UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 11.145 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Jetzt mit 65 PS: Die neue Bonneville T100 ist stärker und leichter.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
  • ordentliches Drehmoment
  • herrlicher Twin-Sound
  • einfache Bedienung
  • zweifach analoges Cockpit
Kontra:
  • für größere Piloten etwas zierlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht228kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe mit Hubzapfenversatz
Hubraum900ccm
Hub80mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung65 PS bei 7.400 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite354km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneØ41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.

Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage. 

Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.850€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2002
  • Farben: rot, blau, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Triumph Bonneville T100 – der Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Triumph Bonneville T100, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein modernes Adventure-Konzept auf eine klassische Retro-Philosophie. Beide Bikes machen Spaß – aber auf sehr unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Stärken und Schwächen, wenn man die typischen Eigenschaften der Modelle gegeneinander abwägt?

Grundcharakter: Adventure-Anspruch vs. Retro-Alltag

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist klar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Fokus liegt auf Touren, auf Fahrten mit Gepäck und auf dem Gefühl, auch abseits der perfekten Straße souverän zu bleiben. Das merkt man an der Ausrichtung des Bikes: Es wirkt wie ein Werkzeug für weite Strecken, das man gern auch dann nutzt, wenn der Plan unterwegs mal wackelt.

Die Triumph Bonneville T100 dagegen steht für den klassischen Stil: leichtes Handling, ein vertrautes Fahrgefühl und eine Motorcharakteristik, die sich eher nach „einfach fahren“ anfühlt als nach „Leistung ausreizen“. Sie ist ein Motorrad, das im Alltag schnell zugänglich wirkt – und auf kurzen Strecken genauso Freude macht wie auf längeren Touren, solange der Anspruch nicht zu abenteuerlich wird.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Gerade bei konstantem Tempo auf der Landstraße oder beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller wirkt das Konzept „groß und souverän“. Das Bike fühlt sich dabei oft wie ein ruhiger Begleiter an, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen stärker auf das Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf, Gasannahme und dem klassischen Charakter. Das Motorrad wirkt lebendiger im Gefühl, besonders wenn man die Gänge sauber nutzt und das Fahren bewusst gestaltet. Während die Pan America eher „entspannt trägt“, fordert die T100 eher dazu auf, den Moment zu genießen und den Rhythmus zu finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der Souveränität und im Reserven-Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr agil durch enge Stadtbereiche manövrieren möchte.
  • Bonneville T100: Stärken liegen im klassischen Fahrgefühl und in der angenehmen Zugänglichkeit. Schwäche kann sein, dass sie bei ambitionierten Offroad-Ansprüchen oder bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen weniger „Adventure-tauglich“ wirkt als die Pan America.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sind darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Motorrad zu bringen. Gerade auf längeren Touren ist das ein echter Vorteil: Das Bike bleibt berechenbar, und man kann sich auf die Linie konzentrieren, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.

Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man gern „führt“. Das Handling ist spürbar direkter, und das Fahrgefühl passt gut zu kurvigen Strecken und entspannten Ausfahrten. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Man fühlt sich schnell wohl, und das Motorrad lädt zum Mitdenken ein.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen ins „Ungeplante“ wechselt, profitiert von der Adventure-Ausrichtung der Pan America 1250 Special. Wer dagegen vor allem auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht und stimmig anfühlt, findet in der Bonneville T100 oft den besseren Match.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf kontrollierte Verzögerung auch bei wechselnden Bedingungen und auf ein sicheres Gefühl bei höheren Reiseetappen. Das ist besonders relevant, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht immer gleich gut griffig ist.

Die Triumph Bonneville T100 setzt ebenfalls auf verlässliche Verzögerung, wirkt aber im Gesamteindruck stärker auf „komfortables Alltagsbremsen“ abgestimmt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man häufig moderat unterwegs ist und das Motorrad vor allem als stilvollen Begleiter nutzt.

Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. entspanntes Fahren

Komfort ist bei beiden Bikes ein Thema – aber mit anderer Priorität. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf längere Strecken ausgelegt. Das spürt man daran, dass das Motorrad als Reiseplattform gedacht ist: Man sitzt so, dass man auch über längere Zeit konzentriert bleiben kann, ohne dass das Bike ständig „arbeitet“ oder ermüdet.

Die Triumph Bonneville T100 punktet eher mit dem Gefühl von „einfach draufsetzen und losfahren“. Die Ergonomie wirkt stimmig für viele Fahrer, die nicht den maximalen Reiseanspruch im Fokus haben, sondern ein Motorrad suchen, das sich schnell vertraut anfühlt.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Pan America 1250 Special: Stärken bei Langstrecken- und Reisekomfort. Schwäche kann sein, dass das Konzept für sehr kurze Stadtwege manchmal „zu groß“ wirkt.
  • Bonneville T100: Stärken bei unkompliziertem Handling und angenehmem Alltagsgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen weniger „Reise-Tool“ vermittelt als die Pan America.

Ausstattung und Praxis: Was man unterwegs wirklich merkt

Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht die Praxis im Vordergrund: Reise- und Adventure-Elemente, die das Motorrad für längere Touren und wechselnde Bedingungen rüsten. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern plant, aber unterwegs flexibel bleibt.

Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus auf das Wesentliche legt: klassischer Stil, stimmige Bedienung und ein Fahrgefühl, das nicht überladen wirkt. Für viele ist das genau der Reiz – weniger Technikballast, mehr Motorrad-Feeling.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund? Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren, Gepäck, wechselnde Strecken und ein souveränes Gesamtpaket wichtig sind. Sie passt zu Fahrern, die gern weit fahren, die Vielfalt mögen und die auch mal abseits der perfekten Straße nicht aus dem Konzept geraten wollen.

Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen ideal für alle, die ein klassisches Motorrad suchen, das im Alltag leicht wirkt und auf Asphalt besonders viel Spaß macht. Wer Kurven liebt, gern entspannt unterwegs ist und dabei nicht auf den Charakter verzichten möchte, findet in der T100 häufig den passenden Begleiter.

Typische Kauf-Entscheidung nach Fahrprofil

  • Pan America 1250 Special: ideal für Reiseorientierte, Adventure-affine Fahrer und alle, die ein Motorrad für „mehr als nur die Standardstrecke“ suchen.
  • Bonneville T100: ideal für Asphalt-Fahrer, Retro-Fans und für alle, die ein Motorrad wollen, das schnell vertraut ist und den Fahrspaß in den Vordergrund stellt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Adventure-Plattform genutzt werden soll. Der Vergleich zeigt: Die Pan America wirkt im Gesamtkonzept auf Souveränität und Reserven ausgelegt – besonders dann, wenn Strecken länger werden, Bedingungen wechseln oder Gepäck mit dabei ist. Wer genau dieses „Gelassen bleiben“ sucht, findet hier einen starken Partner.

Die Triumph Bonneville T100 punktet dagegen mit ihrem klassischen Charakter und einem sehr zugänglichen Fahrgefühl. Im Vergleich wird deutlich: Sie passt besonders gut zu Fahrten auf Asphalt, zu entspannten Ausfahrten und zu Menschen, die Motorradfahren als Erlebnis im Hier und Jetzt sehen. Für den Alltag und für kurvige Strecken ist sie oft die stimmigere Wahl.

Kurz gesagt: Pan America 1250 Special für Reise und Abenteuer, Bonneville T100 für Stil, Leichtigkeit und klassischen Fahrspaß.

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