| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Harley-Davidson Road Glide vs Husqvarna 701 Supermoto: Welches Motorrad passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Road Glide und die Husqvarna 701 Supermoto, geht es selten nur um Technik. Es geht um den eigenen Fahrstil, um das, was auf der Strecke zählt – und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlen soll. Genau das wird in diesem Vergleich deutlich: Die Road Glide steht für entspanntes Reisen, ruhigen Komfort und einen großen Auftritt. Die 701 Supermoto dagegen ist auf Agilität, Temperament und direkte Rückmeldung ausgelegt. Wer sich zwischen diesen Welten entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken im echten Fahrbetrieb bemerkbar machen – und wo die Grenzen liegen.
Grundcharakter: Cruiser-Reisegefühl vs. Supermoto-Impuls
Harley-Davidson Road Glide: Komfort und Präsenz
Die Road Glide ist ein Cruiser, der auf Langstrecke optimiert ist. Typisch ist das Gefühl von Stabilität: Das Motorrad wirkt wie ein „Fahrzeug“, das die Strecke abarbeitet. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einer Sitzposition, die längere Fahrten angenehm macht. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrruhe und souveränem Auftreten.
Husqvarna 701 Supermoto: Direktheit und Wendigkeit
Die Husqvarna 701 Supermoto spielt dagegen die Karte der Unmittelbarkeit. Supermoto bedeutet: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das stark mit dem Fahrer „kommuniziert“. Die 701 wirkt lebendig und dynamisch – besonders dort, wo es kurvig wird oder wo man im Alltag gern zügig durchkommt. Wer gern sportlich fährt, aber nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb?
Beim Vergleich der beiden Modelle fällt vor allem der unterschiedliche Charakter der Kraftentfaltung auf. Die Road Glide setzt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem man entspannt beschleunigt, konstant unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „neu sortieren“ muss. Die Husqvarna 701 Supermoto hingegen wirkt spritziger und fordert mehr Aufmerksamkeit im Fahrbetrieb. Das Ansprechverhalten ist direkter, wodurch sich Beschleunigung und Beschleunigungswechsel besonders dynamisch anfühlen.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können schnell sein – aber auf unterschiedliche Weise. Die Road Glide liefert eher „Souveränität“ beim Gleiten über Kilometer, während die 701 Supermoto eher „Impuls“ beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim zügigen Vorankommen bietet. Wer häufig stop-and-go oder enge Strecken fährt, wird die direkte Art der 701 oft als Vorteil erleben. Wer dagegen lange Strecken am Stück fährt, profitiert eher von der ruhigen, komfortorientierten Auslegung der Road Glide.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Road Glide: entspannte Langstreckenhaltung
Die Harley-Davidson Road Glide ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt längeres Fahren, und der Windschutz spielt eine große Rolle, wenn die Fahrt länger dauert oder die Geschwindigkeit konstant bleibt. Dadurch sinkt die Ermüdung, und das Motorrad wirkt „gelassen“, selbst wenn die Strecke fordert. Für viele ist das der Hauptgrund, warum Cruiser auf Touren so beliebt sind.
701 Supermoto: sportliche Haltung und schnelle Reaktion
Die Husqvarna 701 Supermoto bringt eine sportlichere Ergonomie mit. Das bedeutet: mehr aktive Fahrhaltung, mehr Gefühl für die Maschine und ein direkteres Zusammenspiel beim Einlenken. Im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen ist das oft ein Plus, weil das Motorrad schnell in die gewünschte Position kommt. Auf sehr langen Autobahnabschnitten kann das jedoch je nach Fahrgewohnheit stärker spürbar werden als bei einer klaren Tourenorientierung.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Road Glide wirkt darauf abgestimmt, Stabilität und Komfort zu priorisieren. Das hilft besonders bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten, weil das Motorrad souverän über Unebenheiten hinweg „arbeitet“. Die 701 Supermoto ist dagegen auf Agilität und präzises Handling ausgelegt. Gerade beim schnellen Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten ist die direkte Rückmeldung ein Vorteil.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Road Glide zielt auf kontrolliertes Verzögern im Reisebetrieb, während die 701 Supermoto eher für dynamische Manöver und häufiges Bremsen in Kurven gedacht ist. Beide Systeme können im Alltag überzeugen – aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrstilen. Wer häufig sportlich fährt, wird die 701 als „handlicher“ empfinden. Wer vor allem entspannt unterwegs ist, wird die Road Glide als „ruhiger“ und berechenbarer wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, das Einparken und das Gefühl beim Rangieren. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt durch ihre Auslegung oft leichter zu bewegen und schneller „in Position“ zu bringen. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad auch für kurze Strecken, spontane Fahrten und kurvige Feierabendrunden genutzt wird.
Die Harley-Davidson Road Glide ist dagegen eher ein Motorrad, das man bewusst nutzt: für Touren, längere Ausfahrten und Fahrten, bei denen Komfort und Fahrruhe im Vordergrund stehen. Das Handling kann sich im Stadtbetrieb anders anfühlen als bei einer kleineren, agilen Maschine. Dafür spielt die Road Glide ihre Stärken dort aus, wo man Zeit hat: auf Landstraßen, bei längeren Etappen und auf Reisen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für längere Strecken
- Stabilität und ruhige Linienführung bei konstantem Tempo
- Windschutz und Reise-Setup für entspannte Touren
- Charakter: Cruiser-Feeling mit starker Präsenz
Harley-Davidson Road Glide – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zu einer Supermoto-Auslegung
- Sportliche Kurvenwechsel fühlen sich nicht so direkt an wie bei der 701
- Für sehr kurze, spontane Stadtfahrten ist der Tourenfokus nicht immer der größte Vorteil
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktion in Kurven
- Direktes Fahrgefühl mit viel Rückmeldung
- Vielseitigkeit für Alltag und sportliche Ausfahrten
- Temperament beim Beschleunigen und beim Richtungswechsel
Husqvarna 701 Supermoto – mögliche Schwächen
- Für lange Autobahn-Etappen kann der Komfortfokus weniger stark sein
- Der sportliche Charakter verlangt oft mehr aktive Fahrhaltung
- Wer vor allem „entspannt cruisen“ will, könnte die direkte Art als zu fordernd empfinden
Welche Kaufentscheidung macht Sinn?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Road Glide und Husqvarna 701 Supermoto hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Wer vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Windschutz, Komfort und eine ruhige, souveräne Art legt, wird mit der Road Glide deutlich zufriedener sein. Wer dagegen gern kurvig fährt, schnell reagiert, im Alltag flexibel bleibt und ein direktes Fahrgefühl bevorzugt, findet in der 701 Supermoto die passendere Wahl.
Auch die Frage nach dem typischen Einsatzprofil hilft: Wird das Motorrad überwiegend für Touren genutzt oder eher für kurze, dynamische Fahrten? Je klarer das Profil, desto leichter wird die Entscheidung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortabel reisen wollen: längere Etappen, ruhiges Fahrgefühl und ein Setup, das auf Windschutz und Entspannung ausgelegt ist. Sie passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Reiseerlebnisses. Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen ideal für Fahrer, die agil, direkt und dynamisch unterwegs sein möchten: kurvige Strecken, schnelle Richtungswechsel und ein spürbar unmittelbares Fahrgefühl. Wer viel im Alltag fährt oder gern sportlich unterwegs ist, wird die 701 als deutlich passender empfinden. Kurz gesagt: Road Glide für Touren und Komfort, 701 Supermoto für Wendigkeit und Fahrspaß im Alltag. Wer das eigene Streckenprofil ehrlich einordnet, trifft mit einem der beiden Modelle sehr wahrscheinlich die richtige Entscheidung.