UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 8.499 €
Baujahr von 2016 bis 2020
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Die Leichtigkeit des Seins
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Motor
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Gesamtpaket
Kontra:
  • Windschild klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht196kg
Radstand1.404mm
Länge2.138mm
Radstand1.404mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung75 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Einfach gut

Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.

Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.

Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.

Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Extras:

Reise-Paket1248,95 €

    Kofferset

    Hohes Windschild

    Komfortsitzbank

    USB Anschluss im Cockpit

 

Wochenende-Paket772,95 €

    ABS-Softtaschen

    Hohes Windschild

    Tankpad

    USB Anschluss im Cockpit

 

Urban-Paket439,95 €

    USB Anschluss im Cockpit

    Gepäckbrücke

    Top Case

    Rückenlehne Sozius

 

Sport Paket419,95€

    Kurzer Kennzeichenhalter

    Kettenschutz

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 8.499€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.700€
  • Baujahre: seit 2020
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: icon grey, sonic grey, phantom blue

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Yamaha Tracer 700 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Adventure-Ansprüche, viel Komfort und eine souveräne Langstrecken-Philosophie. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist eher der pragmatische Allrounder: agil, alltagstauglich und mit dem Fokus auf Fahrspaß auf der Straße. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil kann das eine Bike deutlich besser passen als das andere.

Grundidee: großes Adventure vs. sportlicher Touren-Allrounder

Die Pan America 1250 Special ist klar als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt wegsteckt und auch dann noch Reserven hat, wenn die Route anspruchsvoller wird. Die Tracer 700 ist dagegen ein Motorrad, das sich leichter in den Alltag einfügt. Sie ist weniger „schwer im Kopf“, sondern eher darauf ausgelegt, schnell verfügbar zu sein – für Feierabendrunden, Wochenendtouren und auch für Strecken, bei denen man nicht lange planen möchte.

Stärken im Charakter: Durchzug und Gelassenheit vs. Agilität und Leichtigkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo, Strecke und Komfort zusammenkommen. Der Motorcharakter und die generelle Auslegung zielen auf souveränes Fahren ab – mit dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Die Yamaha Tracer 700 punktet dagegen mit einem lebendigeren, direkteren Fahrgefühl. Wer gern zügig durch Kurven fährt oder häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt, erlebt die Tracer oft als „einfacher“ zu bewegen.

Motor und Fahrgefühl: souveränes Reisen vs. sportliche Dynamik

Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“: Sie unterstützt entspanntes Cruisen und bietet spürbare Reserven, wenn man beschleunigt oder überholt. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt, um zügig zu bleiben.

Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen stärker auf Dynamik im mittleren Drehzahlbereich ausgelegt. Sie fühlt sich oft dann am besten an, wenn man aktiv fährt: an Ein- und Ausfahrten, auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur „ankommen“, sondern unterwegs auch Spaß haben wollen.

Schwächen im Alltag: Gewicht und Anspruch vs. Grenzen bei großen Touren

Die Pan America 1250 Special kann im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Rangiermanövern weniger „leichtfüßig“ wirken. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, aber es beeinflusst den Alltag. Wer oft in engen Parklücken manövriert oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, merkt die größere Adventure-Auslegung stärker.

Die Tracer 700 kann dagegen bei sehr langen, hochfrequenten Autobahnfahrten oder wenn man maximale Reserven erwartet, schneller an ihre Grenzen kommen. Das heißt nicht, dass sie unbrauchbar ist – aber sie ist eher die Wahl für Touren, bei denen die Straße im Vordergrund steht und man die Reise mit sportlicher Leichtigkeit angeht.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit in der Kurve

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Reiseenduro“ und „Tourensportler“. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke wellig wird, wirkt sie oft ruhig und berechenbar. Das gibt Sicherheit – besonders, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt.

Die Yamaha Tracer 700 ist im Handling spürbar agiler. Sie lässt sich leichter in Schräglage bringen und wirkt dadurch besonders attraktiv für Kurvenstrecken. Wer gern zügig fährt oder häufig die Linie wechselt, profitiert von dieser direkten Rückmeldung.

Komfort vs. Sportlichkeit

Komfort ist bei der Pan America 1250 Special ein zentrales Thema. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Die Tracer 700 bietet ebenfalls Komfort, aber eher im Sinne von „sportlich bequem“: angenehm für Touren, jedoch mit stärkerem Fokus auf Fahrspaß und Beweglichkeit.

Ergonomie und Sitzposition: große Reisehaltung vs. alltagstaugliche Sporttour

Die Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für längere Etappen gebaut ist: Die Sitzhaltung unterstützt das entspannte Fahren, und die Gesamthaltung ist auf Kontrolle ausgelegt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt.

Die Yamaha Tracer 700 bietet eine Sitzposition, die sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn man nicht ständig „Reise-Modus“ fahren möchte, sondern flexibel zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren wechselt.

Windschutz und Alltag: Reisekomfort vs. pragmatische Lösung

Der Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten entlastet, spielen bei langen Strecken eine große Rolle. Die Pan America 1250 Special ist hier typischerweise stärker auf Reise ausgelegt. Die Tracer 700 kann ebenfalls angenehm sein, aber sie ist eher die Option für Touren, bei denen die Geschwindigkeit nicht dauerhaft im „Dauercruise“-Bereich liegt.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. übersichtliche Bedienung

Im Elektronikbereich zeigt sich häufig der Unterschied zwischen einem großen Adventure-Bike und einem sportlich orientierten Tourer. Die Pan America 1250 Special bietet in der Regel mehr „Reise-Assistenz“: Funktionen, die das Fahren auf längeren Strecken erleichtern und die Kontrolle verbessern. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.

Die Yamaha Tracer 700 setzt eher auf das, was man im Alltag wirklich braucht: moderne Unterstützung, aber mit dem Fokus auf eine klare, unkomplizierte Bedienung. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht ständig Menüs durchgehen möchten, sondern sich auf das Fahren konzentrieren wollen.

Stärken und Schwächen: mehr Optionen vs. weniger Komplexität

Die Stärke der Pan America 1250 Special liegt darin, dass sie viele Situationen souverän abfedert – gerade auf langen Strecken und bei wechselndem Untergrund. Als mögliche Schwäche kann die höhere Komplexität empfunden werden, wenn man ein Motorrad bevorzugt, das sich „sofort“ anfühlt und weniger Einstellungen verlangt.

Die Tracer 700 ist oft genau deshalb beliebt: Sie wirkt schnell zugänglich. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und trotzdem genug Technik mitbringt, findet hier eine stimmige Balance.

Bremsen, Traktion und Sicherheit: Kontrolle bei Tempo vs. Vertrauen im Alltag

Bei beiden Motorrädern ist die Bremsleistung ein wichtiger Punkt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Pan America 1250 Special zielt auf Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten und auf kontrolliertes Fahren über längere Zeit. Das gibt Vertrauen, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist.

Die Tracer 700 bietet ebenfalls eine solide Brems- und Traktionsbasis, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf „Alltagsvertrauen“ ausgelegt. Das heißt: Sie fühlt sich im normalen Fahrbetrieb sehr berechenbar an und unterstützt dabei, schnell und sicher zu reagieren.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Tour steht im Vordergrund? Die Pan America 1250 Special ist besonders dann die richtige Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Alltag. Die Yamaha Tracer 700 passt besser, wenn Agilität, unkomplizierte Handhabung und sportlicher Fahrspaß auf der Straße im Vordergrund stehen.

Typische Profile für die Pan America 1250 Special

  • Fahrer, die häufig lange Strecken fahren und dabei Komfort priorisieren.
  • Tourenfahrer mit Gepäck oder mit dem Wunsch nach viel Reserven.
  • Menschen, die ein großes Adventure-Bike suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.

Typische Profile für die Yamaha Tracer 700

  • Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Wochenendtouren möchten.
  • Menschen, die Kurvenstrecken mögen und ein direktes Handling schätzen.
  • Wer ein Tourenmotorrad sucht, das schnell verfügbar ist und nicht „zu viel Motorrad“ im Alltag verlangt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Reise-Komfort, Souveränität und Reserven suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Etappen aus und wirkt wie ein Motorrad, das auch dann gelassen bleibt, wenn die Route anspruchsvoller wird. Wer viel unterwegs ist, gern entspannt cruiset und ein Adventure-Bike möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, trifft hier häufig die richtige Entscheidung.

Die Yamaha Tracer 700 passt dagegen am besten zu Fahrern, die Agilität, Alltagstauglichkeit und sportlichen Touren-Fahrspaß priorisieren. Sie ist oft die unkompliziertere Wahl für wechselnde Strecken – von der Stadt bis zur kurvigen Landstraße – und macht besonders dann Freude, wenn man aktiv fährt und das Motorrad leicht in die Linie bekommt.

Kurz gesagt: Pan America 1250 Special für große Reiseansprüche, Tracer 700 für dynamische Vielseitigkeit auf der Straße.

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