| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Motorradvergleich
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher die große, kraftvolle Reiseenduro-Variante sein – oder das handlichere, alltagstaugliche Modell, das sich auch auf längeren Touren sehr unkompliziert anfühlt? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Suzuki DL 650 V-Strom an. Beide Motorräder sind für Touren gemacht, beide bringen ihre eigenen Stärken mit – und beide haben typische Eigenschaften, die je nach Fahrstil und Anspruch mehr oder weniger gut passen.
Grundidee und Charakter: Big Adventure vs. bewährtes Reiseenduro
Die Pan America 1250 Special steht für den großen Auftritt: mehr Hubraum, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das stark auf souveräne Langstrecke ausgelegt ist. Die DL 650 V-Strom verfolgt dagegen einen pragmatischen Ansatz: ein bewährtes Konzept, das sich über Jahre etabliert hat und besonders dann überzeugt, wenn Alltag, Tour und gelegentlicher Schotter möglichst stressfrei zusammenkommen sollen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungs- und Drehmoment-Charakteristik auswirkt
Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied in der Motorisierung: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt durch ihre größere Leistungsbasis deutlich „entspannter“ bei zügigem Fahren. Das bedeutet in der Praxis: weniger häufiges Zurückgreifen auf hohe Drehzahlen, mehr Durchzug aus dem mittleren Bereich und ein Gefühl von Reserve, wenn es bergauf geht oder wenn Gegenwind und Gepäck die Fahrt fordern.
Die Suzuki DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken eher über die Alltagstauglichkeit aus. Die Leistungsentfaltung ist in der Regel gut dosierbar, und das Motorrad lässt sich oft so fahren, dass es nicht ständig „gefordert“ wird. Gerade auf langen Strecken ist das angenehm, weil sich das Tempo auch ohne dauerndes Ausreizen des Motors halten lässt. Wer jedoch sehr sportlich unterwegs ist oder häufig hohe Lasten (z. B. viel Gepäck) mitbringt, merkt den Vorteil der größeren Harley-Basis.
Fahrwerk und Fahrgefühl: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Bei der Pan America 1250 Special steht die Kombination aus Komfort und Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen Ruhe in die Linie zu bringen. Gerade wenn die Straße wellig ist oder wenn Tempo über längere Zeit anliegt, wirkt das Motorrad oft souverän. Gleichzeitig kann das größere Format je nach Fahrweise spürbar sein: In engen Passagen oder bei sehr langsamen Manövern ist die Harley weniger „leichtfüßig“ als das kleinere Modell.
Die DL 650 V-Strom punktet dagegen häufig mit einem sehr zugänglichen Handling. Das Motorrad fühlt sich im Alltag oft wendiger an, und auch auf unebenen Wegen bleibt die Kontrolle meist gut. Auf der anderen Seite kann bei sehr ambitioniertem Tempo oder bei starkem Beladen der Fokus stärker auf „ausbalanciert“ statt „maximal sportlich“ liegen. Das ist nicht negativ – es beschreibt eher, wie das Konzept gedacht ist.
Sitzposition und Ergonomie: Für welche Tourlänge passt welches Bike?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die eine komfortable, tourorientierte Sitzhaltung suchen und dabei auch längere Strecken gut wegstecken möchten. Die Ergonomie zielt darauf ab, dass der Körper nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Wer viel auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, profitiert oft von dem ruhigen Gesamteindruck.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist in vielen Fällen die „flexiblere“ Wahl, weil sie sich sowohl für längere Touren als auch für den Alltag gut eignet. Die Sitzposition wirkt meist so, dass man nicht zu sehr in eine extreme Haltung gedrückt wird. Dadurch eignet sich die V-Strom besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Strecke perfekt geplant ist – etwa wenn zwischendurch Stadtverkehr, Landstraße und ein kurzer Ausflug ins Gelände zusammenkommen.
Elektronik und Assistenz: Unterschiede im digitalen Komfort
Im Bereich Elektronik zeigt sich typischerweise ein klarer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Pan America 1250 Special setzt stärker auf moderne Assistenz und eine Ausstattung, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das kann sich vor allem dann bemerkbar machen, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn unterschiedliche Untergründe (Straße, Nässe, Schotter) schnell hintereinander kommen.
Die DL 650 V-Strom ist ebenfalls gut ausgestattet, wirkt aber häufig als „pragmatische“ Lösung: Elektronik unterstützt, ohne das Motorrad in den Hintergrund zu drängen. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig, weil man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann – nämlich auf die Linie und das Gefühl am Gas.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Alltagspraxis
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gedacht, aber sie unterscheiden sich im Schwerpunkt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein großes Reisegerät: Wenn es um längere Etappen, komfortables Tempo und das Mitführen von Gepäck geht, spielt die Harley ihre Stärken aus. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind dabei wichtige Faktoren, weil sie direkt beeinflussen, wie „anstrengend“ eine Fahrt wirkt.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist oft die Wahl, wenn Reisetauglichkeit mit unkomplizierter Handhabung kombiniert werden soll. Gerade bei Touren, bei denen häufig angehalten, umgeplant oder in kleineren Ortschaften manövriert wird, kann die V-Strom im Vorteil sein. Sie ist in vielen Situationen leichter zu kontrollieren, was den Alltag auf Reisen spürbar entspannter macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Stärken: viel Reserven durch die größere Motorbasis, souveränes Langstrecken-Gefühl, tourorientierte Ergonomie und ein insgesamt „großes“ Adventure-Paket.
- Schwächen: durch das größere Format weniger agil in engen Situationen; wer sehr häufig langsam rangiert oder enge Passagen fährt, merkt das eher.
Suzuki DL 650 V-Strom
- Stärken: handliches Handling, alltagstauglicher Charakter, gut dosierbare Leistungsentfaltung und ein Konzept, das sich für gemischte Einsätze besonders eignet.
- Schwächen: bei sehr ambitioniertem Tempo oder hoher Dauerlast ist die größere Harley-Basis im Vergleich im Vorteil; wer maximale Reserven sucht, wird eher zur Pan America tendieren.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Wer vor allem lange Strecken fährt, viel Gepäck dabei hat und ein Motorrad möchte, das auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt, findet in der Harley-Davidson Pan America 1250 Special häufig die passendere Wahl. Sie ist besonders dann stark, wenn Leistung und Komfort zusammenkommen sollen und wenn das Motorrad als „Reiseplattform“ genutzt wird.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf Tour, das sich leicht bewegen lässt und das auch bei wechselnden Plänen nicht gleich anstrengend wird, liegt mit der Suzuki DL 650 V-Strom oft richtig. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die „perfekte“ Route gedacht ist, sondern für das echte Leben: Stadt, Landstraße, spontane Umwege und gelegentliches Offroad-Vergnügen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Komfort, Reserven und ein souveränes Langstrecken-Gefühl suchen. Das größere Leistungs- und Drehmomentpotenzial macht sich besonders bei zügiger Fahrweise, Gegenwind und Beladung bemerkbar, während die tourorientierte Auslegung das Motorrad zu einem starken Begleiter für lange Etappen macht. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei möglichst entspannt unterwegs sein möchte, wird mit der Pan America sehr zufrieden sein.
Die Suzuki DL 650 V-Strom passt dagegen besonders gut zu einem gemischten Alltag: Touren, spontane Ausflüge, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich leicht kontrollieren lässt. Die V-Strom überzeugt durch ihre zugängliche Art und eine Leistungsentfaltung, die sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Wer ein vielseitiges Reiseenduro sucht, das nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis unkompliziert bleibt, findet in der DL 650 V-Strom den passenden Partner.