zu verlieren: Sie bleibt leicht verständlich und unkompliziert.
Im Vergleich bedeutet das: Die Harley kann bei wechselnden Bedingungen und längeren Touren „mehr Ruhe“ in den Fahrprozess bringen. Die Ninja 650 ist eher die Maschine, bei der man sich schnell auf das Wesentliche konzentriert und das Motorrad intuitiv nutzt.
Verbrauch, Reichweite und Kosten: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Thema Wirtschaftlichkeit zeigt sich ein typisches Muster: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist eine größere, leistungsstärkere Maschine, die im Reisebetrieb ihre Stärken ausspielt. Je nach Fahrweise kann das den Verbrauch beeinflussen, aber dafür bietet sie das passende Gesamtpaket für lange Strecken. Die Kawasaki Ninja 650 ist als kompakteres Motorrad oft effizienter im Alltag und besonders attraktiv, wenn regelmäßige Fahrten geplant sind und man die laufenden Kosten im Blick behalten möchte.
Wichtig ist: Beide Motorräder können wirtschaftlich genutzt werden, aber sie „rechnen“ unterschiedlich. Die Harley lohnt sich besonders, wenn man ihren Komfort und ihre Reserven wirklich nutzt. Die Ninja 650 lohnt sich besonders, wenn man häufig fährt, flexibel bleibt und ein unkompliziertes Motorrad sucht.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: die richtige Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die lange Touren planen und dabei Komfort priorisieren.
- Menschen, die ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt.
- Alle, die Adventure-Feeling suchen, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Kawasaki Ninja 650: die richtige Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles Motorrad für Stadt und Landstraße suchen.
- Menschen, die sportlichen Fahrspaß mögen und gerne dynamisch beschleunigen.
- Alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht handhaben lässt und schnell „griffbereit“ ist.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf langen Strecken, Komfort und einem souveränen Gesamtgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Route mehr bietet als nur kurze Abschnitte: wechselnder Untergrund, längere Etappen und das Bedürfnis nach Ruhe im Fahrprozess passen besonders gut zu ihr. Wer regelmäßig tourt, gern mit Reserven fährt und ein Motorrad sucht, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.
Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen die passendere Entscheidung, wenn Agilität, unkompliziertes Handling und sportlicher Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Alltag, spontane Fahrten und kurvige Strecken, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, leicht zu kontrollieren bleibt und dabei dynamisch wirkt, trifft mit der Ninja 650 häufig genau den richtigen Ton.