| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. KTM RC 390 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die KTM RC 390, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: einmal Reise- und Abenteuer-Feeling mit großem Hubraum, einmal kompromisslos sportlich und leichtfüßig für kurvige Strecken und dynamische Fahrten. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Reise vs. sportliche Agilität
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: breit aufgestellt für lange Strecken
Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Motorrad gedacht, das nicht nur von A nach B kommt, sondern auch unterwegs Komfort und Sicherheit vermitteln soll. Der Fokus liegt auf souveräner Fahrbarkeit, stabiler Abstimmung und einem Gesamtkonzept, das auch längere Touren angenehm macht. Gerade wenn die Route nicht nur aus Stadt und Landstraße besteht, sondern auch aus wechselnden Bedingungen, spielt die Pan America ihre Stärken aus.
KTM RC 390: sportlich, leicht und direkt
Die KTM RC 390 steht dagegen für ein sehr sportliches Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel, zügiges Beschleunigen und ein agiles Handling. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven auslotet und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten versteht, findet hier einen klaren Ansatz. Die RC 390 ist dabei weniger auf Komfort-Langstrecke ausgelegt, sondern auf unmittelbare Rückmeldung und Fahrspaß.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede statt nur „mehr oder weniger“
Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem im Motorcharakter. Die Pan America 1250 Special setzt auf den großen Hubraum und vermittelt dadurch das Gefühl von „Druck aus dem Drehzahlkeller“ und ruhigerer Gangart. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es um entspanntes Fahren geht – etwa auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo auf der Landstraße.
Die KTM RC 390 arbeitet dagegen mit einem kleineren, sportlich ausgelegten Antriebskonzept. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das stärker über Drehzahl und Gasannahme lebt. In der Praxis bedeutet das: Wer die RC 390 sportlich bewegt, bekommt ein sehr direktes Ansprechverhalten und ein dynamisches Gefühl. Für gemütliches Dahinrollen kann das weniger „entspannt“ wirken als bei der Pan America – dafür belohnt die KTM den sportlichen Fahrstil deutlich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Pan America 1250 Special: stabiler Geradeauslauf und souveräne Kontrolle
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken: Die Maschine bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und lässt sich kontrolliert bewegen. Auch wenn die Straße uneben ist oder sich das Tempo ändert, bleibt das Fahrgefühl insgesamt „groß“ und gelassen.
RC 390: leichtes Einlenken und sportliche Präzision
Die KTM RC 390 spielt ihre Stärken im Handling aus. Durch das sportliche Konzept und die kompakte Auslegung fühlt sich das Motorrad sehr agil an. In engen Kurven und beim zügigen Wechsel zwischen Richtungen ist die RC 390 im Vorteil: Das Motorrad lässt sich schnell positionieren und gibt dem Fahrer ein unmittelbares Feedback. Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt oder im Alltag oft zwischen Ampeln, Abbiegern und engen Passagen unterwegs ist, wird die Wendigkeit besonders schätzen.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen im Tempo, aber unterschiedlich dosiert
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Pan America 1250 Special ist auf kontrolliertes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und auf längere Fahrten ausgelegt. Das wirkt in der Praxis wie ein „ruhiges“ Bremsgefühl: Man kann sauber dosieren und bleibt auch bei wechselnder Belastung souverän.
Die KTM RC 390 setzt dagegen auf ein sportliches, direktes Ansprechverhalten. Das ist ideal, wenn häufig zügig beschleunigt und wieder verzögert wird – etwa auf der Landstraße oder in der Stadt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker vom eigenen Stil abhängig: Wer sportlich fährt, nutzt die Stärken der RC 390 besonders gut, wer eher defensiv unterwegs ist, merkt schneller, dass das Motorrad „für mehr“ gebaut ist.
Ergonomie und Alltag: Komfort für Touren vs. sportliche Sitzposition
Pan America 1250 Special: entspannter für längere Einsätze
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet im Vergleich eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt dadurch alltagstauglicher, wenn der Tag nicht nur aus kurzen Runden besteht. Auch Wind- und Wetterschutz spielen bei einem Adventure-Konzept eine größere Rolle, weil die Maschine für unterschiedliche Strecken gedacht ist.
RC 390: sportlich, kompakt und eher „kurz & knackig“
Die KTM RC 390 ist ergonomisch klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition unterstützt das aktive Fahren, kann aber auf sehr langen Strecken weniger „entspannt“ wirken als bei einem Adventure-Motorrad. Für kurze bis mittlere Touren, für Feierabendfahrten oder für das regelmäßige Training auf kurvigen Strecken ist die RC 390 jedoch eine sehr passende Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Tourenfokus: Das Motorrad fühlt sich auf längeren Strecken besonders stimmig an.
- Souveränes Fahrgefühl: Stabilität und ruhige Kontrolle stehen im Vordergrund.
- Breiter Einsatz: Ideal, wenn der Fahrplan nicht immer gleich aussieht.
Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Weniger „leichtfüßig“: In sehr engen Situationen kann die Größe des Konzepts spürbar sein.
- Sportliche Kurvenagilität nicht im Fokus: Wer primär maximale Agilität sucht, findet sie eher bei der KTM.
Stärken der KTM RC 390
- Agiles Handling: Schnelles Einlenken und präzises Positionieren.
- Sportlicher Charakter: Macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
- Alltag mit Fahrspaß: Gerade in urbanen Situationen und auf kurzen Strecken wirkt die KTM lebendig.
Schwächen der KTM RC 390
- Weniger auf Langstrecke optimiert: Für sehr lange Touren steht nicht der Komfort im Mittelpunkt.
- Stärker abhängig vom Fahrstil: Wer nicht sportlich fährt, nutzt das Potenzial weniger aus.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man den eigenen Alltag und die typischen Strecken betrachtet. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und souveräner Kontrolle liegt. Sie passt zu Fahrern, die gerne länger unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei ein ruhiges, sicheres Gesamtgefühl suchen.
Die KTM RC 390 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Agilität, sportliche Dynamik und direktes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die Kurven lieben, gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad als „Spaßmaschine“ für kürzere Strecken sehen. Auch im Alltag kann die KTM überzeugen, weil sie sich leicht bewegen lässt und schnell auf Situationen reagiert.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad für längere Touren, entspanntes Tempo und souveräne Stabilität suchen. Ihr Vorteil liegt im ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl und darin, dass sie unterschiedliche Strecken angenehm abdeckt. Wer viel unterwegs ist und dabei Komfort sowie Sicherheit priorisiert, wird mit der Pan America deutlich zufriedener sein.
Die KTM RC 390 empfiehlt sich vor allem dann, wenn sportliche Agilität, direktes Ansprechverhalten und viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken gefragt sind. Sie macht besonders dann Freude, wenn dynamisch gefahren wird und das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Für kurze bis mittlere Fahrten und für alle, die das Handling in den Vordergrund stellen, ist die RC 390 die passendere Entscheidung.