| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. KTM 1190 Adventure – Vergleich
Wenn zwei Adventure-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anlassen, um die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Unebenheiten einstellt, und darum, wie gut es sich im Alltag und auf längeren Touren anfühlt. Genau das macht den Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der KTM 1190 Adventure so spannend: Beide stehen für Vielseitigkeit, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und sprechen damit unterschiedliche Fahrertypen an.
Grundidee und Charakter: Harley vs. KTM
Pan America 1250 Special: souverän, komfortorientiert, „große Reise“
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist. Der Fokus liegt spürbar auf einem ruhigen, kontrollierten Vorankommen. Gerade wenn die Route wechselt – Stadt, Landstraße, später Schotter oder schlechter Asphalt – bleibt das Gesamtpaket stimmig. Die Special-Version setzt dabei auf eine Ausstattung, die den Reisealltag erleichtert und das Motorrad insgesamt „runder“ wirken lässt.
1190 Adventure: agil, direkt, „Fahren statt nur ankommen“
Die KTM 1190 Adventure steht dagegen stärker für den Charakter eines fahraktiven Adventure-Bikes. Sie vermittelt das Gefühl, dass man sie gern bewegt: zügig um die Ecke, dynamisch auf der Landstraße und mit einer Portion Offroad-Genen, die Lust auf Abstecher macht. Wer gern selbst Einfluss nimmt – über Gas, Linie und Körperposition – findet hier eine sehr direkte Art zu fahren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt im Alltag oft „harmonischer“: Der Antrieb unterstützt gleichmäßig, wodurch sich längere Abschnitte entspannter fahren lassen. Das kommt besonders dann zur Geltung, wenn nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird, sondern wenn man konstant unterwegs ist.
Die KTM 1190 Adventure bringt dagegen mehr „Biss“ im Fahrgefühl. Sie wirkt lebendiger, reagiert spürbar unmittelbarer auf Gasbefehle und lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man auf wechselndem Untergrund zügig reagieren möchte. Gleichzeitig kann dieser direkte Charakter bei sehr entspanntem Cruisen weniger „weich“ wirken als bei der Harley.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Pan America: ruhige Führung und Komfort
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken vor allem bei der Kombination aus Stabilität und Komfort aus. Auf längeren Strecken bleibt die Linie gut kontrollierbar, und Unebenheiten werden so verarbeitet, dass man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist ein klarer Pluspunkt für Fahrer, die viel Kilometer machen oder die Reise möglichst stressarm halten möchten.
KTM 1190: spürbare Beweglichkeit
Die KTM 1190 Adventure ist im Handling oft wendiger und vermittelt mehr das Gefühl, dass das Motorrad aktiv mitfährt. Gerade bei sportlicherem Fahren oder wenn die Straße unruhig ist, hilft diese Agilität. Auf der anderen Seite kann das Fahrgefühl je nach Beladung und Fahrstil etwas „präsenter“ sein – wer maximale Gelassenheit sucht, wird die Harley häufig als entspannter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei Adventure-Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach zwei Stunden noch genauso gern fährt wie am Anfang. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt eine kontrollierte, komfortable Haltung. Das macht sie besonders interessant für Touren, bei denen auch mal mehrere Stunden am Stück gefahren werden.
Die KTM 1190 Adventure bietet ebenfalls eine Adventure-taugliche Sitzhaltung, wirkt aber im Gesamteindruck etwas sportlicher. Wer gern dynamischer fährt und die Position häufiger anpasst, profitiert von der direkten Rückmeldung. Für sehr lange, gleichmäßige Autobahn- oder Landstraßenabschnitte kann die Harley im Komfortgefühl im Vorteil sein.
Ausstattung und Elektronik: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Vergleich der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der KTM 1190 Adventure zeigt sich: Beide wollen „mehr als nur Straße“. Die Harley wirkt dabei wie ein Paket, das auf Reise vorbereitet ist – mit einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert und das Motorrad insgesamt moderner erscheinen lässt. Das ist besonders relevant, wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal an der Ausrüstung nachjustieren möchte.
Die KTM setzt stärker auf das, was man beim Fahren spürt: direkte Kontrolle, klare Rückmeldung und ein Setup, das sich gut anfühlt, wenn man aktiv unterwegs ist. Je nach Fahrstil kann das bedeuten, dass man die KTM als „Werkzeug“ nutzt, während die Harley eher wie „Reisemobil“ wirkt. Bei Elektronik und Assistenzfunktionen kann die Harley in der Wahrnehmung oft als runder wirken, während die KTM ihren Fokus auf Fahrbarkeit legt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt dabei häufig ein sehr kontrolliertes Bremsverhalten, das sich gut für lange Strecken eignet. Das hilft besonders, wenn man vorausschauend fährt und häufig aus höheren Geschwindigkeiten in den nächsten Abschnitt überleitet.
Die KTM 1190 Adventure punktet oft mit einem sportlicheren Ansprechverhalten. Wer gern zügig in Kurven geht oder auf wechselnden Untergründen schnell reagieren muss, profitiert von der direkten Rückmeldung. Je nach Fahrstil kann das Bremsgefühl „näher“ wirken – ein Plus für Fahrer, die gern präzise arbeiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für lange Touren
- Ruhige, souveräne Art der Kraftentfaltung
- Stabile Führung und entspannter Umgang mit Unebenheiten
- Reise- und Alltagsnutzen durch eine stimmige Ausstattung
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – mögliche Schwächen
- Wer maximal „agil und sportlich“ sucht, empfindet die Harley manchmal als weniger direkt
- Der Komfortfokus kann bei sehr dynamischem Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl mit guter Rückmeldung
- Agilität und Spaßfaktor bei kurvigen Strecken
- Aktives Handling, das zum Mitfahren einlädt
- Adventure-Feeling auch abseits der Komfortzone
KTM 1190 Adventure – mögliche Schwächen
- Für sehr entspannte Langstrecken kann der Charakter „präsenter“ sein
- Je nach Setup und Beladung kann das Fahrgefühl weniger „reiseweich“ wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und KTM 1190 Adventure hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Beide sind Adventure-Bikes, aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Pan America 1250 Special: ideal für Tourer und Langstreckenfahrer
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn lange Strecken, ein ruhigeres Fahrgefühl und eine Ausstattung im Vordergrund stehen, die den Reisealltag erleichtert. Wer viel unterwegs ist, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft hier häufig die richtige Wahl.
KTM 1190 Adventure: ideal für Fahrer mit Lust auf Dynamik
Die KTM 1190 Adventure eignet sich vor allem für diejenigen, die gern aktiv fahren, Kurven genießen und ein direkteres Handling bevorzugen. Wenn der Fokus stärker auf Fahrspaß, Agilität und der Freude am „selbst gestalten“ liegt, wirkt die KTM oft überzeugender.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem auf Komfort, souveräne Langstrecken-Eigenschaften und eine reisetaugliche Gesamtwirkung setzen. Sie macht das Unterwegssein entspannter und unterstützt einen gleichmäßigen Fahrstil, besonders wenn die Route lang und abwechslungsreich ist. Die KTM 1190 Adventure punktet dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und Fahrspaß zählen: Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein lebendiges Feedback schätzt, wird sich mit der KTM schneller „zu Hause“ fühlen. Kurz gesagt: Für die große Reise mit Fokus auf Gelassenheit spricht die Harley. Für das Abenteuer mit mehr Dynamik und unmittelbarer Rückmeldung spricht die KTM.