| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Triumph Bonneville Speedmaster – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Adventure-Anspruch: viel Federweg, Reise-Feeling und eine Ausrichtung, die auch abseits der üblichen Strecken Spaß machen soll. Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen ist ein klassischer Retro-Cruiser mit Fokus auf Stil, entspanntes Tempo und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „abreißen“ klingt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so hilfreich.
Grundcharakter: Adventure vs. Cruiser
Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht. Das zeigt sich bereits in der Gesamtkonzeption: aufrechte bis leicht veränderte Sitzhaltung, ein Fahrwerk, das Unebenheiten abfedert, und eine Geometrie, die Stabilität bei längeren Strecken priorisiert. Die Speedmaster ist dagegen klar im Cruiser-Lager. Die Sitzposition wirkt entspannter, der Schwerpunkt liegt mehr auf ruhigem Vorankommen und auf dem typischen Bonneville-Charakter: kraftvoll, aber nicht darauf getrimmt, ständig die letzte Sekunde aus dem Drehzahlbereich herauszuholen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Pan America 1250 Special ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Der Motor liefert im Alltag spürbar „mehr Ruhe“ in höheren Lastbereichen, was besonders auf langen Etappen oder bei wechselnden Straßenverhältnissen Vorteile bringt. Die Speedmaster setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Drehmomentgefühl. Das macht sie im Stadtverkehr und auf der Landstraße sehr angenehm, weil sich das Motorrad ohne ständiges Nachregeln antreiben lässt.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können zügig fahren, aber sie tun es auf unterschiedliche Art. Die Pan America wirkt wie ein Reisegerät, das auch bei Tempowechseln souverän bleibt. Die Speedmaster fühlt sich eher wie ein „Allround-Cruiser“ an, der mit seinem Charakter überzeugt und weniger mit sportlicher Härte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure und Cruiser besonders klar. Die Pan America 1250 Special ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten schluckt und auch bei wechselnden Untergründen kontrolliert bleibt. Das hilft nicht nur auf schlechten Straßen, sondern auch dann, wenn man auf Reisen spontan die Route ändert. Die Speedmaster ist dagegen auf Komfort und Laufruhe im normalen Straßenbetrieb ausgelegt. Sie vermittelt ein ruhiges Fahrgefühl, ohne den Fokus auf „Offroad-Performance“ zu legen.
Gewicht und Fahrgefühl im Alltag
Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Die Pan America ist deutlich schwerer und dadurch spürbar „präsenter“ in der Bewegung. Das ist auf der Strecke ein Vorteil, weil das Motorrad stabil steht und nicht nervös wirkt. In engen Situationen oder beim Rangieren kann das Mehrgewicht aber stärker ins Bewusstsein rücken. Die Speedmaster wirkt im Vergleich handlicher und leichter im Handling, was besonders in der Stadt oder beim häufigen Richtungswechsel Freude macht.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke oder entspanntes Cruisen
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Pan America 1250 Special bietet eine Position, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Man sitzt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch kontrolliert fahren kann. Gleichzeitig bleibt genug Bewegungsfreiheit, um bei Bedarf die Haltung anzupassen. Die Speedmaster setzt auf eine entspannte Cruiser-Ergonomie. Das sorgt für ein angenehmes Gefühl bei gemütlicher Fahrt und für ein „einfach draufsetzen und losfahren“-Erlebnis.
Wer häufig lange Strecken fährt und dabei auch mal die Route wechselt, wird die Pan America ergonomisch oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem Stadt, Landstraße und kurze bis mittlere Touren im Blick hat, bekommt mit der Speedmaster ein sehr stimmiges Komfortpaket.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Bei den Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Anforderungen unterscheiden sich. Die Pan America 1250 Special profitiert von einem Setup, das auf kontrolliertes Verzögern in unterschiedlichen Situationen ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Untergründen ist das Gefühl von Stabilität wichtig. Die Speedmaster bremst ebenfalls souverän, wirkt dabei aber eher auf „gefühlvolle Dosierung“ ausgelegt. Das passt zu ihrem Charakter: nicht hektisch, sondern ruhig und berechenbar.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Tools vs. Cruiser-Charme
Die Pan America 1250 Special ist in der Regel stärker auf Reise- und Nutzwert getrimmt. Entsprechend spielt Elektronik eine größere Rolle, um das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten und den Fahrer zu unterstützen. Das ist besonders relevant, wenn man längere Strecken fährt, Gepäck dabei hat oder die Straßenqualität variiert. Die Speedmaster setzt dagegen mehr auf den klassischen Cruiser-Look und eine intuitive Bedienung. Elektronik ist vorhanden, aber sie steht weniger im Vordergrund als bei einem Adventure-Bike.
Komfort im Alltag: Windschutz, Gepäck und Alltagstauglichkeit
Auch wenn beide Motorräder komfortabel sein können, ist die Art des Komforts unterschiedlich. Die Pan America ist prädestiniert für Touren, bei denen Wind, Wetter und Strecke eine Rolle spielen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man mit Gepäck und Planung in den Urlaub schicken kann. Die Speedmaster punktet eher mit dem „Wohlfühlfaktor“: angenehmes Tempo, stimmige Proportionen und ein Fahrgefühl, das schnell anspricht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Reise- und Adventure-Fokus: Stabilität und Kontrolle auch bei wechselnden Bedingungen.
- Durchzug und Reserven: Motorcharakter, der lange Strecken entspannt macht.
- Fahrwerk-Konzept: Komfort bei Unebenheiten, souveränes Handling auf der Strecke.
- Elektronik als Unterstützung: mehr Sicherheit und Komfort im Alltagstempo und bei Touren.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Mehr Gewicht: kann im Stadtverkehr und beim Rangieren spürbarer sein.
- Adventure-Charakter: wer nur „Cruiser-Feeling“ sucht, könnte den Fokus als weniger passend empfinden.
Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken
- Entspanntes Cruiser-Fahrgefühl: angenehm dosierbar, schnell „eingefahren“.
- Handlicher im Alltag: wirkt leichter zu bewegen und macht kurze Touren unkompliziert.
- Retro-Charakter: Stil und Motorgefühl passen zu entspanntem Fahren.
- Komfort auf der Straße: ruhige Abstimmung für Landstraße und Stadt.
Triumph Bonneville Speedmaster – Schwächen
- Weniger Adventure-Anspruch: für harte Offroad-Einsätze ist sie nicht gemacht.
- Fokus auf Genuss statt Reise-Tools: wer viel mit Gepäck und wechselnden Untergründen unterwegs ist, findet bei der Pan America mehr „Werkzeug“ fürs Abenteuer.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist. Die Pan America 1250 Special passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken planen, gern flexibel bleiben und auch mal schlechtere Straßen in Kauf nehmen. Sie ist ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt: stabil, souverän und mit genug Reserven für spontane Umwege.
Die Speedmaster ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ohne viel Aufwand. Wer vor allem Stadtfahrten, Landstraßen und gemütliche Touren im Blick hat, bekommt mit der Triumph ein stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Komfort und einem Motorcharakter, der sich angenehm kontrollieren lässt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Reise- und Adventure-Motorrad suchen: stabil, komfortorientiert und mit einem Konzept, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen überzeugt. Wer häufig lange Strecken fährt, flexibel unterwegs ist und dabei Wert auf Unterstützung durch Elektronik sowie ein robustes Fahrwerksgefühl legt, wird mit der Pan America deutlich zufriedener sein.
Die Triumph Bonneville Speedmaster empfiehlt sich dagegen für alle, die vor allem auf Straße unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich entspannt anfühlt: cruisertypisch, handlicher im Alltag und mit einem Motorcharakter, der sich angenehm dosieren lässt. Wer Genussfahrten, Stadt- und Landstraßenrunden priorisiert und weniger „Adventure-Tool“ sucht, sondern mehr „Cruiser-Feeling“, trifft mit der Speedmaster die passendere Entscheidung.