| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn es um Adventure-Motorräder geht, treffen bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Suzuki V-Strom 1000 zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Beide Modelle sind für längere Strecken gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „Allrounder“ – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Genau das macht den Vergleich spannend: Während die Pan America 1250 Special ihren Charakter stark über Fahrgefühl, Ausstattung und den „großen“ Auftritt definiert, spielt die V-Strom 1000 ihre Stärken besonders dort aus, wo Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Handhabung und ein bewährtes Touring-Konzept zählen.
Grundidee: Adventure mit unterschiedlichem Fokus
Die Pan America 1250 Special ist als Premium-Adventure positioniert. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur bewegt, sondern auch „spürt“: Der Motor und die Abstimmung zielen auf souveräne Dynamik und ein klares Fahrprofil. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen steht für einen pragmatischen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, Touren stressarm zu absolvieren – mit einem Setup, das sich schnell vertraut anfühlt und auch dann funktioniert, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Stärken und Schwächen im Überblick
Im direkten Vergleich zeigen sich typische Unterschiede: Die Pan America 1250 Special punktet häufig bei der „Premium“-Anmutung, beim Gesamtpaket aus Elektronik und Fahrgefühl sowie beim Anspruch, auch anspruchsvollere Strecken souverän zu meistern. Die V-Strom 1000 kann dagegen mit einer sehr ausgewogenen Gesamtbalance überzeugen: Sie ist oft die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt, zuverlässig wirkt und auf langen Strecken angenehm bleibt.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber der Charakter ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt das Gefühl, dass der Motor „bereitsteht“, sobald man Gas gibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügiges Beschleunigen oder das schnelle Aufbauen von Tempo auf der Tagesordnung stehen. Gleichzeitig kann genau diese Dynamik dazu führen, dass man den rechten Handgriff bewusster dosiert, wenn es ruhiger oder technisch wird.
Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt im Vergleich oft harmonischer im Fluss. Sie unterstützt gleichmäßiges Fahren und lässt sich in vielen Situationen sehr natürlich dosieren. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour aus unterschiedlichen Abschnitten besteht: Stadt, Landstraße, Autobahn und dann doch ein Stück Schotter. Die V-Strom 1000 bleibt dabei häufig „ruhig“ im Antrieb, was das Handling erleichtert.
Abwägung: Dynamik vs. Dosierbarkeit
Wer vor allem zügige Fahrten und ein sehr direktes Ansprechverhalten sucht, findet in der Pan America 1250 Special häufig mehr „Punch“ im Gefühl. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich über viele Kilometer gleichmäßig und unkompliziert fahren lässt, wird mit der V-Strom 1000 oft besser glücklich.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Eingriff?
Bei Adventure-Motorrädern entscheidet die Elektronik nicht nur über Komfort, sondern auch über Sicherheit und Fahrbarkeit. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special setzt hier auf ein modernes Paket, das je nach Fahrmodus das Ansprechverhalten und die Traktion spürbar beeinflussen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man auf unebenem Untergrund mehr Reserven möchte.
Die Suzuki V-Strom 1000 bietet ebenfalls elektronische Unterstützung, wirkt im Vergleich aber oft so, dass sie sich „unaufgeregt“ in das Fahrgefühl integriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig an Einstellungen denkt, sondern einfach fahren möchte. Gerade auf langen Touren ist das ein Plus: weniger mentale Last, mehr Fokus auf Strecke und Rhythmus.
Stärken und Schwächen
Die Pan America 1250 Special kann bei wechselnden Bedingungen durch die feinere Abstimmung und die moderne Elektronik überzeugen. Die V-Strom 1000 punktet dagegen mit einem eher intuitiven Gesamteindruck: Elektronik ist da, aber sie dominiert das Fahrgefühl nicht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Alltagstauglichkeit
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich um zwei Dinge: Wie stabil bleibt das Motorrad bei Tempo und wie gut lässt es sich im Alltag bewegen – vom Anfahren im Stand bis zum Rangieren auf engem Raum. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt in der Regel ein sicheres Gefühl bei zügiger Fahrt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit nicht sofort „aus dem Konzept“ gerät.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken häufig im Bereich der leichten Handhabung aus. Gerade wenn es darum geht, das Motorrad im Alltag zu bewegen oder auf Touren häufig die Geschwindigkeit anzupassen, kann die V-Strom 1000 sehr angenehm sein. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die zwar Adventure fahren wollen, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben möchten, ein „schweres“ Motorrad ständig kontrollieren zu müssen.
Abwägung: Souverän bei Tempo vs. leicht im Alltag
Die Pan America 1250 Special ist oft die bessere Wahl, wenn Stabilität bei dynamischer Fahrt und ein Premium-Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die V-Strom 1000 ist häufig im Vorteil, wenn das Motorrad über viele Kilometer „einfach mitgeht“ und sich auch bei kleineren Manövern oder wechselnder Streckenqualität unkompliziert fahren lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage
Auf Tour entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach 200 Kilometern noch frisch ist oder ob sich der Körper meldet. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die auf aktives Fahren ausgelegt sein kann, ohne den Komfort zu vernachlässigen. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier oft ein stimmiges Gesamtgefühl.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist im Vergleich häufig auf entspannteres Touring ausgelegt. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man auch bei längeren Etappen nicht ständig nachjustieren muss. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus vielen unterschiedlichen Abschnitten.
Stärken und Schwächen
Die Pan America 1250 Special kann bei sportlicherem Fahrstil und einem klaren „Fahr-Erlebnis“ überzeugen. Die V-Strom 1000 punktet häufig mit einem sehr tourentauglichen Komfort, der auch dann funktioniert, wenn man nicht maximal dynamisch unterwegs ist.
Alltag, Reichweite und Tourenpraxis
Adventure-Motorräder müssen im echten Leben funktionieren: Tankstopps, Gepäck, Wetterwechsel und die Frage, wie gut sich das Motorrad mit Zubehör ergänzt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das sich gut in ein Premium-Touring-Konzept einfügt. Wer Wert auf eine stimmige Ausstattung und ein „rundes“ Gesamtbild legt, wird hier schnell das Gefühl haben, dass das Motorrad für Reisen gedacht ist.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist in der Praxis oft besonders beliebt, weil sie sich als zuverlässige Basis für Touren etabliert hat. Das Motorrad wirkt so, als würde es die typischen Anforderungen einer Reise – von der Alltagstauglichkeit bis zur unkomplizierten Handhabung – gut abdecken. Gerade wenn man häufig unterwegs ist und das Motorrad nicht jedes Mal „neu entdecken“ möchte, kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Abwägung: Premium-Anspruch vs. bewährte Reise-Logik
Die Pan America 1250 Special ist häufig die Wahl, wenn man ein Adventure-Motorrad sucht, das sich hochwertig anfühlt und bei Ausstattung sowie Fahrgefühl besonders überzeugen will. Die V-Strom 1000 ist oft die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich bewährt hat und auf Touren einfach funktioniert.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: ideal für…
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special passt besonders gut, wenn ein Premium-Adventure-Gefühl, ein klarer Fahrcharakter und eine moderne Unterstützung durch Elektronik im Vordergrund stehen. Wer gerne dynamisch fährt, Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt und auch auf längeren Strecken ein „Motorrad-Erlebnis“ sucht, wird hier häufig die richtige Wahl treffen.
Suzuki V-Strom 1000: ideal für…
Die Suzuki V-Strom 1000 ist besonders attraktiv, wenn unkomplizierte Handhabung, tourentauglicher Komfort und ein ausgewogener Allround-Charakter wichtiger sind als maximale „Show“. Wer viele Strecken kombiniert – Stadt, Landstraße, Autobahn und gelegentlich Schotter – und dabei ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht fahren lässt, findet in der V-Strom 1000 oft den passenden Begleiter.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die stärkere Wahl, wenn ein Premium-Adventure-Feeling, ein dynamischerer Fahrcharakter und eine moderne Elektronik-Unterstützung im Fokus stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die auf Touren gerne zügig unterwegs sind, das Motorrad aktiv bewegen und das Gesamtpaket aus Fahrgefühl und Ausstattung schätzen. Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen die bessere Option, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Handhabung und ein sehr tourenorientierter Komfort wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Route abwechslungsreich ist und das Motorrad einfach zuverlässig mitgehen soll – ohne dass man ständig an Einstellungen oder Fahrtechnik denken muss.
Kurz gesagt: Wer das Adventure als Erlebnis mit hochwertigem Anspruch versteht, greift eher zur Pan America 1250 Special. Wer ein bewährtes Reise-Motorrad sucht, das sich leicht fahren lässt und lange Strecken entspannt macht, ist mit der V-Strom 1000 meist besser beraten.