| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
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Harley-Davidson Road Glide vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich für die richtige Wahl
Wer zwischen Harley-Davidson Road Glide und Suzuki DR-Z 4SM schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Motorradwelten aufeinander. Die Road Glide steht für große Auftritte, entspanntes Reisen und ein Fahrgefühl, das auf Komfort und Charakter ausgelegt ist. Die DR-Z 4SM dagegen ist ein kompromissloses Konzept für agiles Fahren – mit Fokus auf Wendigkeit, Fahrspaß und einem Einsatz, der auch abseits der reinen Asphalt-Routine funktioniert.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Komfort, beim Handling, bei der Art, wie Motor und Fahrwerk das Tempo unterstützen, und bei der Frage, welche Maschine besser zu bestimmten Fahrprofilen passt.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Reisegefühl vs. Supermoto-Agilität
Die Harley-Davidson Road Glide ist als Reise-Cruiser gedacht. Das spürt man vor allem daran, wie sie mit längeren Strecken umgeht: Die Sitzposition ist auf entspanntes Fahren ausgelegt, der Windschutz und die Gesamtanmutung sind auf Komfort getrimmt, und das Motorrad wirkt so, als sei es für Touren gemacht – nicht für hektische Richtungswechsel.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist auf agiles Handling und direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder dort, wo man öfter mal spontan die Linie wechselt, spielt sie ihre Stärken aus. Das Motorrad fühlt sich lebendig an und lädt dazu ein, das Tempo über das Fahrwerk und die Traktion zu gestalten.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie Motor und Getriebe das Tempo prägen
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Die Road Glide liefert ihr Gefühl eher über einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb, der das Fahren in einem komfortablen Bereich unterstützt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken ohne ständiges „Nachregeln“ im Vordergrund stehen.
Die DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf Fahrspaß durch Drehzahl und Dynamik ausgelegt. Das Motorrad reagiert unmittelbarer auf Gasbefehle und lädt dazu ein, die Leistung aktiver zu nutzen. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert oder das Motorrad „mitarbeitet“, wird hier mehr direkte Rückmeldung bekommen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Harley-Davidson Road Glide – Stärke: gleichmäßiger Vortrieb und ein Fahrstil, der auf entspanntes Dahingleiten und souveränes Reisen ausgelegt ist. Schwäche: Wer ein sehr sportlich-kurzes Ansprechverhalten erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die Road Glide eher auf Komfort und Charakter statt auf maximale Agilität optimiert ist.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärke: lebendiges Ansprechverhalten und ein Handling, das Lust auf aktives Fahren macht. Schwäche: Wer vor allem lange Autobahnabschnitte oder reines „Cruisen“ im Fokus hat, wird die DR-Z 4SM eher als Spezialistin erleben – weniger als universelles Reisemittel.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Beweglichkeit
Die Road Glide punktet bei Komfort und Ergonomie. Gerade auf längeren Touren spielt die Maschine ihre Reise-Eigenschaften aus: Die Sitzposition wirkt auf Ausdauer ausgelegt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl von Stabilität. Auch der Windschutz und die Art, wie die Road Glide das Tempo „ruhig“ anfühlt, sind ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird.
Die DR-Z 4SM ist dagegen auf Beweglichkeit ausgelegt. Die Sitzhaltung und die Gesamtkonzeption fördern ein aktives Fahren. Das ist ideal, wenn häufige Richtungswechsel, kurze Streckenabschnitte und kurvige Passagen im Alltag dominieren. Gleichzeitig bedeutet das: Wer sehr lange Strecken in einem durchgehenden Reise-Modus plant, wird die Road Glide als entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zeigt sich ein typischer Unterschied: Die DR-Z 4SM wirkt leichter und handlicher im Kopf und im Gefühl – ideal, wenn enge Situationen, häufiges Anhalten und das schnelle Umsetzen von Fahrtrichtung eine Rolle spielen. Die Road Glide ist zwar keineswegs „unfahrbar“, aber sie ist klar auf Touren und Fahrkomfort ausgerichtet. Wer oft in der Stadt unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass das Fahrgefühl stärker auf Stabilität und Präsenz setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Die Road Glide ist auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man lange Strecken gleichmäßig fahren möchte. Das Motorrad „trägt“ den Fahrer eher, statt ihn ständig zu fordern.
Die DR-Z 4SM ist auf agiles Einlenken und präzises Feedback ausgelegt. Gerade in Kurven oder auf wechselndem Untergrund fühlt sich das Motorrad lebendig an. Die Maschine unterstützt ein Fahrverhalten, bei dem man Linien aktiv gestaltet und das Tempo über das Zusammenspiel aus Gas, Fahrwerk und Grip steuert.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder können sicher und kontrolliert gefahren werden – aber auf unterschiedliche Weise. Die Road Glide wirkt im Bremsgefühl eher auf „große, ruhige“ Kontrolle ausgelegt, passend zum Cruiser-Charakter. Die DR-Z 4SM bietet durch ihre Konzeption ein direkteres, sportlicheres Gefühl, das besonders beim zügigen Fahren und in dynamischen Situationen Vorteile bringt.
Wer häufig stark abbremsen muss oder oft in engen Kurven unterwegs ist, wird die DR-Z 4SM als handlicher erleben. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo fährt, wird die Road Glide als entspannter empfinden.
Reifen, Grip und Untergrund: Asphalt-Fokus vs. vielseitiger Einsatz
Die Road Glide ist klar auf Asphalt und Touren ausgelegt. Das bedeutet: Auf der Straße spielt sie ihre Stärken besonders gut aus – bei gleichmäßigem Tempo, bei stabiler Linie und bei Komfort. Bei wechselnden Bedingungen bleibt sie dabei eher „tourentauglich“ als „experimentell“.
Die DR-Z 4SM ist dagegen so konzipiert, dass sie mehr Vielfalt im Alltag abdecken kann. Gerade wenn der Weg nicht nur aus makellosem Asphalt besteht, zeigt sich die Supermoto-Idee: mehr Agilität, mehr Gefühl für den Untergrund und ein Motorrad, das eher nach „mitmachen“ verlangt als nach „nur sitzen und genießen“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – wann sie besonders überzeugt
- Stärken: Reise-Komfort, souveränes Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Charakter, der Langstrecken besonders angenehm macht.
- Schwächen: weniger geeignet, wenn maximale Wendigkeit und sehr aktives Handling im Vordergrund stehen.
Suzuki DR-Z 4SM – wann sie besonders überzeugt
- Stärken: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten, Fahrspaß in der Stadt und auf kurvigen Strecken.
- Schwächen: weniger ideal, wenn lange Touren im Fokus stehen und ein reines Cruiser-Reisegefühl erwartet wird.
Kaufberatung: Welche Fragen vor dem Kauf wirklich helfen
Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich ein Blick auf das eigene Fahrprofil. Zwei Fragen sind dabei besonders hilfreich:
1) Wie wird die meiste Zeit gefahren?
Wenn der Alltag aus Pendeln, kurzen Runden und kurvigen Abschnitten besteht, ist die DR-Z 4SM oft die passendere Wahl. Wenn hingegen Touren, längere Strecken und entspanntes Cruisen dominieren, spielt die Road Glide ihre Stärken aus.
2) Wie soll sich das Motorrad anfühlen?
Wer ein Motorrad sucht, das Ruhe ausstrahlt, Stabilität bietet und das Fahren „glättet“, wird mit der Road Glide glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, viel Feedback gibt und aktives Fahren belohnt, findet in der DR-Z 4SM den besseren Match.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, Langstrecken und einem souveränen Cruiser-Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die lange Touren genießen, entspannt unterwegs sein möchten und ein Motorrad suchen, das Stabilität und Präsenz verbindet. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn maximale Agilität und sehr dynamisches, aktives Handling wichtiger sind als Reisekomfort.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich, wenn Wendigkeit, direktes Ansprechverhalten und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie wirkt im Alltag lebendig, macht in der Stadt und auf kurvigen Strecken besonders viel Freude und ist vielseitiger im Umgang mit wechselndem Untergrund. Wer jedoch primär lange Strecken im Reise-Modus plant, wird die Road Glide als entspannter erleben.
Kurz gesagt: Road Glide für Tourenmenschen, DR-Z 4SM für Agilitätsfans.