| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Harley-Davidson Road Glide vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Road Glide und die Ducati Supersport 950 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Wie fühlt sich die Maschine an, wie reagiert sie in Kurven, wie gut trägt sie einen über längere Strecken und wie passt sie zum eigenen Alltag? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die Frage, welches Bike für welches Fahrprofil die bessere Wahl ist.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die Harley-Davidson Road Glide steht für den klassischen Touring-Ansatz: viel Ruhe, viel Präsenz und ein Fahrstil, der eher auf entspanntes Gleiten als auf hektisches Tempo ausgelegt ist. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist stärker auf sportliche Dynamik und präzises Handling ausgelegt. Das merkt man schon an der Ausrichtung: Sitzposition, Ansprechverhalten und der Fokus auf Kurvenarbeit sind klar in Richtung sportlicheres Fahren gedacht.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Road Glide: Drehmomentgefühl und entspanntes Cruisen
Die Road Glide spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der Antrieb wirkt auf Langstrecke souverän: Man kann häufig mit moderaten Drehzahlen fahren und trotzdem zügig beschleunigen. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve „erarbeitet“ werden muss, sondern bei denen der Weg das Ziel ist.
Supersport 950 S: Agilität und sportliches Ansprechverhalten
Die Ducati wirkt dagegen lebendiger und direkter. Das Ansprechverhalten unterstützt ein Fahrgefühl, das stärker nach „mitdenken und mitfahren“ verlangt. Wer gerne dynamisch beschleunigt, in den richtigen Momenten hochdreht und Kurven als Spielplatz betrachtet, findet hier eine Maschine, die das belohnt. Im Vergleich zur Road Glide steht weniger das ruhige Dahingleiten im Vordergrund, sondern das aktive Fahren.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Bei der Sitzposition trennen sich die Wege deutlich. Die Harley-Davidson Road Glide ist auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Etappen, weil der Körper weniger „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Die Ducati Supersport 950 S bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist ideal, wenn es um präzises Handling und zügiges Kurvenfahren geht – kann aber auf sehr langen Strecken stärker fordern, je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheit.
Windschutz und Alltag: Wie gut schützt das Motorrad?
Gerade auf Touren ist Windschutz ein entscheidender Punkt. Die Road Glide ist als Touring-Bike klar darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten. Das macht sich vor allem bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Wetterbedingungen bemerkbar. Die Ducati kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Ausrichtung. Wer häufig lange Strecken fährt, wird den Touring-Ansatz der Road Glide in der Praxis meist als angenehmer empfinden.
Handling und Fahrwerk: Stabilität in der Linie vs. Agilität im Kurvenmodus
Road Glide: ruhige Linie, souveränes Tempo
Die Road Glide vermittelt ein Gefühl von Stabilität. In gleichmäßigen Geschwindigkeitsbereichen wirkt sie wie „auf Schienen“. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt fahren möchte und die Maschine die Arbeit übernimmt. In engen Kehren kann das Handling je nach Fahrstil und Geschwindigkeit weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einem sportlich ausgelegten Motorrad – dafür punktet sie mit Gelassenheit.
Supersport 950 S: präzises Einlenken und kurvenorientiertes Feedback
Die Ducati spielt ihre Stärken besonders in Kurven aus. Das Motorrad wirkt agil, lässt sich zügig einlenken und gibt dem Fahrer spürbares Feedback. Wer gerne dynamisch fährt, wird die sportliche Abstimmung als Vorteil sehen. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem entspannt rollen möchte, kann die Ducati im Vergleich zur Road Glide als „fordernder“ erleben, weil sie stärker zum aktiven Fahren einlädt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ducati wirkt durch ihre sportliche Ausrichtung oft besonders „direkt“ beim Bremsen und unterstützt damit zügige Manöver. Die Road Glide setzt eher auf souveräne Verzögerung und Stabilität, was auf langen Strecken und bei gleichmäßigem Tempo sehr angenehm ist. Wer häufig sportlich bremst und spät in Kurven einlenkt, wird die Ducati tendenziell im Vorteil sehen; wer vor allem Touren fährt, profitiert von der ruhigen, kontrollierten Art der Road Glide.
Ausstattung und Fahrhilfen: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was zur Fahrweise passt. Die Road Glide wirkt wie ein Motorrad, das für lange Fahrten gedacht ist: Komfort, entspannte Bedienung und ein stimmiges Gesamtpaket stehen im Vordergrund. Die Supersport 950 S ist eher auf sportliche Nutzung zugeschnitten. Je nachdem, ob der Fokus auf Touren oder auf Kurven und Dynamik liegt, fühlt sich die eine oder andere Maschine im Alltag stimmiger an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Touring-Fokus: Komfort und Windschutz unterstützen lange Strecken.
- Ruhiges Fahrgefühl: Stabilität und souveränes Tempo machen das Fahren entspannter.
- Charaktervolles Antriebserlebnis: Drehmomentorientiertes Cruisen liegt ihr.
Harley-Davidson Road Glide – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ in sehr engen oder sportlich angefahrenen Situationen.
- Sportliche Kurvenarbeit fühlt sich im Vergleich zur Ducati weniger fokussiert an.
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Agiles Handling: präzises Einlenken und kurvenorientiertes Feedback.
- Sportliches Ansprechverhalten: macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
- Fahrspaß in der Kurve: unterstützt ein aktives Fahrkonzept.
Ducati Supersport 950 S – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf sehr langen Strecken stärker fordern.
- Touring-Komfort ist im Vergleich zur Road Glide weniger im Mittelpunkt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Harley-Davidson Road Glide passt besonders gut, wenn lange Strecken, entspanntes Cruisen und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Kurvendynamik. Wer gerne mit wenig Aufwand zügig vorankommt, dabei aber den Komfort nicht opfern möchte, findet hier eine stimmige Wahl.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die bessere Option, wenn Kurvenfahrten, Agilität und ein sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer Freude daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, präzise zu lenken und dynamisch zu beschleunigen, wird die Ducati als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem Tourenkomfort, Windschutz und ein entspanntes, souveränes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken im Fokus stehen und das Motorrad den Alltag und die Reise möglichst stressfrei machen soll. Wer dagegen häufig kurvenreiche Strecken fährt, dynamisch beschleunigt und ein agiles, direktes Handling bevorzugt, wird mit der Ducati Supersport 950 S glücklicher. Sie wirkt sportlich, präzise und belohnt aktives Fahren. Kurz gesagt: Road Glide für die große Tour mit Ruhe und Komfort – Supersport 950 S für Kurven, Dynamik und sportliches Fahrvergnügen.