UVP 17.570 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Harleys zweites Bike mit dem neuen Revolution Motor
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • eigenständige Optik
  • kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
  • qualitativ hochwertiger Eindruck
  • fetter V2 Sound, aber unter 95dB
  • elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
Kontra:
  • Federung hinten knüppelhart
  • futzeliger Seitenständer
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 775 mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution® Max 1250T
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung122 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite231km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartMotor mittragegend
Federung vorneUSD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne160/70TR17 73V
Reifen hinten180/70R16 77V
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.
 
Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.495 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: 2014-heute
  • Verfügbarkeit: ab 11/2021
  • Farben: rotbraun, schwarz, weiß

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Sportster S vs Low Rider S: Vergleich der beiden Modelle

Wenn zwei Harley-Davidson Modelle auf dem Papier nach ähnlichem Stil klingen, aber auf der Straße deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich Harley-Davidson Sportster S gegen Harley-Davidson Low Rider S zeigt vor allem eines: Beide Maschinen stehen für den typischen V-Twin-Charakter, doch sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an. Während die Sportster S eher als sportlichere, agilere Alternative wahrgenommen wird, wirkt die Low Rider S stärker auf souveräne Präsenz und komfortablere Kontrolle ausgelegt.

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Souveränität

Der Charakter ist bei beiden Modellen der rote Faden. Die Sportster S wirkt insgesamt dynamischer und „näher am Fahrer“, was sich im Alltag besonders dann bemerkbar macht, wenn es um zügiges Anfahren, dynamisches Beschleunigen und ein wendigeres Handling geht. Die Low Rider S dagegen vermittelt mehr Ruhe und Gewicht im Auftritt. Das merkt man vor allem bei gleichmäßigem Tempo, auf längeren Strecken und wenn die Maschine nicht ständig „mitgedacht“ werden soll, sondern einfach souverän läuft.

Wie sich die Motor- und Leistungswirkung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder nutzen den Harley-typischen V-Twin-Ansatz, aber die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden, unterscheidet sich. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Low Rider S ist stärker auf kräftige Durchzugskraft ausgelegt, während die Sportster S das Gefühl von direkter Ansprechbarkeit und sportlicherer Gangart betont. Das führt in der Praxis zu zwei unterschiedlichen Fahrstilen: Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv „mitfährt“, fühlt sich mit der Sportster S oft schneller zuhause. Wer dagegen lieber entspannt beschleunigt, dabei aber jederzeit Reserven spürt, wird die Low Rider S als sehr passend erleben.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Sportster S wirkt tendenziell sportlicher, weil die Sitzposition und die Gesamthaltung eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt sind. Dadurch lässt sie sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft angenehmer führen. Die Low Rider S präsentiert sich mit einer Sitzhaltung, die mehr auf Stabilität und entspannteres Handling ausgelegt ist. Das kann gerade auf längeren Touren ein echter Vorteil sein, weil der Körper weniger „arbeitet“.

Arme, Rücken und Hände: Unterschiede im Komfortgefühl

Beim Vergleich der aufgelisteten Werte und der daraus abgeleiteten Fahrpraxis zeigt sich: Die Sportster S belohnt eine aktive Fahrweise, während die Low Rider S den Fokus stärker auf entspannte Kontrolle legt. Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist oder gern zwischen engen Lücken navigiert, profitiert häufig von der agilen Haltung der Sportster S. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken am Stück fährt, wird die Low Rider S oft als weniger ermüdend wahrnehmen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Sportster S wirkt im Vergleich der Werte insgesamt wie die Maschine, die schneller „anspricht“ und sich leichter in Richtungswechsel bringen lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Baustellenabschnitten oder wechselnden Belägen. Die Low Rider S hingegen zielt stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeausgefühl. Das ist vor allem dann spürbar, wenn Tempo gehalten wird oder wenn die Straße unruhiger wird.

Kurvengefühl: Wie beide Maschinen die Linie halten

In der Kurve zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die Sportster S wirkt oft wie ein Motorrad, das gern geführt wird und bei Richtungswechseln schnell reagiert. Die Low Rider S ist eher die Maschine, die die Linie „trägt“ und dabei kontrolliert bleibt. Beide können Spaß machen, aber sie belohnen unterschiedliche Fahrweisen: aktives Arbeiten mit dem Motorrad versus ruhiges, gleichmäßiges Fahren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich, dass beide Modelle auf ein sicheres Ansprechverhalten ausgelegt sind, aber die Abstimmung und das Gefühl beim Dosieren können sich unterscheiden. Die Sportster S wirkt dabei häufig wie die Maschine, die man präzise dosieren kann, wenn es im Stadtverkehr oder in engen Situationen schnell gehen muss. Die Low Rider S punktet oft mit einem souveränen Bremsgefühl bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Verzögerungsphasen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn

Für die Alltagstauglichkeit zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in typischen Situationen bewegt. Die Sportster S ist im Vergleich der Werte und der daraus resultierenden Fahrpraxis häufig die bessere Wahl, wenn häufig umpositioniert wird: Ampeln, enge Straßen, Parklücken und häufige Richtungswechsel. Die Low Rider S spielt ihre Stärken eher aus, wenn die Fahrt „durchläuft“: Landstraße, Autobahnabschnitte und längere Touren, bei denen man nicht ständig neu sortieren muss.

Wetter und Belag: Wie verzeihend sind die Maschinen?

Auf wechselnden Belägen zeigt sich, wie gut ein Motorrad die Balance hält. Die Sportster S wirkt oft agiler und damit leichter zu kontrollieren, wenn es schnell gehen muss oder die Straße unruhig ist. Die Low Rider S vermittelt dagegen mehr Ruhe, was das Fahren auf längeren Strecken entspannter machen kann. Beide sind alltagstauglich, aber die Art der Entlastung ist unterschiedlich.

Design und Alltag: Zwei unterschiedliche Interpretationen von Harley

Natürlich spielt auch das Design eine Rolle. Die Sportster S wirkt moderner und sportlicher interpretiert, während die Low Rider S stärker auf klassischen Cruiser-Look mit markanter Präsenz setzt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der daraus abgeleiteten Positionierung wird klar: Die Sportster S will eher als „Allrounder mit sportlichem Charakter“ verstanden werden, die Low Rider S eher als „Cruiser mit Durchsetzungsvermögen“.

Optik ist nicht alles – aber sie beeinflusst das Fahrgefühl

Das Aussehen ist mehr als nur Geschmack. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und welche Erwartungen man beim Einsteigen hat. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein sportlicheres Gerät anfühlt, landet häufig bei der Sportster S. Wer ein Motorrad möchte, das im Stand und in Bewegung „groß“ wirkt und dabei stabil bleibt, wird die Low Rider S bevorzugen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Sportster S – Stärken

  • Agiles Fahrgefühl: Die Maschine wirkt im Vergleich der Werte insgesamt leichter zu führen und schneller in Richtungswechseln.
  • Sportliche Ausrichtung: Das Motorrad passt gut zu einer aktiveren Fahrweise, bei der Beschleunigung und Kontrolle im Vordergrund stehen.
  • Stadt- und Landstraßen-Fokus: Besonders dann attraktiv, wenn die Tour aus vielen wechselnden Situationen besteht.

Harley-Davidson Sportster S – mögliche Schwächen

  • Weniger „Cruiser-Ruhe“: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die Low Rider S als passender empfinden.
  • Aktive Fahrweise gefragt: Die Sportster S belohnt mehr Engagement – wer das nicht möchte, fühlt sich eventuell weniger „getragen“.

Harley-Davidson Low Rider S – Stärken

  • Souveränes Auftreten: Im Vergleich der Werte zeigt sich ein klarer Fokus auf Stabilität und ruhige Kontrolle.
  • Durchzug und Reserven: Die Low Rider S wirkt häufig dann besonders stark, wenn gleichmäßiges Tempo und kräftiger Vortrieb gefragt sind.
  • Tourenkomfort: Gerade auf längeren Strecken kann die entspanntere Auslegung Vorteile bringen.

Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“: In engen Situationen kann die Sportster S gefühlt schneller wirken.
  • Stilabhängig: Wer vor allem sportliche Agilität sucht, könnte sich mit der Low Rider S weniger „im Element“ fühlen.

Welche Maschine passt besser? Kaufberatung nach Fahrstil

Der beste Weg zur Entscheidung ist, den eigenen Fahrstil ehrlich einzuordnen. Die Sportster S ist besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und dynamische Fahrmomente im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für alle, die gern präzise führen, zügig beschleunigen und das Motorrad als aktiven Begleiter erleben möchten.

Die Low Rider S ist dagegen die bessere Wahl, wenn längere Strecken, ruhiges Tempo und ein souveränes Cruiser-Gefühl wichtiger sind. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt und sich weniger „sportlich-aktiv“ anfühlen muss, wird mit der Low Rider S oft glücklicher.

Fazit:

Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag schnell anfühlt, dynamisch geführt werden kann und besonders auf Agilität setzt, liegt mit der Harley-Davidson Sportster S meist richtig. Sie passt gut zu Fahrten mit vielen Richtungswechseln, zu kurvigen Strecken und zu einer aktiven Fahrweise, bei der Beschleunigung und Kontrolle im Vordergrund stehen. Wer hingegen mehr Wert auf Stabilität, souveränen Durchzug und ein Cruiser-Gefühl legt, findet in der Harley-Davidson Low Rider S die stimmigere Wahl. Sie ist besonders attraktiv für längere Touren und für alle, die gleichmäßiges Tempo genießen und dabei ein ruhiges, tragendes Fahrverhalten bevorzugen. Kurz gesagt: Sportster S für den dynamischen Alltag – Low Rider S für die entspannte, kraftvolle Reise.

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