| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Harley-Davidson Road Glide vs. Honda CRF 300 L: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Road Glide und die Honda CRF 300 L, wird der Vergleich besonders spannend. Die Road Glide steht für große Touren, souveräne Präsenz und Komfort auf langen Strecken. Die CRF 300 L dagegen ist als leichtes, agiles Motorrad gedacht, das vor allem im Alltag, auf kleineren Wegen und auf unbefestigten Abschnitten Spaß macht. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Nicht nur Technik entscheidet, sondern vor allem das Einsatzprofil und das Fahrgefühl.
Grundidee und Charakter: Tourenmaschine trifft Leichtbau
Die Harley-Davidson Road Glide ist ein klassisches Touren-Cruiser-Konzept. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Kilometer entspannt zu sammeln. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem Motorcharakter, der sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und längeren Etappen wohlfühlt.
Die Honda CRF 300 L verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als leichtes Motorrad konzipiert, das schnell in den Alltag passt. Die Maschine wirkt handlich, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bietet durch ihre Bauart ein spürbar anderes Fahrgefühl als ein schwerer Tourer. Wer gerne flexibel unterwegs ist, findet hier eine Grundlage, um auch abseits der klassischen Route sicher zu navigieren.
Fahrgefühl im Vergleich: Stabilität vs. Agilität
Harley-Davidson Road Glide: souverän auf Strecke
Die Road Glide spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk und die Gesamtkonstruktion sind auf Ruhe und Stabilität ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad bei konstantem Tempo sehr gelassen an. Auch wenn der Wind oder die Fahrbahn mal unruhiger wird, bleibt die Maschine in der Regel gut kontrollierbar.
Honda CRF 300 L: wendig und leicht zu bewegen
Die CRF 300 L setzt dagegen auf Beweglichkeit. Das Motorrad lässt sich im Alltag leichter positionieren, reagiert direkter und wirkt insgesamt „einfacher“ in der Handhabung. Gerade bei Stop-and-go, beim Rangieren oder auf engen Wegen ist das ein echter Vorteil. Auf unbefestigten Abschnitten zeigt sich das Konzept besonders stimmig: Die Maschine ist nicht darauf getrimmt, wie ein schwerer Tourer zu gleiten, sondern eher, um kontrolliert voranzukommen.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. Offroad-nahe Umsetzung
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Road Glide ist typischerweise auf ein kräftiges, gleichmäßiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig im Drehzahlbereich arbeiten möchte. Für lange Strecken ist das ein Plus, weil sich das Motorrad oft harmonisch in den Fahrrhythmus einfügt.
Die Honda CRF 300 L bringt dagegen eine eher „direkte“ Motoranmutung mit, die zum agilen Fahren passt. Das Konzept ist näher an dem, was viele von Offroad-orientierten Motorrädern kennen: Man kann das Motorrad gut dosieren und bekommt ein Fahrgefühl, das eher nach Kontrolle als nach „großer Wucht“ klingt. Wer gerne dynamisch beschleunigt oder in wechselndem Gelände unterwegs ist, profitiert von dieser Auslegung.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke vs. Alltag
Road Glide: entspannter Reise-Fokus
Die Road Glide ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Gerade auf Touren ist das ein wichtiger Punkt: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich wie „ein Paket“ anfühlt, statt wie ein reines Fortbewegungsmittel.
CRF 300 L: funktional und flexibel
Die CRF 300 L ist eher funktional. Die Sitzposition wirkt auf Alltag und kürzere bis mittlere Strecken zugeschnitten. Das Motorrad ist nicht dafür bekannt, wie ein großer Tourer „wegzuschweben“, sondern eher dafür, dass man schnell wieder im Fahrfluss ist, wenn es mal eng wird oder die Route wechselt. Für viele ist das genau der Charme: weniger „Reise-Inszenierung“, mehr praktische Nutzbarkeit.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Szenarien
Im Vergleich zeigt sich: Die Road Glide ist auf ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken ausgelegt. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsanlage zielt darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.
Die CRF 300 L ist dagegen stärker auf kontrollierte Dynamik ausgelegt. In Situationen, in denen es auf schnelle Richtungswechsel, dosierbares Tempo und gute Beherrschbarkeit ankommt, spielt die Leichtigkeit ihre Vorteile aus. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder auf unbefestigten Wegen fährt, spürt hier schnell, warum das Konzept so beliebt ist.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählt oft mehr als die reine Technik. Die Honda CRF 300 L wirkt durch ihr leichtes Handling und die kompaktere Auslegung im Stadtverkehr deutlich unkomplizierter. Das gilt besonders beim Rangieren, bei engen Parklücken oder wenn die Route spontan wechselt.
Die Harley-Davidson Road Glide ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie ist stärker auf längere Fahrten und Touren ausgerichtet. Wer häufig kurze Strecken fährt, kann die Vorteile der Road Glide zwar trotzdem genießen, aber das Motorrad verlangt eher nach einem bewussten Einsatz: weniger „mal eben“, mehr „jetzt geht’s los“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Komfort auf langen Strecken: Die Abstimmung unterstützt entspanntes Reisen.
- Stabile Fahrcharakteristik: Besonders bei gleichmäßigem Tempo wirkt das Motorrad souverän.
- Touren-Feeling: Das Gesamtpaket ist auf „große Kilometer“ ausgelegt.
Harley-Davidson Road Glide – Schwächen
- Weniger agil im engen Alltag: In der Stadt oder bei häufigem Rangieren ist die Größe spürbar.
- Fokus auf Touren: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt das Potenzial nicht immer voll aus.
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agiles Handling: Leicht zu bewegen, besonders in urbanen Situationen.
- Flexibles Einsatzprofil: Passt gut zu Alltag, Landstraße und gelegentlichen unbefestigten Wegen.
- Direktes Fahrgefühl: Das Motorrad lässt sich gut dosieren und kontrollieren.
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Tourenkomfort nicht im Road-Glide-Sinn: Für lange Etappen ist das Konzept anders ausgelegt.
- Andere Erwartung an Tempo und Fahrruhe: Wer „Cruiser-Glätte“ sucht, wird eher eine andere Maschine bevorzugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Road Glide und Honda CRF 300 L hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das sich wie eine Reise anfühlt, findet in der Road Glide eine sehr stimmige Wahl. Das Motorrad ist dann besonders stark, wenn es nicht nur um Ankommen geht, sondern um das Fahrgefühl auf der Strecke.
Die CRF 300 L ist dagegen ideal, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll. Wer gerne wendig unterwegs ist, spontane Abstecher mag und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar bleibt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein. Sie ist außerdem eine spannende Option für alle, die ein leichtes, unkompliziertes Motorrad bevorzugen und nicht zwingend auf „große Touren“ als Hauptzweck setzen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein souveränes, tourentaugliches Gesamtpaket suchen. Ihre Stärken liegen in Fahrruhe, Stabilität und dem entspannten Reisegefühl, das besonders auf längeren Etappen überzeugt. Wer dagegen häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, enge Situationen meistert oder auch mal abseits der klassischen Route fährt, bekommt mit der Honda CRF 300 L die passendere Wahl. Sie punktet mit Agilität, leichter Handhabung und einem direkten Fahrgefühl, das sich im Alltag schnell richtig anfühlt. Kurz gesagt: Road Glide für die große Tour, CRF 300 L für den flexiblen Alltag und kontrollierte Abstecher.