| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Yamaha MT-03 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Yamaha MT-03, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine große Adventure-Maschine mit Fokus auf Reise, Komfort und souveräne Langstrecke – und ein leichtes, agiles Naked Bike, das vor allem im urbanen Alltag und auf kurzen Strecken glänzt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, bei der Ergonomie und in der Praxis unterscheiden – ohne sich in Zahlen zu verlieren.
Grundidee der beiden Motorräder
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Reise-Adventure mit Anspruch
Die Pan America 1250 Special ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Der Charakter ist auf Durchzug, Stabilität und ein entspanntes Handling über längere Distanzen ausgelegt. Wer gerne plant, packt und losfährt, findet hier eine Basis, die auch bei wechselnden Bedingungen nicht schnell die Nerven verliert. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach fahren will.
Yamaha MT-03: Agil, direkt und alltagstauglich
Die Yamaha MT-03 steht dagegen für ein unkompliziertes, lebendiges Fahrgefühl. Als Naked Bike ist sie auf Übersicht, Wendigkeit und spontane Fahrten ausgelegt. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Feierabendrunden spielt die MT-03 ihre Stärken aus: schnell reagieren, leicht einlenken und sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlen. Das Motorrad ist eher die Wahl für den Alltag als für das große Reiseprogramm.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Der größte Unterschied zeigt sich im Charakter. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kraftentfaltung. Der Motor unterstützt das Vorankommen auch dann, wenn die Strecke lang wird oder das Tempo konstant bleiben soll. Dadurch entsteht ein souveräner Eindruck: Man kann gleichmäßig fahren, ohne ständig am Gas zu „denken“.
Die Yamaha MT-03 dagegen wirkt direkter und lebendiger. Der Antrieb fühlt sich näher am Fahrer an, reagiert zügig und macht Spaß bei dynamischen Stadtfahrten und kurvigen Strecken. Wo die Harley eher „trägt“, fordert die Yamaha eher „mit“. Das ist eine Stärke, wenn man gerne aktiv fährt und das Motorrad als Spielpartner sieht.
Ergonomie, Sitzposition und Komfort
Bei der Pan America 1250 Special ist die Sitzposition auf längere Fahrten ausgelegt. Der Körper kann sich über Zeit entspannen, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Abschnitten gut kontrollierbar. Gerade wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass die Maschine nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ wird.
Die MT-03 ist ergonomisch eher auf Alltag und Beweglichkeit ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt kompakt und ermöglicht ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln. Das ist im Stadtverkehr ein Vorteil, weil man schneller reagieren kann und sich das Motorrad leichter „in die Bewegung“ bringt. Für sehr lange Touren kann das Setup je nach Fahrstil jedoch weniger komfortabel wirken als bei einer großen Adventure-Maschine.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken besonders bei Stabilität und Fahrruhe aus. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, auch auf unruhigerem Untergrund kontrolliert zu bleiben. In Kurven vermittelt die Harley ein Gefühl von Sicherheit: Man kann das Tempo halten, ohne dass das Motorrad sofort „nacharbeitet“.
Die Yamaha MT-03 punktet beim Handling. Sie wirkt leichtfüßig, lässt sich schnell einlenken und unterstützt ein agiles Fahrverhalten. Gerade bei häufigen Richtungswechseln oder engen Passagen ist das ein Plus. Allerdings ist die MT-03 weniger darauf ausgelegt, wie ein großes Reisegerät über lange Strecken hinweg maximal souverän zu bleiben – sie ist eher die Maschine für den schnellen, lebendigen Rhythmus.
Bremsen und Kontrolle im Alltag
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für Kontrolle, aber der Einsatzschwerpunkt ist unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch bei höheren Reiseansprüchen zuverlässig verzögert und dabei stabil bleibt. Das gibt Sicherheit, wenn die Strecke wechselt oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten heraus abbremsen muss.
Die MT-03 ist im Alltag besonders dann stark, wenn häufiges Anhalten und Anfahren sowie kurze Bremsmanöver an der Tagesordnung sind. Die Dosierbarkeit und das direkte Gefühl helfen dabei, in der Stadt entspannt zu bleiben. Wer häufig im Stop-and-go unterwegs ist, wird die unkomplizierte Handhabung zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt vs. Tour
Die Yamaha MT-03 ist klar im Vorteil, wenn es um Stadtverkehr, enge Parklücken und spontane Fahrten geht. Das Motorrad wirkt handlich und macht das tägliche Nutzen leichter. Auch das „Aufsteigen und Losfahren“ fühlt sich weniger aufwendig an.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Sobald längere Fahrten, Autobahnabschnitte oder Touren ins Spiel kommen, spielt die Adventure-Philosophie ihre Vorteile aus. Die Maschine ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur von A nach B will, sondern auch unterwegs Komfort und Ruhe sucht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Stärken: Reise- und Tourenfokus, souveräne Stabilität, komfortorientierte Ergonomie, ruhiges Fahrgefühl über längere Strecken.
- Schwächen: Für rein urbane Kurzstrecken kann die Größe und das Gesamtgefühl weniger „leicht“ wirken; wer nur selten lange fährt, bekommt möglicherweise nicht den vollen Nutzen.
Yamaha MT-03
- Stärken: Agiles Handling, direkte Reaktion, unkomplizierte Alltagstauglichkeit, macht Spaß bei dynamischen Feierabendrunden.
- Schwächen: Für sehr lange Touren kann der Komfort je nach Fahrstil schneller an Grenzen stoßen; wer maximale Reise-Souveränität sucht, wird eher woanders fündig.
Welche Zielgruppe passt besser?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser ist“, sondern vielmehr davon, wie gefahren wird. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind, Touren planen und ein Motorrad möchten, das auch bei längeren Strecken entspannt bleibt. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, verschiedene Streckenarten fährt und Wert auf ein ruhiges, stabiles Gesamtpaket legt, findet hier eine stimmige Antwort.
Die Yamaha MT-03 richtet sich stärker an Menschen, die das Motorrad im Alltag nutzen, gerne spontan fahren und ein leichtes, wendiges Bike bevorzugen. Wer in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken liebt und ein Motorrad sucht, das schnell „mitgeht“, wird mit der MT-03 viel Freude haben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren, Langstrecke und Reisekomfort im Blick haben. Ihr Vorteil liegt in der souveränen Stabilität, dem ruhigen Fahrgefühl und der ergonomischen Ausrichtung auf längere Fahrten. Wer regelmäßig größere Strecken fährt und dabei ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, trifft mit der Pan America eine sehr passende Entscheidung.
Die Yamaha MT-03 passt dagegen am besten zu Fahrten im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken und für ein agiles Fahrgefühl. Sie ist leicht zu bewegen, reagiert direkt und macht Spaß, wenn das Motorrad eher als dynamischer Begleiter denn als Reisegerät genutzt wird. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und ein unkompliziertes Naked Bike bevorzugt, findet in der MT-03 den stimmigen Gegenentwurf zur großen Adventure-Maschine.