| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Yamaha FJR 1300 AE – Vergleich für Touren & Alltag
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großen Tourern“ aussehen, ist die Richtung trotzdem oft eine ganz andere. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Abenteuer auf Asphalt und darüber hinaus, während die Yamaha FJR 1300 AE klassisch auf lange Strecken, hohen Komfort und souveräne Autobahn-Performance ausgelegt ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Art, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Reisen anfühlen.
Grundidee: Reiseenduro vs. Sporttourer
Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll mit wechselnden Untergründen klarkommen, ohne dass man das Motorrad „zu schade“ für Schotterwege oder schlechte Straßen findet. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Sitzposition, Fahrwerksauslegung und das Gefühl, dass man auch mal abseits der perfekten Linie unterwegs sein kann.
Die FJR 1300 AE verfolgt dagegen die Sporttourer-Philosophie. Sie ist darauf optimiert, Kilometer entspannt zu machen: Windschutz, Ergonomie und die Art, wie der Motor Leistung bereitstellt, zielen auf gleichmäßiges Tempo und ruhiges Langstreckenfahren. Wer häufig Autobahn fährt oder sich auf Tagesetappen mit wenig Stress freut, findet hier eine sehr klare Ausrichtung.
Motor & Antrieb: Charakter und nutzbare Leistung
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber der Motorcharakter ist unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special wirkt in der Praxis oft „breiter“ im Einsatz: Sie lässt sich in vielen Situationen kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig im Drehzahlbereich arbeiten muss. Das passt gut zu wechselnden Bedingungen, etwa wenn man auf Landstraßen mal zügiger, mal entspannter unterwegs ist oder wenn der Untergrund nicht ganz plan ist.
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßige Fahrt geht. Der Antrieb unterstützt ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl und lässt sich sehr gut dosieren. Auf langen Strecken ist das ein Vorteil, weil man Tempo und Rhythmus leichter halten kann, ohne dass der Motor ständig „gefordert“ wirkt.
Stärken & Schwächen im Vergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist die Flexibilität im Alltag und auf gemischten Strecken. Schwäche kann sein, dass man für den maximalen „Tourenkomfort“ eher die passende Fahrweise finden muss – wer nur auf perfekte Asphaltstrecken setzt, könnte den Offroad-Charakter weniger nutzen.
FJR 1300 AE: Stärke ist die konsequente Langstrecken-Performance und das entspannte Fahrgefühl bei höheren Reisegeschwindigkeiten. Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf „Abseits der Straße“ liegt – wer regelmäßig Schotter oder unbefestigte Wege einplant, wird sich eher nach einem Reiseenduro-Setup sehnen.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder bewegen
Beim Handling merkt man sofort, dass beide Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke gebaut sind. Die Pan America 1250 Special vermittelt ein Gefühl von „Aufbruch“: Sie wirkt so, als wäre sie dafür gemacht, auch mal aus der Komfortzone zu fahren. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen dabei, das Motorrad aktiv zu bewegen, ohne dass man ständig Angst haben muss, dass jede Unebenheit sofort „durchschlägt“.
Die FJR 1300 AE ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten ist das ein echter Pluspunkt: Das Motorrad bleibt in der Spur, arbeitet mit der Straße zusammen und vermittelt ein souveränes Gefühl. In Kurven ist sie sporttourer-typisch agil genug, aber die Priorität liegt klar auf kontrollierter Reise.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen schlechten Straßen pendelt, profitiert von der Pan America-„Allround“-Anmutung. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit der FJR 1300 AE sehr schnell warm.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Tagesmüdigkeit
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein großes Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 Special setzt auf eine ergonomische Auslegung, die auch bei längeren Fahrten nicht zu „verkrampft“ wirkt. Gleichzeitig bleibt sie so konzipiert, dass man sich nicht nur auf eine einzige Fahrhaltung festlegen muss. Das ist praktisch, wenn sich die Route über den Tag verändert.
Die Yamaha FJR 1300 AE punktet besonders beim Windschutz und bei der Art, wie sie den Fahrer „abschirmt“. Auf langen Strecken ist das entscheidend: weniger Winddruck bedeutet oft weniger Ermüdung. Dazu kommt die sporttourer-typische Sitzposition, die für viele Fahrerinnen und Fahrer genau die richtige Mischung aus Kontrolle und Entspannung bietet.
Wind & Wetter: Wer ist besser auf Reisen?
Bei wechselnden Bedingungen ist die Pan America 1250 Special im Vorteil, wenn man auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs ist und das Motorrad „mitdenken“ soll. Die FJR 1300 AE ist dagegen die klarere Wahl, wenn die Reise vor allem aus Autobahn und zügigen Landstraßen besteht und der Fokus auf maximaler Ruhe liegt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Fahralltag
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, die das Fahren leichter macht. Die Pan America 1250 Special richtet sich dabei an Fahrer, die unterschiedliche Situationen souverän meistern wollen – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man die Maschine dynamischer bewegt. Die Elektronik unterstützt dann dabei, dass das Motorrad berechenbar bleibt.
Die FJR 1300 AE ist ebenfalls elektronisch stark, aber der Schwerpunkt liegt spürbar auf dem „Tourenpaket“: Stabilität, Komfort und eine Fahrweise, die auch über viele Stunden entspannt bleibt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie gut es sich in einem gleichmäßigen Reise-Rhythmus fahren lässt.
Stärken & Schwächen
Pan America 1250 Special: Stärke ist die Unterstützung in dynamischen oder wechselhaften Situationen. Schwäche kann sein, dass man die Elektronik je nach Fahrprofil nicht immer „ausreizt“, wenn man überwiegend auf gleichmäßigem Asphalt unterwegs ist.
FJR 1300 AE: Stärke ist die konsequente Reiseorientierung, die das Motorrad besonders auf langen Etappen angenehm macht. Schwäche ist, dass der „Adventure“-Gedanke weniger im Vordergrund steht.
Ausstattung & Reise-Setup: Praxisnutzen auf Tour
Bei Touren entscheidet die Ausstattung oft darüber, wie entspannt die Reise wirklich wird. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das man gern mit Gepäck und Reise-Equipment kombiniert. Durch die Reiseenduro-Ausrichtung passt sie gut zu einem Setup, das auch mal mehr „robust“ sein darf – etwa wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die FJR 1300 AE ist prädestiniert für ein klassisches Sporttourer-Reise-Setup: Windschutz, Komfort und eine Ausstattung, die auf lange Strecken ausgelegt ist. Wer gern mit Koffer-/Gepäcksystemen unterwegs ist und dabei Wert auf eine saubere, alltagstaugliche Handhabung legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Gepäck & Alltag
Für Reisen mit „mehr Plan“ und klaren Etappen ist die FJR 1300 AE oft die bequemere Wahl. Für Reisen mit „mehr Entdeckung“ – also wenn die Route auch mal spontan wird – spielt die Pan America 1250 Special ihre Stärken aus.
Verbrauch & Wirtschaftlichkeit: Wie sich die Kosten im Alltag anfühlen
Beim Thema Verbrauch ist es weniger die absolute Zahl als die Frage, wie gut das Motorrad zu der eigenen Fahrweise passt. Die Pan America 1250 Special kann je nach Einsatzprofil sehr effizient wirken, wenn man sie ruhig und vorausschauend bewegt. Sobald man aber häufiger dynamisch fährt oder viel Offroad-Feeling einbaut, verändert sich das Bild – wie bei jedem Reiseenduro.
Die FJR 1300 AE ist besonders dann wirtschaftlich, wenn man konstant unterwegs ist. Auf langen Strecken mit gleichmäßigem Tempo lässt sich das Motorrad oft sehr gut „einpendeln“. Wer dagegen häufig stop-and-go fährt, merkt den Unterschied im Fahrprofil stärker als bei einer reinen Autobahnmaschine.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und zur geplanten Nutzung passt.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren nicht nur auf Asphalt plant. Wer gern flexibel bleibt, auch mal schlechte Straßen, Baustellen oder Schotterwege mitnimmt und dabei trotzdem einen starken Langstrecken-Anspruch hat, findet in der Pan America 1250 Special eine sehr stimmige Wahl.
Yamaha FJR 1300 AE
Ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen: Autobahn, zügige Landstraßen und Tagesetappen, bei denen Komfort und Windschutz entscheidend sind. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt und das Ankommen in den Vordergrund stellt, wird mit der FJR 1300 AE besonders glücklich.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren für mehr als nur perfekten Asphalt gedacht sind. Sie punktet mit dem Reiseenduro-Charakter, der Flexibilität im Alltag und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gern entdeckt, spontan plant und das Motorrad als „Allround-Reisebasis“ nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Ruhe und Komfort liegt. Sie überzeugt besonders dort, wo Windschutz, Stabilität und ein gleichmäßiger Reise-Rhythmus den Unterschied machen. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der FJR 1300 AE den passenderen Tourenpartner.
Kurz gesagt: Pan America für Abenteuer mit offenem Routenplan, FJR für entspannte Kilometer mit Fokus auf Reisekomfort.