| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Triumph Tiger 800 XCA – welcher Reiseenduro passt besser?
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für kräftige Motorisierung, souveräne Langstrecken-Performance und ein deutliches „Big-Bike“-Gefühl. Die Triumph Tiger 800 XCA wirkt dagegen wie die sportlich-pragmatische Alternative: kompakter, agil und mit einer Ausstattung, die im Alltag und auf gemischten Strecken besonders überzeugt. Genau hier wird der Vergleich spannend – denn beide Motorräder wollen Abenteuer, aber sie liefern es auf unterschiedliche Art.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beide Modelle gehören in die Kategorie „Adventure“, doch die Ausrichtung ist spürbar verschieden. Die Pan America 1250 Special ist eher das Motorrad für lange Etappen, entspanntes Cruisen und das Gefühl, jederzeit Reserven zu haben. Die Tiger 800 XCA setzt stärker auf Wendigkeit, ein handliches Gesamtpaket und eine moderne Elektronik, die das Fahren auf Straße und leichtem Gelände leichter macht.
Motor und Fahrgefühl: große Kraft vs. agiles Temperament
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man mit Gepäck und auf längeren Strecken konstant unterwegs ist. Der Motor vermittelt dabei ein souveränes Drehmomentgefühl, das das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert wirken lässt.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist hingegen das Motorrad, das sich leichter „durchziehen“ lässt. Gerade im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigen Richtungswechseln wirkt die Tiger oft unmittelbarer. Das Fahrgefühl ist lebendiger und dynamischer, ohne dass man das Motorrad ständig „anschieben“ muss. Wer gern zügig fährt, aber auch Wert auf ein leichtes Handling legt, findet hier eine sehr stimmige Balance.
Stärken und Schwächen im Motor- und Fahrgefühl-Vergleich
- Pan America 1250 Special: stark bei langen Etappen, viel Reserven, entspanntes Tempo. Schwäche kann sein, dass das größere Format im engen Gelände oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger „spielerisch“ wirkt.
- Tiger 800 XCA: agiles Ansprechverhalten, leichteres Handling im Alltag, gute Dynamik auf kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass bei sehr schweren Lasten oder wenn konsequent „große“ Reisegeschwindigkeit anvisiert wird, die große Harley-Performance einen Vorteil hat.
Fahrwerk und Handling: Komfort und Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Pan America 1250 Special wirkt auf der Straße oft wie ein „Stabilitätsanker“: Sie liegt ruhig, federt Unebenheiten souverän ab und vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Auf Schotter oder schlechterem Asphalt bleibt sie kontrolliert, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Tiger 800 XCA ist dagegen spürbar leichter zu bewegen. Das Motorrad fühlt sich schneller „im Kopf“ an, gerade wenn man zwischen Fahrspuren wechselt, enge Kurven fährt oder auf wechselnden Untergründen die Linie anpassen muss. Auf leichtem Offroad-Einsatz ist die Agilität ein echter Vorteil, weil man häufiger korrigieren kann, ohne dass das Motorrad träge wirkt.
Wie sich das in der Praxis auswirkt
Wer überwiegend lange Strecken fährt, profitiert von der stabilen, komfortorientierten Art der Pan America. Wer dagegen häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Schotterpassagen pendelt oder Touren plant, bei denen man öfter „ums Eck“ muss, wird die Tiger 800 XCA als besonders handlich empfinden.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung in unterschiedlicher Ausprägung
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special punktet vor allem mit einem Gesamtpaket, das auf entspanntes, kontrolliertes Reisen ausgelegt ist. Elektronik und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad je nach Situation passend zu fahren – besonders dann, wenn der Untergrund wechselt oder man mit Gepäck unterwegs ist.
Die Triumph Tiger 800 XCA bringt ebenfalls eine moderne Elektronik mit, die das Fahren auf gemischten Strecken erleichtert. Gerade bei wechselndem Grip kann die Tiger dabei helfen, das Motorrad leichter zu dosieren. Dazu kommt, dass die kompaktere Bauweise die Elektronik „spürbarer“ macht: Man merkt schneller, wie sich die Einstellungen auf das Fahrverhalten auswirken.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Pan America 1250 Special: starke Unterstützung für ruhiges, sicheres Reisen; kann im Vergleich „weniger direkt“ wirken, weil das Motorrad insgesamt größer und schwerer ist.
- Tiger 800 XCA: sehr gut im Alltag und auf wechselndem Untergrund; kann bei reinem Langstrecken-„Autobahnmodus“ weniger „Big-Bike“-Souveränität vermitteln als die Harley.
Ergonomie und Sitzkomfort: große Reise vs. kompakte Alltagslösung
Bei der Ergonomie zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Pan America 1250 Special ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt und nicht ständig nachjustieren muss. Das ist besonders relevant, wenn man Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden.
Die Tiger 800 XCA ist dagegen oft die Wahl, wenn man eine aufgeräumte, kompakte Sitzhaltung bevorzugt. Das Motorrad wirkt leichter zu kontrollieren, was sich auch bei Stop-and-go-Verkehr oder bei häufigen Anhalten bemerkbar macht. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet in der Tiger häufig die passendere Basis.
Alltagstauglichkeit: Gewicht, Breite und „Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten“
Im Alltag entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch, wie sich das Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten anfühlt. Die Pan America 1250 Special bringt mehr Masse mit – das ist auf der Strecke ein Vorteil, kann aber beim Rangieren oder bei engen Passagen spürbar sein. Dafür fühlt sie sich bei Fahrtwind und längeren Etappen sehr stabil an.
Die Tiger 800 XCA ist in der Handhabung oft unkomplizierter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht nur große Touren fährt, sondern auch regelmäßig kurze Strecken, Pendeln oder spontane Ausfahrten plant.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – besonders stark, wenn …
- lange Strecken und zügiges Reisen im Fokus stehen
- ein souveränes, kraftvolles Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Kompaktheit
- man ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck „einfach läuft“
Triumph Tiger 800 XCA – besonders stark, wenn …
- Alltag, Landstraße und gemischte Strecken regelmäßig vorkommen
- Agilität und leichtes Handling im Vordergrund stehen
- man ein Adventure-Bike möchte, das sich schnell anfühlt und gut dosierbar bleibt
Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder sind Reiseenduros mit Anspruch, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Pan America 1250 Special ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein großes, kraftvolles Motorrad suchen, das auf langen Etappen Ruhe ausstrahlt und Reserven bietet. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf Stabilität bei Tempo legt und das „Big-Bike“-Gefühl mag, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen ideal für alle, die ein kompakteres Adventure-Bike bevorzugen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern flexibel unterwegs sind: Stadt, kurvige Landstraßen, kurze Schotterabschnitte und spontane Touren. Die Tiger wirkt dabei wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt und das auch bei wechselnden Bedingungen leicht zu fahren bleibt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf langen Reisen, souveräner Stabilität und einem kraftvollen Fahrgefühl liegt. Sie überzeugt vor allem dort, wo das Motorrad seine Größe und Reserven ausspielen kann: auf der Strecke, bei konstantem Tempo und wenn Gepäck oder wechselnde Untergründe den Anspruch erhöhen. Wer ein Adventure-Bike sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, findet in der Pan America eine sehr stimmige Option.
Die Triumph Tiger 800 XCA punktet dagegen mit Agilität, Alltagstauglichkeit und einem Handling, das auch bei häufigen Richtungswechseln und niedrigeren Geschwindigkeiten Spaß macht. Sie ist besonders empfehlenswert für Fahrerinnen und Fahrer, die gemischte Strecken fahren, gern dynamisch unterwegs sind und ein kompakteres Motorrad bevorzugen. Kurz gesagt: Pan America für große Reise und maximale Souveränität, Tiger 800 XCA für vielseitige Touren, schnelle Kontrolle und handliches Adventure-Feeling.