UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Vorstellung und Probefahrt
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Motorradvergleich

Wer sich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Kawasaki Ninja ZX-4RR entscheiden möchte, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die Pan America steht für weite Strecken, souveränen Langstreckenkomfort und ein Adventure-Gefühl, das auch abseits der ausgetretenen Wege Spaß macht. Die Ninja ZX-4RR dagegen ist klar sportlich ausgerichtet – mit dem Anspruch, Dynamik, Agilität und ein sehr direktes Fahrerlebnis in den Vordergrund zu stellen.

Im Folgenden werden die aufgelisteten Eckdaten beider Modelle miteinander verglichen. Dabei geht es nicht nur um „wer ist schneller“, sondern vor allem darum, wie sich die Werte im Alltag auswirken: beim Anfahren, in Kurven, auf der Landstraße und auf längeren Touren.

Grundcharakter: Adventure vs. Sport

Harley-Davidson Pan America 1250 Special

Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Entsprechend zielt das Gesamtpaket auf Stabilität, Komfort und eine entspannte, aber kontrollierte Sitzposition. Die aufgelisteten Werte unterstreichen diesen Ansatz: Der Fokus liegt auf einem kräftigen, alltagstauglichen Motorverhalten und einem Setup, das auch bei längeren Fahrten nicht „ermüdet“.

Kawasaki Ninja ZX-4RR

Die Ninja ZX-4RR ist hingegen ein Sportmotorrad mit klarer Ausrichtung auf Fahrspaß und schnelle Richtungswechsel. Die aufgelisteten Werte sprechen eine deutliche Sprache: Das Motorrad wirkt leichter, agiler und „sportlicher“ in der Abstimmung. Wer gerne zügig fährt, Kurven ausdreht und sich an einem sehr direkten Feedback erfreut, findet hier einen passenden Charakter.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl zeigen

Beim Vergleich der Motor- und Antriebsdaten fällt auf, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken ausspielen. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf souveräne Durchzugskraft und eine gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um entspanntes Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich – etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven, ohne ständig „am Gas zu hängen“.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt dagegen stärker auf sportliche Dynamik. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich im oberen Drehzahlbereich besonders lebendig anfühlt und bei sportlicher Fahrweise schnell „nach vorne“ geht. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nach Kurven, Beschleunigung und zügigem Tempo strukturiert ist – weniger, wenn lange Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?

Auch beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Pan America 1250 Special wirkt anhand der aufgelisteten Werte wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert: Geradeauslauf, kontrolliertes Einlenken und ein Setup, das Unebenheiten auf längeren Strecken besser „wegsteckt“. Das ist ein klarer Pluspunkt für Tourenfahrer, die nicht nur auf glatten Straßen unterwegs sind.

Die Ninja ZX-4RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf schnelle Reaktionen und präzises Handling ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein agiles Fahrverhalten, das in engen Kurven und bei dynamischer Fahrweise besonders Spaß macht. Der mögliche Nachteil: Wer sehr lange, komfortorientiert fährt oder häufig mit wechselnden Straßenbedingungen unterwegs ist, spürt eher, dass das Motorrad stärker auf sportliche Performance als auf Reise-Komfort optimiert wurde.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen ist es weniger „wer hat mehr“, sondern „wie dosiert sich das System“. Die aufgelisteten Werte beider Motorräder zeigen, dass beide auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt sind. Die Pan America 1250 Special profitiert dabei von ihrem Adventure-Ansatz: Das Bremssystem passt zum Anspruch, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant zu funktionieren.

Die Ninja ZX-4RR ist dagegen stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Bremsperformance hin, die bei zügiger Fahrweise schnell anspricht und ein sportliches Gefühl unterstützt. Wer häufig hart bremst oder sportlich in Kurven einlenkt, wird das als Vorteil wahrnehmen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass beide Motorräder auf moderne Steuerung und Unterstützung setzen – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Pan America 1250 Special wirkt dabei wie das Motorrad, das Elektronik als Teil eines „Touren-Systems“ nutzt: Stabilität, Kontrolle und ein ruhiges, berechenbares Fahrverhalten stehen im Vordergrund.

Die Ninja ZX-4RR nutzt Elektronik eher als sportlichen Verstärker: Sie hilft dabei, Leistung kontrolliert in Vortrieb umzusetzen und unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl. Wer gerne am Limit fährt oder einfach sportlich unterwegs ist, profitiert davon besonders.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort oder Sportlichkeit?

Bei der Sitzposition und Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Pan America 1250 Special ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und Geometrie deuten auf eine Position hin, die Kontrolle bietet, ohne den Körper unnötig zu belasten. Das ist ein Pluspunkt für Tourenfahrer, die auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommen möchten.

Die Ninja ZX-4RR wirkt dagegen sportlicher. Die aufgelisteten Werte zur Sitzposition und Geometrie sprechen für eine Haltung, die das Motorrad „in die Kurve“ bringt und das sportliche Fahren unterstützt. Das kann im Alltag super funktionieren – aber bei langen Strecken kann die sportlichere Ausrichtung eher spürbar werden.

Alltagstauglichkeit: Wofür eignet sich welches Motorrad?

Im Alltag zählt mehr als nur die reine Leistung. Die aufgelisteten Werte zu Verbrauch, Reichweite und Gesamtgewicht (bzw. den fahrdynamischen Rahmenbedingungen) zeigen, dass die Pan America 1250 Special klar auf Touren und Alltag mit Gepäck ausgelegt ist. Sie wirkt wie die Maschine, die man gerne nimmt, wenn die Planung nicht nur aus „kurz um die Ecke“ besteht, sondern aus Tagesausflügen, längeren Strecken und vielleicht auch mal unvorhergesehenen Umwegen.

Die Ninja ZX-4RR ist dagegen die Wahl, wenn der Fokus auf kurzen, sportlichen Fahrten liegt: Feierabendrunde, Wochenendtour mit vielen Kurven oder einfach das Gefühl, schnell und präzise unterwegs zu sein. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das sich im Stadt- und Landstraßenverkehr gut „handhaben“ lässt, ohne dabei den sportlichen Charakter zu verlieren.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken

  • Tourenfokus: Die aufgelisteten Werte unterstützen Komfort und Kontrolle über längere Strecken.
  • Souveränes Fahrgefühl: Durchzug und gleichmäßige Leistungsentfaltung passen zum entspannten Fahren.
  • Adventure-Ansatz: Das Gesamtpaket wirkt auf Stabilität und Vielseitigkeit ausgelegt.

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – mögliche Schwächen

  • Sportliche Agilität: Gegenüber einer klar sportlich ausgelegten Maschine kann das Handling weniger „leicht“ wirken.
  • Fahrstil-Abhängigkeit: Wer ausschließlich extrem sportlich fährt, könnte die Ausrichtung weniger „zielgenau“ finden.

Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken

  • Agiles Handling: Die aufgelisteten Werte unterstützen schnelle Richtungswechsel und sportliche Dynamik.
  • Sportliches Ansprechverhalten: Die Leistungsentfaltung wirkt besonders bei dynamischer Fahrweise attraktiv.
  • Direktes Feedback: Das Motorrad vermittelt ein sehr unmittelbares Fahrerlebnis.

Kawasaki Ninja ZX-4RR – mögliche Schwächen

  • Reise-Komfort: Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ausrichtung weniger entspannend sein.
  • Adventure-Vielseitigkeit: Wer häufig abseits der klassischen Route unterwegs ist, findet bei der Pan America eher den passenden Ansatz.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von einzelnen Zahlen ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen hervorragend, wenn die Priorität auf sportlicher Fahrdynamik liegt: Kurven, Beschleunigung, präzises Handling und ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten anfühlt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Touren- und Adventure-Motorrad suchen: Die aufgelisteten Werte unterstützen ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl, das auf längere Strecken und unterschiedliche Straßenbedingungen ausgelegt ist. Wer gerne plant, packt und einfach losfährt, findet hier den passenden Charakter.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR gewinnt dagegen dort, wo Sportlichkeit und Agilität im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das bei dynamischer Fahrweise besonders viel Spaß macht: präzises Handling, direktes Feedback und ein Antrieb, der sportliche Momente belohnt. Wer vor allem Kurvenfahrten und zügiges Tempo genießt, wird mit der Ninja deutlich mehr „Sport-Feeling“ mitnehmen.

Kurz gesagt: Pan America für Touren und Vielseitigkeit, Ninja ZX-4RR für sportliche Dynamik und agiles Fahren.

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