| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Yamaha XSR 700 Xtribute, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein großes Adventure-Bike mit Fokus auf weite Strecken, Komfort und souveräne Kontrolle. Auf der anderen Seite geht es um ein leichteres, agiles Motorrad mit Neo-Retro-Charme, das sich vor allem in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen sehr lebendig anfühlt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Fahrgefühl, Ausstattung, Ergonomie und die Art, wie beide Maschinen mit Alltag und längeren Touren umgehen.
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. Neo-Retro-Alltag
Die Pan America 1250 Special ist klar auf „weiter, länger, vielseitiger“ ausgelegt. Das merkt man schon daran, wie sie sich im Fahrbetrieb positioniert: stabil, durchdacht und mit dem Anspruch, auch abseits des Gewohnten eine gute Figur zu machen. Die XSR 700 Xtribute dagegen wirkt wie gemacht für spontane Ausfahrten. Sie ist leichter zu handeln, fühlt sich im Alltag unkompliziert an und bringt dieses typische Yamaha-Gefühl von direkter Rückmeldung und unkomplizierter Dynamik.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Philosophie. Die Pan America 1250 Special zielt auf kräftige Durchzugskraft und entspannte Reisegeschwindigkeit. Das bedeutet: Wenn die Strecke länger wird, bleibt das Motorrad ruhig und souverän. Die Leistung steht so zur Verfügung, dass man häufig mit weniger „Arbeit“ am Gas auskommt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei konstantem Tempo wirkt das wie ein Vorteil.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker die Karte „agil und spritzig“. Der Motor wirkt lebendiger im Ansprechverhalten und lädt dazu ein, die Gänge öfter zu nutzen. Das ist nicht nur auf dem Papier ein Unterschied, sondern spürbar im Fahrgefühl: Während die Pan America eher auf Gelassenheit setzt, belohnt die XSR 700 das aktive Fahren. Wer gern beschleunigt, kurbelt und die Maschine „mitnimmt“, wird hier mehr Spaß finden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Geradeausgefühl und vermittelt Vertrauen, wenn die Strecke wechselt oder wenn es mal uneben wird. Gerade bei längeren Touren ist das ein Plus: Das Motorrad bleibt kontrollierbar, auch wenn man nicht ständig „gegenlenken“ möchte.
Die XSR 700 Xtribute ist dagegen spürbar leichter in der Bewegung. Sie lässt sich in engen Situationen schneller umsetzen, wirkt handlicher und macht das Rangieren sowie das Fahren im Stadtverkehr deutlich entspannter. Auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil der Wechsel zwischen Schräglage und Richtungsänderung leichter fällt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag sicher wirken. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Pan America 1250 Special profitiert von ihrem Reise- und Touring-Ansatz. Das bedeutet, dass die Bremsleistung und das Gesamtpaket darauf ausgelegt sind, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konstant zu funktionieren. Das gibt besonders auf langen Etappen ein gutes Gefühl.
Die XSR 700 Xtribute punktet eher mit dem „Alltags-Tempo“-Charakter. Die Bremsen wirken passend dosierbar für Stadt, Landstraße und sportlichere Passagen. Wer überwiegend im moderaten bis mittleren Geschwindigkeitsbereich unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. spontane Fahrten
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die Pan America 1250 Special ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“. Dazu kommt der Adventure-Ansatz: Man sitzt so, dass man auch bei wechselndem Untergrund kontrolliert bleibt. Für Touren mit Gepäck oder für Fahrten, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, ist das ein klarer Vorteil.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen eher auf den täglichen Rhythmus abgestimmt. Die Sitzposition wirkt sportlich genug, um Spaß zu machen, bleibt aber gleichzeitig alltagstauglich. Für kürzere Strecken, Pendeln oder spontane Runden ist das sehr angenehm. Wer aber sehr lange Touren plant, wird bei der Pan America tendenziell mehr „Reisekomfort“ spüren.
Ausstattung und Fahrmodi: Komfortpaket vs. Fokus auf Fahrspaß
Die Pan America 1250 Special bringt ein deutlich stärkeres Touring- und Komfortpaket mit. Im Vergleich fällt auf, dass sie als „Allrounder“ gedacht ist: Sie soll verschiedene Situationen abdecken, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das zeigt sich in der Art, wie die Maschine insgesamt abgestimmt ist – von der Motorcharakteristik bis zum Fahrgefühl bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Die XSR 700 Xtribute setzt stärker auf den Kern: Fahren, genießen, reagieren. Die Ausstattung ist so gewählt, dass sie den Charakter nicht überdeckt. Statt „maximaler Assistenz“ steht hier das unmittelbare Fahrerlebnis im Vordergrund. Das ist besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, sondern wie ein echtes Spaßgerät.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Stärken: Reise- und Langstreckenkomfort, souveräne Stabilität, ruhiges Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen, vielseitiger Adventure-Charakter.
- Schwächen: Durch die Ausrichtung auf große Distanzen und das Gesamtpaket wirkt sie im Alltag weniger „leichtfüßig“ als ein kleineres, agileres Motorrad. In engen Situationen kann das Gewicht und die Größe spürbarer sein.
Yamaha XSR 700 Xtribute
- Stärken: Wendigkeit, lebendiges Ansprechverhalten, unkomplizierter Alltagseinsatz, viel Fahrspaß auf Stadt- und Landstraßenpassagen.
- Schwächen: Wer primär lange Reiseetappen oder sehr hohe Autobahn-Ansprüche im Fokus hat, wird die Grenzen eher dort spüren, wo die Pan America mit ihrer Reiseauslegung klar im Vorteil ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn das Motorrad als „Hauptmaschine“ für verschiedene Touren dienen soll: lange Strecken, wechselnde Straßenbilder, vielleicht auch mal abseits des Gewohnten. Wer Wert auf Stabilität, Komfort und ein souveränes Gesamtgefühl legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt für große Pläne.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt am besten, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Ausfahrten, kurvige Strecken und ein Motorrad, das schnell auf Fahrwünsche reagiert. Wer ein agiles, charakterstarkes Bike sucht, das sich leicht bewegt und dabei Spaß macht, trifft mit der XSR 700 sehr wahrscheinlich genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Reisekomfort, Stabilität und Vielseitigkeit suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken länger werden, das Tempo konstant ist und man ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleibt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen dort, wo Wendigkeit, unmittelbares Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit zählen. Sie macht besonders dann Freude, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen den Ton angeben. Wer ein Motorrad für große Touren als „eine Maschine für alles“ sucht, landet eher bei der Pan America. Wer hingegen ein leicht zu bewegendes, lebendiges Bike für den täglichen Spaß möchte, ist mit der XSR 700 sehr gut bedient.