UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. KTM 125 Duke – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die KTM 125 Duke, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier prallen nicht nur Design und Markenphilosophie aufeinander, sondern vor allem zwei klare Ideen: Die Pan America 1250 Special steht für weite Strecken, Komfort und Abenteuer-Feeling – die KTM 125 Duke für Agilität, Direktheit und urbanen Fahrspaß. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die aufgelisteten Werte im Alltag auswirken: beim Anfahren, in der Kurve, auf längeren Touren und im täglichen Verkehr.

Grundidee der Motorräder: Touren-Abenteuer vs. City-Dynamik

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Maschine konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur von A nach B will, sondern auch Zeit für Umwege lässt. Die KTM 125 Duke dagegen ist ein Street-Bike, das auf kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Fahrgefühl ausgelegt ist. Genau diese Grundidee zieht sich durch den Vergleich der typischen technischen Eckdaten.

Motor & Antrieb: Charakter und Fahrbarkeit im Vergleich

Beim Thema Motor geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um Charakter. Die Pan America 1250 Special ist auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. In den aufgelisteten Werten zeigt sich das durch die Auslegung für Touren: Sie zielt auf Durchzug und entspannte Fahrbarkeit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gelassen wirken soll.

Die KTM 125 Duke setzt dagegen auf ein deutlich sportlicheres, unmittelbares Ansprechverhalten. In den aufgelisteten Werten spiegelt sich das durch die Ausrichtung auf agiles Handling und dynamische Beschleunigung wider. Wer gern zügig in den Verkehr einfädelt, kurze Sprints mag und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Manöver versteht, wird die Duke eher als direkt und lebendig wahrnehmen.

Stärken & Schwächen beim Motor-Fahrgefühl

Stärken der Pan America 1250 Special: souveräner Langstrecken-Charakter, entspannteres Tempo auf längeren Strecken, insgesamt weniger „nervös“, mehr „kontrolliert“.

Schwächen der Pan America 1250 Special: weniger Fokus auf maximale Urban-Agilität; wer ausschließlich kurze Stadtwege fährt, könnte den Adventure-Ansatz als „zu groß“ empfinden.

Stärken der KTM 125 Duke: spritziges Ansprechverhalten, schnelle Reaktionen, ideal für kurvige Stadtabschnitte und sportliche Fahrweise.

Schwächen der KTM 125 Duke: für lange Touren steht eher die Dynamik im Vordergrund als der Komfort-Anspruch einer großen Adventure-Maschine.

Fahrwerk & Handling: Wie sich die Werte in Kurven und Alltag übersetzen

Im Fahrwerksbereich entscheidet sich, wie „leicht“ sich ein Motorrad anfühlt. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das passt zu ihrem Adventure-Profil: Wenn die Strecke wechselt, wenn der Untergrund nicht perfekt ist oder wenn längere Abschnitte „durchgefahren“ werden, spielt die Maschine ihre Stärken aus. In den aufgelisteten Werten zeigt sich das durch die typische Ausrichtung auf Fahrruhe und Belastbarkeit.

Die KTM 125 Duke wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Kurvenarbeit liebt. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine sportliche Geometrie und ein Handling hin, das Richtungswechsel erleichtert. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig enge Straßen, Ampelstopps und wechselnde Verkehrssituationen vorkommen. Die Duke fühlt sich dabei oft „kleiner“ an, als es die reine Größe vermuten lassen würde.

Stärken & Schwächen beim Handling

Stärken der Pan America 1250 Special: ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten, gute Kontrolle auf wechselndem Untergrund, komfortorientierte Abstimmung.

Schwächen der Pan America 1250 Special: in sehr engen Stadtbereichen kann das Handling weniger „spielerisch“ wirken als bei einem reinen Street-Bike.

Stärken der KTM 125 Duke: schnelle Kurvenwechsel, agiles Gefühl, sportliche Linienführung.

Schwächen der KTM 125 Duke: wer viel Wert auf Langstreckenkomfort legt, wird die Adventure-Philosophie der Pan America eher als entspannter empfinden.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort vs. Sportlichkeit

Die Sitzposition ist oft der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. In den aufgelisteten Werten zeigt sich das durch die typische Adventure-Orientierung: mehr Alltagstauglichkeit, mehr „Reisegefühl“, weniger reines Rennstrecken-Setup.

Die KTM 125 Duke setzt auf eine sportlichere Haltung. Die aufgelisteten Werte und die daraus resultierende Geometrie unterstützen eine aktive Fahrweise. Das ist ideal, wenn häufig dynamisch gefahren wird und wenn das Motorrad im Alltag schnell „griffbereit“ sein soll.

Was das im Alltag bedeutet

Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird bei der Pan America 1250 Special eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitreist“. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und gern zügig beschleunigt, wird die KTM 125 Duke als deutlich passender empfinden.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung

Bremsen sind nicht nur eine Zahl, sondern vor allem ein Gefühl. Die Pan America 1250 Special ist auf kontrolliertes Verzögern ausgelegt, das zu ihrem Touring-Ansatz passt. In den aufgelisteten Werten erkennt man die Tendenz zu Stabilität und gleichmäßiger Dosierbarkeit – besonders wichtig, wenn man nicht nur kurze Stopps macht, sondern auch aus höheren Geschwindigkeiten sicher zum Stillstand kommen muss.

Die KTM 125 Duke zielt ebenfalls auf sicheres Bremsen, aber mit einem sportlicheren Fokus. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Abstimmung hin, die schnelle Reaktionen unterstützt. Das ist im Stadtverkehr und in sportlichen Situationen ein Vorteil, weil man präziser und schneller auf wechselnde Situationen reagieren kann.

Ausstattung & Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es darum, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für „mehr“ gebaut ist: mehr Reichweite im Kopf, mehr Tourenpläne, mehr Bereitschaft, auch mal abseits der Standardstrecke zu fahren. In den aufgelisteten Werten zeigt sich das durch die typische Adventure-Ausrichtung, die auf längere Nutzung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten ausgelegt ist.

Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf den Alltag im urbanen Raum zugeschnitten. In den aufgelisteten Werten spiegelt sich das durch die Konzentration auf Agilität und sportliche Funktionalität wider. Das Motorrad ist damit oft die bessere Wahl, wenn das tägliche Fahren im Vordergrund steht und wenn das Motorrad „einfach Spaß macht“, ohne dass man ständig an Komfort- oder Reisefeatures denken muss.

Für wen passt welches Motorrad?

Harley-Davidson Pan America 1250 Special: die bessere Wahl für…

Die Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn längere Touren, entspanntes Cruisen und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern plant, wo es hingeht, und auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird die Adventure-Philosophie zu schätzen wissen. Auch dann, wenn die Strecken nicht immer perfekt sind, wirkt die Ausrichtung der Pan America stimmig.

KTM 125 Duke: die bessere Wahl für…

Die KTM 125 Duke passt vor allem dann, wenn das Motorrad im Alltag schnell, wendig und direkt sein soll. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern sportlich fährt und Kurven sowie Beschleunigung als Hauptargument sieht, bekommt mit der Duke ein Motorrad, das genau diese Art von Fahrspaß liefert. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht „Reisegerät“, sondern „Alltagsmaschine mit Charakter“ sein soll.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die stimmigere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das Touren liebt, Komfort und Kontrolle in den Vordergrund stellt und auch bei längeren Strecken gelassen bleibt. In den aufgelisteten Werten zeigt sich diese Ausrichtung besonders deutlich: Die Maschine wirkt auf Stabilität und souveräne Fahrbarkeit getrimmt, wodurch sie sich wie ein verlässlicher Begleiter für größere Vorhaben anfühlt.

Die KTM 125 Duke gewinnt dagegen dort, wo es um Agilität, Direktheit und sportliche Reaktionen geht. Die aufgelisteten Werte unterstützen ein Handling, das schnelle Richtungswechsel erleichtert und das Motorrad im Stadtverkehr lebendig wirken lässt. Wer vor allem kurze Wege fährt, gern zügig unterwegs ist und das Fahrgefühl als zentrales Kriterium sieht, wird mit der Duke deutlich mehr „sofortigen Spaß“ erleben.

Kurz gesagt: Pan America für Reise- und Adventure-Fans, Duke für City-Dynamik und sportliche Alltagsfahrten.

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