| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
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Harley-Davidson Sportster S vs. CF Moto 450 MT – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Sportster S steht für einen modernen, sportlich interpretierten Cruiser-Charakter: markant, selbstbewusst und mit dem Anspruch, sich nicht nur im Stand gut zu machen. Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen wie ein pragmatisches Gesamtpaket für den Alltag – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, vielseitiger Nutzung und einem modernen Auftritt, der sich auch für längere Touren anbietet.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die beiden Modelle im Vergleich anfühlen: bei der Motorcharakteristik, beim Fahrwerk, bei der Ergonomie, bei der Ausstattung und vor allem dabei, welche Stärken und Schwächen im Alltag wirklich ins Gewicht fallen.
Erster Eindruck: Cruiser-Statement vs. vielseitiges Allround-Konzept
Die Harley-Davidson Sportster S bringt eine klare Haltung mit: Sie wirkt wie ein Cruiser, der sportlicher gedacht ist. Das Design ist auffällig und zielt darauf ab, dass das Motorrad nicht „nebenbei“ existiert, sondern Präsenz zeigt. Wer gern mit dem Motorrad auch optisch Aufmerksamkeit erzeugt, bekommt hier genau das.
Die CF Moto 450 MT dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzen will. Der Look ist modern und funktional, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Das Konzept dahinter: ein Bike, das im Stadtverkehr genauso funktioniert wie auf der Feierabendrunde oder bei einer spontanen Ausfahrt, bei der man nicht vorher alles bis ins Detail plant.
Motor & Fahrgefühl: Charakter trifft Alltag
Harley-Davidson Sportster S: sportlicher Cruiser mit direktem Antritt
Die Sportster S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Fahren gefragt ist. Der Motor wirkt im Vergleich „direkt“ und lässt sich so einsetzen, dass man schnell vom Stadtmodus in den sportlicheren Rhythmus wechseln kann. Das Fahrgefühl ist dabei eher dynamisch als gemütlich – auch wenn der Cruiser-Ansatz natürlich spürbar bleibt.
CF Moto 450 MT: gleichmäßig, alltagstauglich und tourenfreundlich
Die 450 MT ist weniger auf „Show“ ausgelegt, sondern auf nutzbare Alltagstugenden. Der Motor unterstützt ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahren und macht es leicht, Tempo zu halten, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken variieren: mal Stadt, mal Landstraße, mal etwas zäher Verkehr.
Vergleich der Stärken & Schwächen
Im direkten Vergleich zeigt die Sportster S ihre Stärke bei Fahrern, die gern beschleunigen, zügig fahren und ein sportliches Ansprechverhalten suchen. Die Schwäche liegt eher dort, wo man dauerhaft entspannt cruisen möchte: Wer vor allem Komfort und „entspanntes Gleiten“ erwartet, könnte die Sportlichkeit als weniger kompromisslos gemütlich empfinden.
Die CF Moto 450 MT punktet dagegen mit einem alltagstauglichen Gesamtpaket. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fährt“. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt und der Fokus stärker auf Funktion statt auf Cruiser-Feeling liegt. Wer genau dieses Cruiser-Statement sucht, wird eher zur Sportster S greifen.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Vielseitigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien spürbar. Die Harley-Davidson Sportster S ist darauf ausgelegt, sich sportlich zu bewegen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig durch Kurven geht oder wenn man im Stadtverkehr dynamischer unterwegs ist. Das Fahrwerk unterstützt diese Ausrichtung, sodass man gern „mit dem Motorrad arbeitet“.
Die CF Moto 450 MT zielt stärker auf souveräne Alltagstauglichkeit. Sie wirkt so, als wäre sie dafür gemacht, unterschiedliche Streckenbedingungen zu schlucken: mal glatter Asphalt, mal schlechterer Belag, mal längere Fahrt am Stück. Das Handling ist dabei nicht träge, aber eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Ergonomie ist im Vergleich oft der entscheidende Punkt, weil sie den Fahrspaß über Zeit bestimmt. Die Sportster S wirkt sportlich ausgerichtet. Das kann ein Vorteil sein, wenn eine aktivere Sitzposition gewünscht ist und man gern „im Fahrgefühl“ bleibt. Wer jedoch sehr lange Strecken entspannt zurücklegen möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger „komfortabel auf Dauer“ empfinden.
Die CF Moto 450 MT bietet im Vergleich eine Sitzposition, die eher auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur eine Art von Fahrt im Kopf haben. Gerade wenn die Touren variieren, kann diese Ausrichtung den Unterschied machen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Bremsen und ein sicheres Gefühl. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Sportster S stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt wirkt. Das kann bedeuten, dass man beim zügigen Fahren ein besonders direktes Ansprechverhalten erwartet.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das im Alltag zuverlässig funktionieren soll. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist, in denen man nicht „sportlich“ fährt, sondern einfach sicher ankommen möchte.
Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt
In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Ausstattung, sondern wie gut sie im Alltag hilft. Die Harley-Davidson Sportster S wirkt wie ein Motorrad, das seinen Fokus auf Fahrgefühl und einen modernen Cruiser-Ansatz legt. Wer gern mit dem Motorrad „lebt“, wird die Ausrichtung schätzen.
Die CF Moto 450 MT ist stärker als Allrounder gedacht. Das zeigt sich im Vergleich daran, dass sie sich für unterschiedliche Einsatzzwecke anbietet. Wer regelmäßig pendelt, spontan fährt oder auch mal eine längere Runde plant, bekommt hier ein Konzept, das weniger nach „Spezialfall“ aussieht.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Sportster S – typische Stärken
- Sportlicher Charakter mit Cruiser-Identität
- Dynamisches Fahrgefühl, besonders bei zügiger Fahrweise
- Starke Optik und klare Markenwirkung
Harley-Davidson Sportster S – mögliche Schwächen
- Weniger „reines Wohlfühl-Cruisen“, wenn Komfort über Sportlichkeit priorisiert wird
- Wer ein sehr entspanntes Allround-Konzept sucht, könnte die Ausrichtung als sportlicher empfinden
CF Moto 450 MT – typische Stärken
- Alltagstauglichkeit und vielseitiger Einsatz
- Gleichmäßiges Fahrgefühl für unterschiedliche Strecken
- Pragmatisches Gesamtkonzept für Pendeln und Touren
CF Moto 450 MT – mögliche Schwächen
- Weniger „ikonischer Cruiser-Charakter“ als bei Harley
- Wer vor allem sportliches Ansprechverhalten im Fokus hat, könnte die Ausrichtung weniger „aggressiv“ erleben
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Statement. Wer gern dynamisch fährt, Kurven mag und ein modernes Cruiser-Feeling sucht, findet hier eine stimmige Wahl. Auch dann, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt und man bereit ist, sportliche Ausrichtung zugunsten des Charakters zu akzeptieren.
Die CF Moto 450 MT passt am besten, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich nicht auf eine einzige Art von Fahrt festlegt. Wer pendelt, häufig spontan unterwegs ist oder Touren plant, bei denen die Strecke variiert, bekommt mit dem 450 MT-Konzept ein Bike, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Sportster S ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahrgefühl und ein klarer Cruiser-Charakter zusammenkommen sollen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Fahren Spaß macht und das Motorrad optisch wie technisch eine starke Rolle spielen darf. Wer eher entspannt cruisen möchte oder ein maximal komfortorientiertes Allround-Motorrad erwartet, sollte die sportlichere Ausrichtung im Blick behalten.
Die CF Moto 450 MT gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit zählen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fährt“ – egal ob Stadtverkehr, Pendeln oder längere Ausfahrten. Wer ein pragmatisches Gesamtpaket sucht, das nicht nur für eine bestimmte Fahrart optimiert ist, trifft mit der 450 MT meist die passendere Entscheidung.