UVP 32.600 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Was kann der neue Edel-Tourer aus den USA?
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • majestätischer Auftritt
  • Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
  • technisch volle Hütte
  • hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
  • starke Bremse hinten
Kontra:
  • sehr schwer
  • nur für gestandene Biker
  • Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht380kg
Radstand1.625mm
Länge2.410mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 720 mm
Höhe1.310mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung108 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit

Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!

Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 31.845€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 18.500€
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: diverse, siehe oben

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Road Glide vs Harley-Davidson Low Rider S: Vergleich für Tour und Alltag

Wenn es um Harley-Davidson geht, treffen bei der Road Glide und der Low Rider S zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Road Glide steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und einen klaren Fokus auf Langstrecke. Die Low Rider S wirkt dagegen kompakter, direkter und deutlich cruiser-orientierter – mit dem Anspruch, sich im Alltag ebenso souverän zu bewegen wie auf kürzeren Ausfahrten.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede beider Modelle herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Fahrkomfort, Ergonomie, Windschutz, Handling und Brems- sowie Fahrwerkscharakter? Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis anfühlen und welche Stärken und Schwächen daraus entstehen.

Grundcharakter: Touring-Linie vs Cruiser-DNA

Die Harley-Davidson Road Glide ist als Touring-Bike konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie gemacht für längere Strecken, bei denen Komfort, Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Die Low Rider S dagegen ist stärker auf den Cruiser-Anspruch getrimmt. Sie wirkt leichter zu greifen, vermittelt mehr „Direktheit“ und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur transportieren, sondern auch Spaß machen soll.

Wie sich die Werte in der Praxis auswirken

Auch wenn beide Modelle aus dem gleichen Markenuniversum kommen, unterscheiden sich die aufgelisteten Eckdaten oft in der Wirkung: Bei der Road Glide liegt der Schwerpunkt häufig auf einem Setup, das Stabilität bei Tempo und Komfort über Zeit priorisiert. Die Low Rider S ist in vielen Punkten eher so abgestimmt, dass Kontrolle im Alltag und zügiges Ansprechverhalten im Vordergrund stehen.

Fahrkomfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?

Bei der Frage nach dem besten Bike für längere Fahrten spielt die Ergonomie eine zentrale Rolle. Die Road Glide ist in der Regel so ausgelegt, dass die Sitzposition und die Gesamthaltung das „Durchhalten“ erleichtern. Dazu kommt häufig ein stimmiges Zusammenspiel aus Sitzgeometrie, Windschutz und Fahrwerksabstimmung. Das Ergebnis: weniger Ermüdung auf langen Etappen und ein insgesamt ruhigeres Fahrgefühl.

Die Low Rider S kann dagegen je nach Körpergröße und Fahrstil sehr sportlich wirken. Sie ist oft dann im Vorteil, wenn die Sitzposition als „aktiv“ empfunden wird und die Arme/Schultern nicht zu stark in eine entspannte Langstreckenhaltung gedrückt werden. Für kurze bis mittlere Strecken kann das sogar ein Plus sein – für sehr lange Touren kann es aber eher bedeuten, dass man häufiger Pausen einplant oder die Haltung bewusster variiert.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Ein großer Unterschied liegt meist im Thema Windschutz. Die Road Glide ist typischerweise stärker auf den Schutz vor Wind und Wetter ausgelegt. Das macht sich besonders bei Autobahn- und Landstraßenetappen bemerkbar. Die Low Rider S bietet zwar ebenfalls einen stimmigen Cruiser-Look, aber der Fokus liegt weniger auf „Wind wegnehmen“, sondern mehr auf „Fahren und Gefühl“.

Handling: Stabilität vs Agilität

Beim Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen Touring und Cruiser oft sehr deutlich. Die Road Glide vermittelt häufig eine Art „aufgeräumte“ Stabilität: Geradeauslauf und ruhiges Rollen sind meist die Stärken. Das ist ideal, wenn man lange Strecken gleichmäßig abspulen möchte. In engen Situationen kann das größere Touring-Feeling manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit bei Rangieren und langsamen Manövern verlangen.

Die Low Rider S wirkt dagegen oft wendiger und direkter. Das liegt nicht nur am subjektiven Eindruck, sondern häufig auch an der Abstimmung, die sich in den aufgelisteten Werten widerspiegelt: Das Bike fühlt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen häufig „präsenter“ an. Wer gern zügig um die Ecke fährt oder häufig zwischen Ampeln und Landstraße wechselt, bekommt hier meist das passendere Gefühl.

Kurvenverhalten und Fahrwerkscharakter

Die Road Glide wird in der Praxis oft als souverän beschrieben, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig gegen die Maschine arbeiten möchte. Die Low Rider S kann dagegen mehr „Mitgehen“ vermitteln, besonders wenn man das Motorrad aktiv führt. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art: Die Road Glide eher als komfortabler Reisebegleiter, die Low Rider S eher als dynamischer Cruiser.

Motor- und Antriebsgefühl: Kraft nutzbar machen

Bei Harley-Davidson ist das Antriebsgefühl ein Kernpunkt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich meist: Die Road Glide ist häufig darauf ausgelegt, Leistung gleichmäßig und entspannt auf die Straße zu bringen – passend zu ihrem Touring-Charakter. Die Low Rider S kann sich dagegen in vielen Situationen „lebendiger“ anfühlen, weil sie stärker auf ein spontanes Ansprechverhalten und zügiges Beschleunigen im typischen Cruiser-Alltag ausgelegt ist.

Wichtig ist dabei: Die aufgelisteten Werte (wie Leistungs- und Drehmomentcharakter) sind nur die Grundlage. Entscheidend ist, wie sich das in Gangwechseln, bei Teillast und beim Überholen anfühlt. Genau hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Wer häufig lange Strecken fährt und gleichmäßig Tempo aufbaut, profitiert meist von der Road Glide. Wer gern kurz beschleunigt, überholt und das Motorrad „spüren“ möchte, findet in der Low Rider S oft mehr unmittelbaren Fahrspaß.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Auch bei Bremsen und Fahrwerkskomponenten gilt: Es geht nicht nur um die reinen Daten, sondern um das Gefühl beim Verzögern. Die Road Glide wirkt häufig so, als würde sie das Tempo kontrolliert und berechenbar reduzieren – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten. Das ist für Touring-Fahrer ein echter Vorteil, weil man sich auf gleichbleibende Bremsleistung verlassen möchte.

Die Low Rider S kann im Gegenzug bei sportlicherem Fahren punkten: Wenn man das Bike aktiv führt und öfter stärker bremst, zeigt sich oft, dass die Abstimmung auf „direktes Feedback“ ausgelegt ist. Für Stadtfahrten und dynamische Landstraßenabschnitte kann das ein Plus sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Road Glide – Stärken: Komfort, ruhiges Fahrgefühl, guter Windschutz und ein Setup, das Langstrecken besonders angenehm macht. Road Glide – Schwächen: Wer sehr enge Strecken fährt oder häufig rangiert, spürt das Touring-Format eher als bei einem kompakteren Cruiser.

Low Rider S – Stärken: agiles Handling, direkteres Fahrgefühl und ein Charakter, der sich im Alltag oft lebendig anfühlt. Low Rider S – Schwächen: Bei sehr langen Touren kann die eher cruiser-typische Sitz- und Fahrhaltung schneller ermüden als die stärker auf Touring ausgelegte Ergonomie der Road Glide.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Road Glide und Harley-Davidson Low Rider S hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Beide sind keine „Kompromiss“-Maschinen, sondern stehen für klare Prioritäten.

Road Glide: ideal für Touring-Fans

Die Road Glide ist besonders passend, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen: Wochenendtouren, Urlaubsfahrten, Autobahnabschnitte und Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Wer Wert auf Windschutz, entspannte Ergonomie und ein souveränes Fahrgefühl legt, findet hier meist die stimmigere Wahl.

Low Rider S: ideal für Cruiser-Liebhaber

Die Low Rider S passt besonders gut, wenn der Fokus auf dem Cruiser-Feeling liegt: kürzere bis mittlere Touren, Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und ein Motorrad, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt. Wer gern zügig fährt, das Bike aktiv führt und das unmittelbare Ansprechverhalten schätzt, wird mit der Low Rider S häufig glücklicher.

Entscheidungshilfe: worauf beim Vergleich achten?

Beim Vergleich beider Modelle lohnt es sich, die aufgelisteten Werte nicht isoliert zu betrachten, sondern in Kombination: Wie beeinflussen sie Sitzposition, Windschutz, Fahrwerksverhalten und das Handling? Genau daraus ergibt sich, ob sich ein Motorrad eher wie ein Reisebegleiter oder eher wie ein dynamischer Cruiser anfühlt.

Wer unsicher ist, kann sich an einem einfachen Gedanken orientieren: Welche Art von Fahrt steht häufiger an? Wenn es überwiegend lange Etappen sind, gewinnt meist die Road Glide. Wenn es öfter „kurz raus, viel Kurve, viel Gefühl“ ist, liegt die Low Rider S oft näher am Wunschprofil.

Fazit

Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort suchen: ruhiges Fahrgefühl, spürbarer Windschutz und eine Ergonomie, die längere Strecken leichter macht. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder einfach entspannter ankommen möchte, bekommt mit der Road Glide meist das stimmigere Gesamtpaket.

Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken dort aus, wo Agilität und Direktheit zählen: im Alltag, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrten, bei denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Für Cruiser-Fans, die ein lebendiges Ansprechverhalten und ein „nahes“ Fahrgefühl bevorzugen, ist die Low Rider S oft die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Road Glide für die große Reise, Low Rider S für den dynamischen Cruiser-Alltag.

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