| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki W 800 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird die Entscheidung oft besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für modernes Adventure-Feeling mit Fokus auf weite Strecken, während die Kawasaki W 800 eher die klassische, entspannte Retro-Atmosphäre verkörpert. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem im Fahralltag – also dort, wo sich Stärken und Schwächen wirklich zeigen.
Grundcharakter: Adventure vs. Retro-Roadster
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man am Gesamtpaket: Sitzposition, Ausrichtung und das Gefühl, dass längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse zum Alltag gehören. Die Pan America wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für den Feierabend nutzt, sondern auch für längere Touren, bei denen man entspannt durchstarten möchte.
Die Kawasaki W 800 dagegen spielt die Stärken einer klassischen Roadster-Philosophie aus. Sie wirkt leichter im Handling und vermittelt ein unkompliziertes Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße angenehm „einfach“ anfühlt, findet hier eine sehr stimmige Richtung. Die W 800 ist weniger auf „Expedition“ getrimmt, sondern eher auf Fahrspaß mit Charakter.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Durchzug und Tourentauglichkeit
Die Pan America 1250 Special ist auf souveränen Vortrieb ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Während die Kawasaki eher für gleichmäßiges, entspanntes Fahren steht, zielt die Harley stärker auf Reserven und kontrollierte Leistungsentfaltung. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn man zügig überholen möchte, ohne das Motorrad ständig „auszudrehen“.
Ein Vorteil dieser Ausrichtung ist die Gelassenheit im Alltag: Man kann das Tempo häufig so wählen, dass der Motor ruhig arbeitet und trotzdem jederzeit reagieren kann. Das ist gerade auf Touren ein Plus, weil weniger Konzentration für ständiges Nachregeln nötig ist.
Kawasaki W 800: Klassischer Rhythmus und entspannte Dynamik
Die W 800 setzt auf einen Motorcharakter, der sich nach klassischem Motorradfahren anfühlt. Im Vergleich wirkt die Dynamik weniger „sportlich aggressiv“, sondern eher harmonisch. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen: Wer bewusst nicht ständig maximale Leistung abrufen will, bekommt ein Motorrad, das sich angenehm dosieren lässt.
Stärken zeigt die Kawasaki vor allem dort, wo man nicht gegen die Uhr fährt, sondern das Fahren genießen möchte. Auf kurvigen Strecken oder bei gemütlichen Ausfahrten passt das sehr gut. Schwäche im Vergleich: Wer sehr lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo als Hauptnutzung plant, könnte die Ausrichtung der W 800 als weniger passend empfinden.
Ergonomie und Sitzgefühl
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Reichweite ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das man auch über längere Zeit stabil und sicher bewegen kann. Gerade bei wechselndem Untergrund oder bei längeren Tagesetappen spielt das eine große Rolle.
Die Kawasaki W 800 ist ergonomisch eher auf „klassisches Roadster-Fahren“ ausgerichtet. Das bedeutet: oft ein entspannteres, weniger „tour-lastiges“ Gefühl. Im Alltag kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell zugänglich wirkt – vom Einsteigen bis zum Losfahren. Wer allerdings sehr lange Strecken plant, sollte darauf achten, ob die eigene Sitzhaltung und die gewünschte Fahrposition langfristig genauso gut passen.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Pan America: Stabilität für wechselnde Bedingungen
Die Pan America 1250 Special ist im Vergleich klar auf Stabilität und Fahrpräzision ausgelegt. Das zeigt sich besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Harley vermittelt das Gefühl, dass sie auch dann ruhig bleibt, wenn die Situation anspruchsvoller wird.
Stärken liegen damit im Bereich „Allround-Tour“. Schwächen sind eher indirekt: Wer ein Motorrad vor allem für kurze Wege in der Stadt nutzt und dabei maximale Leichtigkeit erwartet, könnte die Adventure-Ausrichtung als etwas „präsenter“ empfinden als eine klassische Roadster-Form.
W 800: Agil und unkompliziert
Die Kawasaki W 800 wirkt im Vergleich leichter im Handling und damit besonders attraktiv für den Alltag. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Nebenstraßen fühlt sie sich oft intuitiv an. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gern öfter nutzt, weil es nicht „zu viel Motorrad“ für den normalen Tag ist.
Als Schwäche im Vergleich kann sich die Adventure-orientierte Erwartung an „alles-können“ herausstellen: Wer regelmäßig auf sehr unebenen Strecken unterwegs ist oder bewusst Offroad-Anteile plant, wird mit der Pan America eher die passende Basis finden.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Bei beiden Motorrädern spielt das Bremsgefühl eine wichtige Rolle – allerdings mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Adventure-Maschine gedacht, daher ist das Sicherheitskonzept stärker auf kontrolliertes Verzögern ausgerichtet, wenn man mit mehr Tempo oder unter wechselnden Bedingungen unterwegs ist. Im Vergleich wirkt das Gesamtpaket darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt.
Die Kawasaki W 800 ist eher auf das klassische Fahrprofil abgestimmt. Das Bremsen fühlt sich dabei oft direkt und gut dosierbar an. Wer überwiegend Stadt, Landstraße und gemütliche Touren fährt, wird mit dem Setup in der Regel gut zurechtkommen. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten stark verzögern muss, sollte die eigene Fahrweise als Maßstab nehmen.
Ausstattung, Komfort und Tourenfokus
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special punktet im Vergleich vor allem mit dem „Tourenpaket“. Dazu gehört, dass das Motorrad als Reiseplattform gedacht ist: Komfort, Alltagstauglichkeit und die Bereitschaft, längere Strecken zu übernehmen. Wer gern plant, packt und losfährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür anbietet.
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf den Charme des Wesentlichen. Sie ist nicht als „voll ausgestattete Reisebasis“ konzipiert, sondern als Motorrad, das sich auf das Fahrerlebnis konzentriert. Das kann ein klarer Vorteil sein, wenn man nicht ständig an Setup, Gepäck und Reiseoptionen denkt, sondern einfach fahren möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Starker Tourenfokus mit Reserven für längere Strecken
- Stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen
- Fahrgefühl, das auf Kontrolle und Gelassenheit ausgelegt ist
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Für reine Kurzstrecken in der Stadt kann die Adventure-Ausrichtung „zu viel“ wirken
- Wer maximale Leichtigkeit und Minimalismus sucht, könnte sich eher bei der W 800 wiederfinden
Kawasaki W 800 – Stärken
- Klassischer Roadster-Charakter mit entspannter Fahrbarkeit
- Oft unkompliziert im Alltag und angenehm in der Handhabung
- Passt gut zu Genussfahrten auf Stadt- und Landstraßen
Kawasaki W 800 – Schwächen
- Weniger „Adventure-kompatibel“ für ambitionierte Reise- oder Offroad-Pläne
- Für sehr lange Autobahnstrecken mit hohem Tempo kann die Ausrichtung weniger passend sein
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie der Alltag aussieht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig touren, auch längere Strecken fahren und dabei ein Motorrad möchten, das auf Stabilität und Reserven setzt. Wer gern plant, packt und mit dem Motorrad als Reisebegleiter unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen ideal für Menschen, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, Spaß macht und sich im Alltag natürlich anfühlt. Wer klassische Optik und ein harmonisches Fahrgefühl priorisiert und dabei nicht zwingend die maximale Reise- oder Adventure-Ausrichtung braucht, trifft mit der W 800 häufig genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren, Reichweite und ein souveränes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern längere Strecken fahren, Reserven schätzen und ein Motorrad suchen, das als Reiseplattform funktioniert. Die Kawasaki W 800 ist dagegen die stimmigere Option, wenn der Fokus auf klassischem Roadster-Charakter, unkompliziertem Handling und entspanntem Fahrspaß liegt. Sie eignet sich besonders für Stadt, Landstraße und Genussfahrten, bei denen das Motorrad nicht „auf Expedition“ getrimmt sein muss. Kurz gesagt: Wer Abenteuer und Touren priorisiert, greift zur Pan America; wer Alltag und Fahrgefühl im klassischen Stil sucht, findet in der W 800 den besseren Begleiter.