| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki GSX-1250 FA – Motorradvergleich
Wenn zwei 1250er-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Suzuki GSX-1250 FA so spannend: Beide Modelle sind auf Touren und Alltagstauglichkeit ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Pan America ihre Identität aus dem Adventure-Umfeld zieht und dabei Komfort für lange Strecken mitbringt, wirkt die GSX-1250 FA stärker wie ein sportlich orientierter Reisebegleiter, der sich auf der Straße besonders souverän anfühlt.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte und Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht darum, das eine Bike pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, herauszuarbeiten, für welche Art von Fahrten welches Motorrad die passendere Wahl ist.
Motor und Charakter: Wie sich die 1250er im Alltag anfühlen
Beim Motorvergleich zeigt sich schnell, dass beide Maschinen für kräftige Fahrleistungen ausgelegt sind. Entscheidend ist jedoch, wie die Leistung nutzbar wird. Die Pan America 1250 Special wirkt in der Praxis oft als „Drehmoment-orientiertes“ Adventure-Bike: Sie lässt sich in vielen Situationen ruhig und kontrolliert bewegen, was besonders auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Etappen mit häufigen Geschwindigkeitswechseln hilft.
Die Suzuki GSX-1250 FA hingegen spielt ihre Stärken eher dort aus, wo die Straße klar im Fokus steht. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad zügig aufbauen lässt und in dynamischen Momenten spontan reagiert. Wer häufig zügig unterwegs ist oder gern sportlich fährt, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Bike „mitarbeitet“.
Stärken und Schwächen im Motor-Setup
- Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der kontrollierten, tourentauglichen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei stärker straßenbetonten Konzepten.
- Suzuki GSX-1250 FA: Stärken liegen in der spritzigen Nutzbarkeit auf der Straße. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Offroad-Robustheit liegt, wenn die Fahrt wirklich abseits der üblichen Strecken beginnt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerksvergleich wird deutlich, dass beide Motorräder für unterschiedliche Prioritäten konstruiert sind. Die Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das zeigt sich in der Art, wie sie Unebenheiten verarbeitet und wie stabil sie sich bei längeren Fahrten anfühlt. Gerade auf Reiseetappen mit wechselndem Belag ist das ein echter Vorteil.
Die Suzuki GSX-1250 FA setzt dagegen stärker auf ein direktes, straßenorientiertes Handling. Das Motorrad wirkt dadurch oft agiler in der Kurvenfahrt und vermittelt ein präzises Feedback. Wer viel auf Landstraßen unterwegs ist und gern zügig fährt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Was die Werte im Vergleich bedeuten
Auch wenn die konkreten Kennzahlen je nach Ausstattung variieren können, lässt sich aus dem Vergleich der aufgeführten Werte ableiten: Die Pan America tendiert eher zu einem „Reise- und Adventure“-Setup, während die GSX-1250 FA eher in Richtung „Sporttourer“-Gefühl geht. Das spürt man besonders beim Wechsel zwischen Geradeauslauf und Kurvenrhythmus.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich besonders relevant, weil er im Alltag sofort spürbar ist. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrt und wechselnden Bedingungen kontrollierbar bleiben. Die Pan America punktet dabei häufig mit einem stabilen Gefühl unter Last, was gerade bei längeren Abfahrten oder bei wechselndem Grip hilft.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt im Vergleich oft „straffer“ in der Dosierbarkeit. Das kann in Situationen mit häufigem Bremsen vor Ampeln, Kreisverkehren oder in kurvigen Abschnitten ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf die gewünschte Verzögerung reagiert.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- Pan America 1250 Special: Stärke in der stabilen Gesamtwirkung, besonders bei Reise- und Lastsituationen. Schwäche kann sein, dass das Ansprechgefühl je nach Fahrstil weniger „sportlich“ wirkt als bei straßenbetonten Bikes.
- GSX-1250 FA: Stärke in der präzisen Dosierbarkeit und dem schnellen Feedback. Schwäche kann sein, dass bei sehr unebenem Untergrund der Komfortfokus stärker gefragt ist als die reine Bremsreaktion.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke beginnt mit dem richtigen Gefühl
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder nach einigen Stunden anstrengend wird. Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist tendenziell auf eine aufrechte, tourenfreundliche Haltung ausgelegt, die auch bei längeren Strecken angenehm bleibt. Dazu passt das Gesamtgefühl, dass das Motorrad eher „mit Ruhe“ gefahren werden möchte.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen häufig etwas sportlicher in der Sitzhaltung. Das kann die Ermüdung reduzieren, wenn die Fahrt dynamisch bleibt, weil der Körper automatisch in eine aktive Fahrposition kommt. Wer jedoch sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen bevorzugt, kann je nach persönlicher Statur die eher tourorientierte Haltung der Pan America als entspannter empfinden.
Ergonomie im Vergleich: Was man daraus ableiten kann
Aus den im Vergleich aufgeführten Werten (z. B. Sitzhöhe und Geometrie) lässt sich ableiten, dass beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, aber unterschiedliche Komfortschwerpunkte setzen. Die Pan America ist häufig die Wahl für Fahrer, die eine „Allround-Reise“ planen, während die GSX-1250 FA eher für diejenigen passt, die sportlich unterwegs sind und dabei trotzdem Tourenkomfort erwarten.
Ausstattung und Praxisnutzen: Komfort, Technik und Alltag
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „nice to have“, sondern um den praktischen Nutzen. Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken oft dort aus, wo Reise- und Adventure-Features wichtig sind: Stauraum- und Komfortgedanken, die das Motorrad als Langstreckenwerkzeug wirken lassen. Dazu passt das Gesamtbild, dass das Bike für unterschiedliche Streckenarten gedacht ist.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt im Vergleich stärker wie ein modernes Touring-Bike mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und dynamisches Fahren. Je nach Ausstattung kann das bedeuten, dass sie sich besonders gut für regelmäßige Fahrten eignet – also für Pendeln, Wochenendtouren und längere Strecken, bei denen man gern zügig unterwegs ist.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Pan America 1250 Special: Stärke in der Reise- und Adventure-Ausrichtung, die das Motorrad vielseitig macht. Schwäche kann sein, dass der „Sportfokus“ weniger im Vordergrund steht.
- GSX-1250 FA: Stärke in der straßenorientierten Praxis, besonders wenn dynamische Fahrten häufig vorkommen. Schwäche kann sein, dass bei sehr abenteuerlichen Strecken die Adventure-Fokus-Details weniger stark wirken.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem dann sinnvoll, wenn klar ist, wie gefahren wird. Die Pan America 1250 Special ist besonders interessant für Fahrer, die Touren planen, bei denen die Route nicht immer planbar ist: Landstraße, Schotteranteile, wechselnde Untergründe und lange Etappen. Wer ein Motorrad sucht, das dabei ruhig bleibt, kontrolliert wirkt und Komfort für den Alltag mitbringt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Suzuki GSX-1250 FA ist dagegen eine starke Option für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dabei gern zügig fahren. Wenn Kurvenfahrt, präzises Handling und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen, wirkt die GSX-1250 FA im Vergleich oft passender. Gleichzeitig bleibt sie als Reiseoption interessant, weil sie nicht nur auf „kurz und schnell“ ausgelegt ist.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Adventure- und Tourenpaket suchen: kontrollierbare Kraftentfaltung, ein Fahrwerk, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, und eine Ergonomie, die lange Strecken angenehm macht. Wer gern plant, aber auch spontan fährt – und dabei nicht nur auf perfekten Asphalt setzt – wird mit der Pan America meist zufriedener.
Die Suzuki GSX-1250 FA passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die auf der Straße viel erleben wollen: präzises Handling, ein eher straßenbetontes Ansprechverhalten und eine Brems- und Fahrstabilitätswirkung, die dynamisches Fahren unterstützt. Wer Kurven liebt, regelmäßig zügig unterwegs ist und dabei trotzdem Tourenkomfort erwartet, findet in der GSX-1250 FA den stimmigeren Begleiter.