| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Road Glide vs. Indian FTR 1200 Sport: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Harley-Davidson Road Glide und die Indian FTR 1200 Sport, dann geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht um den Charakter: einmal die klassische, komfortorientierte Touren-Cruiser-Philosophie mit viel Präsenz, einmal die sportlich-direkte Interpretation eines modernen American-Racers. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee im Vergleich: Touren-Cruiser vs. sportlicher Streetfighter
Die Harley-Davidson Road Glide steht für lange Strecken, ruhiges Dahingleiten und ein Fahrgefühl, das sich nach „Ankommen“ anfühlt. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einer souveränen Art, Kilometer zu sammeln. Dabei ist sie nicht nur optisch ein Statement, sondern auch in der Art, wie sie sich auf der Straße bewegt.
Die Indian FTR 1200 Sport dagegen ist deutlich näher an der Idee „agil und direkt“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß an der Landstraße hat, gern zügig um die Ecke geht und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur nach Tour anfühlt, sondern auch nach Fahrspaß, landet schnell bei der FTR.
Motor- und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrfreude, aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Road Glide spielt ihre Stärken vor allem in einem gleichmäßigen, kraftvollen Drehmomentverlauf aus. Das Ergebnis ist ein entspanntes Beschleunigen, das sich besonders bei konstantem Tempo oder bei Überholmanövern angenehm kontrollierbar anfühlt.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt dagegen stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Der Charakter wirkt „lebendiger“ und lädt dazu ein, häufiger zu schalten und die Drehzahl zu nutzen. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurven, Beschleunigungszonen und dynamisches Fahren zum Alltag gehören.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Road Glide: Stärken liegen in der ruhigen Kraftentfaltung und im souveränen Langstrecken-Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Agilität liegt, sondern mehr auf Stabilität und Komfort.
- FTR 1200 Sport: Stärken liegen in der direkten Fahrweise und dem sportlichen „Mitgehen“. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch je nach Fahrprofil weniger im Vordergrund steht als bei klassischen Tourern.
Fahrwerk und Handling: Stabil oder wendig?
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Road Glide wirkt wie ein Motorrad, das auf Geradeauslauf und ruhige Linienführung ausgelegt ist. In flotten Passagen bleibt sie kontrolliert, aber das Fahrgefühl ist eher „groß und stabil“ als „leicht und verspielt“.
Die FTR 1200 Sport spielt ihre Vorteile in der Wendigkeit aus. Gerade wenn die Straße nicht nur geradeaus geht, sondern Kurven, Wechsel und unterschiedliche Beläge bietet, zeigt sich die sportliche Ausrichtung. Das Motorrad vermittelt schnell Vertrauen, wenn es darum geht, zügig die Linie zu wechseln.
Kurvenverhalten im Vergleich
Die Road Glide fährt Kurven eher mit dem Gefühl von Stabilität und kontrollierter Masse. Das ist ideal, wenn eine gleichmäßige, entspannte Fahrweise bevorzugt wird. Die FTR 1200 Sport hingegen wirkt im Kurveneingang oft unmittelbarer und dynamischer. Wer gern „aktiv“ fährt, profitiert hier besonders.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art der Dosierbarkeit unterscheidet sich. Die Harley-Davidson Road Glide bietet ein eher ruhiges, vorhersehbares Bremsgefühl, das zu ihrer Tourenorientierung passt. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt im Bremsverhalten oft sportlicher, weil das gesamte Motorrad auf dynamische Nutzung ausgelegt ist. Das kann in zügigen Situationen ein Vorteil sein, weil sich das Motorrad schneller auf die gewünschte Linie und das Tempo einstellen lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Road Glide ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Haltung unterstützt entspanntes Fahren, was besonders auf längeren Strecken spürbar wird. Auch wenn das Tempo nicht ständig hoch ist, bleibt das Fahrgefühl über Stunden angenehm.
Die FTR 1200 Sport bietet eine sportlichere Sitzposition. Das bedeutet: mehr „Fahrgefühl“ und mehr Aktivität im Körper, aber auch, dass längere Touren je nach persönlichem Empfinden anders anstrengend sein können als bei einem klassischen Tourer.
Für wen fühlt sich was besser an?
- Road Glide: ideal für Menschen, die lange Strecken genießen und dabei möglichst entspannt bleiben möchten.
- FTR 1200 Sport: ideal für Menschen, die gern dynamisch fahren, Kurven aktiv nutzen und eine sportliche Haltung bevorzugen.
Ausstattung und Alltag: Windschutz, Licht, Handling im Verkehr
Bei der Harley-Davidson Road Glide spielt der Windschutz eine große Rolle. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten zeigt sich, wie komfortorientiert das Konzept ist. Dazu kommt, dass das Motorrad im Alltag durch seine Touren-typische Auslegung oft „einfach“ wirkt: stabil, berechenbar, auf Strecke gemacht.
Die Indian FTR 1200 Sport ist im Alltag eher das Motorrad für kürzere Wege, Landstraßen und spontane Ausfahrten. Sie wirkt leichter in der Handhabung, wenn es um Richtungswechsel geht, und passt gut zu Fahrern, die nicht nur Strecke machen, sondern auch das Fahren selbst genießen.
Design und Markencharakter: Optik ist mehr als nur Optik
Die Road Glide steht für Harley-typische Präsenz: massiver Look, klare Linien und ein Stil, der sofort erkennbar ist. Das Motorrad wirkt wie ein Klassiker, der auch heute noch modern interpretiert wird.
Die FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein modernes Performance-Motorrad mit Retro-Anklängen. Der Look ist sportlich, kantig und erinnert an die Idee eines „Racers für die Straße“. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nach „Tourer im Anzug“ aussieht, sondern nach „Spaßmaschine“, wird hier eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für lange Strecken
- Stabile, ruhige Linienführung bei moderatem bis zügigem Tempo
- Touren-typische Alltagstauglichkeit durch Windschutz und entspannte Ergonomie
Harley-Davidson Road Glide – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Agilität im Vergleich zu sportlicher ausgelegten Bikes
- Sportliche Kurvenarbeit fühlt sich eher „kontrolliert“ als „verspielt“ an
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Direktes, sportliches Ansprechverhalten
- Wendigkeit und Dynamik besonders auf kurvigen Strecken
- Fahrspaß-Charakter durch sportlichere Auslegung
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Komfortanspruch kann je nach Fahrprofil anders ausfallen als bei klassischen Tourern
- Langstrecken-Fokus ist stärker „sportlich interpretiert“ als „entspannt tourig“
Kaufentscheidung: Welche Fragen helfen wirklich?
Damit die Entscheidung nicht nur nach Bauchgefühl fällt, lohnt sich ein Blick auf das eigene Fahrprofil. Wenn der Alltag aus langen Strecken besteht, häufig Autobahn oder Landstraße mit konstantem Tempo umfasst und Komfort Priorität hat, spielt die Harley-Davidson Road Glide ihre Stärken besonders gut aus.
Wenn dagegen eher kurze bis mittlere Ausfahrten, viele Kurven, häufiges Beschleunigen und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen, ist die Indian FTR 1200 Sport oft die passendere Wahl. Sie belohnt das „Fahren“ statt nur das „Ankommen“.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecken suchen. Ihr Charakter wirkt souverän und berechenbar, besonders dann, wenn Windschutz und eine entspannte Sitzposition den Unterschied machen. Wer Touren liebt und Kilometer genießen möchte, findet hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Die Indian FTR 1200 Sport passt dagegen besser zu Menschen, die sportliche Dynamik, Wendigkeit und ein direktes Fahrgefühl priorisieren. Auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise wirkt sie lebendiger und macht deutlich mehr Lust auf aktives Fahren. Wer nicht nur Strecke, sondern vor allem Fahrspaß sucht, wird mit der FTR eher glücklich.
Kurz gesagt: Road Glide für die entspannte Reise, FTR 1200 Sport für die sportliche Linie. Die beste Entscheidung hängt davon ab, ob das eigene Motorrad vor allem „Tour“ oder vor allem „Tempo und Kurven“ sein soll.