UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
Weiter zum Testbericht
Völlig überflüssig
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs KTM 690 SMC R – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die KTM 690 SMC R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Pan America 1250 Special steht für souveräne Reiseenduro-Vibes, viel Komfort und das Gefühl, auch längere Strecken entspannt zu meistern. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein echtes Agilitäts-Statement – ein Motorrad, das auf kurze Wege, enge Kurven und dynamisches Fahren ausgelegt ist.

Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichswerte beider Modelle miteinander eingeordnet: Wie unterscheiden sich Motor- und Leistungscharakter, wie wirkt sich das auf Fahrgefühl und Einsatzbereich aus, und wo liegen die Stärken sowie die Schwächen im Alltag? So entsteht ein Bild, das hilft, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.

Grundcharakter im Vergleich: Reiseenduro vs. Supermoto

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Runde, sondern für Touren plant – auch dann, wenn die Strecke mal wechselt. Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Supermoto, das auf Reaktionsfreude und Kurvenagilität getrimmt ist. Das Ziel ist nicht „lange Strecke um jeden Preis“, sondern „viel Fahrspaß pro Kilometer“ – besonders dort, wo es eng wird.

Warum das bei den Fahrwerten wichtig ist

Vergleichswerte wie Leistung und Drehmoment, Gewicht, Fahrwerk-Setup und Ergonomie sind nicht nur technische Daten. Sie beeinflussen direkt, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Ob es sich eher wie ein ruhiger Cruiser anfühlt oder wie ein leichtes Sportgerät, das schnell auf Impulse reagiert.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung und Fahrgefühl

Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special liegt der Fokus auf einem souveränen, gleichmäßigen Antrieb. Die Motorcharakteristik ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. Das zeigt sich in der Art, wie Leistung und Drehmoment im Fahrbetrieb nutzbar sind: Die Pan America wirkt besonders dann stark, wenn konstant gefahren wird oder wenn man aus dem Drehzahlkeller heraus zügig beschleunigen möchte.

Die KTM 690 SMC R setzt dagegen auf ein spürbar anderes Gefühl. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sind hier weniger „Touring-entspannt“, sondern eher „direkt und lebendig“. Das Motorrad belohnt zügiges Fahren, häufiges Beschleunigen und das Ausspielen der Agilität. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „in Bewegung“ setzt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Pan America 1250 Special – Stärke: gleichmäßige Nutzbarkeit für längere Strecken und entspanntes Tempo. Schwäche: Wer ausschließlich sportlich „kurz und hart“ fahren will, empfindet den Charakter eventuell weniger direkt als bei der KTM.
  • KTM 690 SMC R – Stärke: lebendiges Ansprechverhalten und viel Fahrspaß bei dynamischer Fahrweise. Schwäche: Für lange Autobahn- oder Reiseetappen ist der Fokus weniger auf Komfort und „Dauerlauf“ ausgelegt.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven verhalten

Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein Schlüsselthema. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten schluckt und Stabilität bietet – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Kombination aus Fahrwerksauslegung und Gesamtgewicht sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen kontrolliert anfühlt.

Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken vor allem im agilen Bereich aus. Die aufgelisteten Werte rund um Gewicht und Fahrwerkscharakter unterstützen ein präzises Einlenken und ein schnelles Umsetzen von Fahrbefehlen. Gerade in engen Kurven oder bei sportlicher Fahrweise wirkt die KTM wie ein Motorrad, das „mitdenkt“.

Vergleich der Fahreindrücke

  • Pan America 1250 Special – Stärke: Stabilität und Komfort bei längeren Fahrten, gutes Gefühl auf gemischten Strecken. Schwäche: In sehr engen, häufig wechselnden Situationen kann das größere Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirken als die KTM.
  • KTM 690 SMC R – Stärke: Wendigkeit, schnelle Richtungswechsel und viel Kontrolle beim sportlichen Fahren. Schwäche: Auf langen, komfortorientierten Strecken kann der Fokus auf Agilität weniger „entspannt“ wirken.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf

Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf eine Sitzposition ausgelegt, die längere Fahrten angenehmer macht. Das Gesamtpaket wirkt so, als wäre es für Touren geschaffen: Man sitzt nicht nur „irgendwie“, sondern kann über Stunden hinweg eine passende Haltung finden.

Die KTM 690 SMC R bringt eine sportlichere, aktivere Sitzhaltung mit. Das unterstützt direktes Fahren und macht das Motorrad besonders interessant für kurze Strecken, Stadtfahrten und kurvige Abschnitte. Wer häufig stop-and-go hat oder gerne schnell von A nach B kommt, profitiert von der agilen Auslegung.

Komfort vs. Dynamik

Im Vergleich zeigen die aufgelisteten Werte, dass die Pan America eher auf Tour-Komfort und Allround-Reise zielt, während die KTM eher auf Agilität und sportliche Nutzung ausgelegt ist. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo

Beim Thema Bremsen geht es um mehr als „wie stark“. Es geht um Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl, jederzeit kontrollieren zu können. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt hier wie ein Motorrad, das auch bei längeren Touren und höheren Reisegeschwindigkeiten ein stabiles Sicherheitsgefühl vermitteln soll. Die KTM 690 SMC R ist ebenfalls auf sportliche Situationen ausgelegt und zielt auf ein direktes Ansprechverhalten – besonders dann, wenn es in Kurven oder bei dynamischer Fahrweise schnell gehen muss.

Stärken und Schwächen im Bremsgefühl

  • Pan America 1250 Special – Stärke: ruhiges, tourentaugliches Sicherheitsgefühl. Schwäche: Wer maximal „Track-Feeling“ sucht, wird bei der KTM eher den direkteren Charakter finden.
  • KTM 690 SMC R – Stärke: sportliche Dosierbarkeit und schnelle Reaktion. Schwäche: Bei sehr langen, gleichmäßigen Strecken kann der Fokus weniger auf „Reise-Entspannung“ liegen.

Ausstattung und Einsatzprofil: Was man wirklich damit macht

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist im Vergleich klar als Motorrad positioniert, das man für Touren plant: Sie wirkt wie ein Bike, das man gerne mitnimmt, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Die KTM 690 SMC R ist dagegen eher ein Motorrad für „Fahren statt planen“: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Kurven und ein Fahrstil, der sich ständig verändert.

Auch die aufgelisteten Ausstattungs- und Funktionsaspekte spielen hier hinein: Während die Pan America eher auf Reise- und Langstreckennutzung ausgelegt ist, steht bei der KTM die sportliche Performance im Vordergrund. Das bedeutet nicht, dass eine das andere „nicht kann“ – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.

Welches Motorrad ist schneller „im Kopf“ – und welches ist schneller „auf der Strecke“?

Ein spannender Punkt im Vergleich ist, wie sich Geschwindigkeit subjektiv anfühlt. Die KTM 690 SMC R wirkt oft schneller, weil sie so direkt reagiert: Schon kleine Bewegungen am Gas und am Lenker führen zu spürbaren Ergebnissen. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt dagegen oft „schnell“, weil sie Stabilität und Durchzug für längere Abschnitte liefert – man bleibt einfach im Flow.

So entsteht ein typischer Unterschied: Die KTM ist häufig das Motorrad für kurze, intensive Fahrmomente, die Pan America eher das Motorrad für lange, gleichmäßige Touren.

Stärken und Schwächen im Gesamtbild

Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Stärken: tourorientierter Charakter, souveräne Nutzbarkeit, Stabilität und Komfort für längere Strecken.
  • Schwächen: weniger „leichtfüßig“ in sehr engen, häufig wechselnden Situationen; wer maximal sportlich-agil sucht, findet die KTM oft passender.

KTM 690 SMC R

  • Stärken: hohe Agilität, direktes Ansprechverhalten, viel Fahrspaß bei dynamischer Nutzung.
  • Schwächen: weniger Fokus auf Reise-Komfort und Langstreckenroutine; für ausgedehnte Touren kann der Charakter weniger passend sein.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, gemischte Straßen, ein Motorrad, das Ruhe ausstrahlt und den Fahralltag angenehm macht. Wer gerne entspannt fährt, dabei aber nicht auf Durchzug und Kontrolle verzichten möchte, findet in der Pan America ein stimmiges Gesamtpaket.

Die KTM 690 SMC R passt dagegen ideal, wenn der Fokus auf Agilität liegt: enge Kurven, spontane Ausfahrten, dynamisches Fahren und ein Motorrad, das schnell auf Impulse reagiert. Für Stadtfahrten und kurze Strecken mit viel Kurvenanteil wirkt die KTM oft wie die „direktere“ Lösung.

Kurz gesagt: Pan America für Reiseenduro-Fans mit Anspruch an Komfort und Stabilität, SMC R für alle, die maximale Wendigkeit und sportlichen Spaß bevorzugen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙