UVP 17.570 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Harleys zweites Bike mit dem neuen Revolution Motor
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • eigenständige Optik
  • kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
  • qualitativ hochwertiger Eindruck
  • fetter V2 Sound, aber unter 95dB
  • elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
Kontra:
  • Federung hinten knüppelhart
  • futzeliger Seitenständer
Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht228kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 775 mm
Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution® Max 1250T
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung122 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite231km
Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km

Fahrwerk

RahmenbauartMotor mittragegend
Federung vorneUSD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne160/70TR17 73V
Reifen hinten180/70R16 77V
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.
 
Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.495 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: 2014-heute
  • Verfügbarkeit: ab 11/2021
  • Farben: rotbraun, schwarz, weiß

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Sportster S vs. Harley-Davidson Street Bob: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wenn zwei Harley-Davidson-Modelle so klar gegensätzliche Charaktere verkörpern, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Harley-Davidson Sportster S steht für ein moderneres, sportlich orientiertes Gesamtpaket, während die Harley-Davidson Street Bob als klassischer Cruiser mit viel Tradition und einem sehr direkten Auftritt daherkommt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, wie sich beide Motorräder auf dem Papier unterscheiden, sondern wie die typischen Eigenschaften im Alltag zusammenpassen – beim Starten, beim Fahren in der Stadt, auf der Landstraße und bei der Frage, welches Motorrad besser zum eigenen Stil und Fahrprofil passt.

Grundcharakter: sportlich-modern vs. klassisch-cruiser

Die Sportster S wirkt wie ein Harley, der bewusst näher an der sportlichen Welt gebaut wurde. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Die Sitzposition ist meist straffer, das Motorrad fühlt sich insgesamt agiler an, und das Fahrgefühl zielt stärker auf Dynamik ab. Die Street Bob dagegen ist ein Cruiser, der seinen Fokus auf den klassischen Look und ein entspanntes, souveränes Fahren legt. Das Motorrad vermittelt dabei eher „einfach draufsetzen und genießen“ – mit dem typischen Harley-Charakter, der sich weniger über Tempo definiert, sondern über Stil, Sound und ein ruhigeres Fahrtempo.

Design und Wirkung im Alltag

Optisch sind beide Modelle unverwechselbar, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Sportster S wirkt moderner und technischer, was viele Fahrer anspricht, die ihren Harley-Alltag gern mit einem Hauch „Performance“ verbinden. Die Street Bob ist dagegen puristischer und „Bob“-typisch: klar, reduziert und mit dem Charme eines Motorrads, das man gern auch individuell umbaut. Wer Wert auf einen klassischen Cruiser-Auftritt legt, findet in der Street Bob häufig genau die richtige Basis.

Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. entspanntes Cruisen

Beim Fahren zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie beide Motorräder mit Tempo und Alltag umgehen. Die Sportster S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, dynamisches Kurvenfahren und ein aktiveres Handling geht. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für Situationen, in denen man häufiger beschleunigt, die Linie wechselt oder einfach „mehr Kontrolle“ im Gefühl sucht.

Die Street Bob ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Sie vermittelt ein souveränes Cruiser-Gefühl: nicht hektisch, sondern gelassen. Gerade auf längeren Strecken oder bei entspanntem Fahrstil wirkt das oft angenehmer, weil das Motorrad weniger „sportlich getrieben“ wirkt, sondern eher „stabil und stimmig“.

Handling und Alltagstauglichkeit

Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt und wie gut es sich in engen Situationen kontrollieren lässt. Die Sportster S punktet hier häufig mit einem insgesamt lebendigeren Eindruck und einem Handling, das sich schneller anfühlt. Die Street Bob kann ebenfalls sehr alltagstauglich sein, wirkt aber eher wie ein Cruiser, der seine Stärke im ruhigen Fluss hat. Wer viel stop-and-go fährt, wird die Sportster S oft als „einfacher zu dirigieren“ empfinden, während die Street Bob eher dann glänzt, wenn die Strecke wieder freier wird.

Ergonomie: Sitzposition, Komfort und Fahrpraxis

Ergonomie ist bei Cruiser- und Sportster-Konzepten ein entscheidender Punkt. Die Sportster S ist tendenziell sportlicher positioniert, was sich positiv auf das aktive Fahren auswirkt. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr stimmig anfühlen, besonders wenn man gern mit dem Motorrad „mitarbeitet“. Wer jedoch lange, entspannte Touren bevorzugt, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung zu diesem sportlicheren Setup passt.

Die Street Bob bietet typischerweise eine eher cruiser-typische Sitzhaltung. Das bedeutet: weniger „sportlich gespannt“, mehr „entspannt sitzen“. Dadurch kann sie sich auf längeren Fahrten angenehmer anfühlen, weil der Körper weniger in einer aktiven Fahrhaltung gehalten wird. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich fahren möchte, könnte die Street Bob im Vergleich als weniger „direkt“ empfinden.

Komfort auf längeren Strecken

Bei der Frage nach Komfort geht es nicht nur um die Sitzfläche, sondern auch um das Gesamtgefühl aus Sitzposition, Wind-/Körperschutz und dem, wie ruhig das Motorrad läuft. Die Street Bob wirkt hier oft wie die natürlichere Wahl für entspannte Touren. Die Sportster S kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie belohnt eher Fahrer, die auch unterwegs gern dynamisch bleiben und nicht komplett in den „Cruiser-Modus“ wechseln wollen.

Leistung und Charakter: wie sich die Motoridee im Vergleich anfühlt

Beide Modelle sind Harley-Davidson-typisch, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Sportster S wirkt im Gesamtkonzept stärker auf „Performance“ ausgelegt. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Beschleunigung und Antritt werden oft als direkter wahrgenommen, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Dynamik auszukosten.

Die Street Bob steht dagegen für den klassischen Cruiser-Charakter: kraftvoll, aber weniger auf „sportliche Attacke“ getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die den Harley-Sound und das Drehmomentgefühl genießen möchten, ohne ständig nach maximaler Dynamik zu suchen. Wer vor allem gleichmäßig fährt und den Charakter des Cruisers in den Vordergrund stellt, wird die Street Bob häufig als stimmiger erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Sportster S – Stärken: dynamisches Fahrgefühl, moderneres Konzept, oft mehr „Agilität“ im Alltag und ein Motorrad, das sich stärker nach sportlicher Nutzung anfühlt. Sportster S – Schwächen: wer ausschließlich auf maximalen Langstrecken-Komfort im klassischen Cruiser-Sinn setzt oder sehr entspannt sitzen möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger passend empfinden.

Street Bob – Stärken: klassischer Cruiser-Charakter, souveränes, entspanntes Fahrgefühl, starker Stil und häufig eine sehr stimmige Basis für individuelles Customizing. Street Bob – Schwächen: wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Gerät anfühlt und besonders dynamisch „mitarbeitet“, könnte die Street Bob im Vergleich als weniger „sportlich“ erleben.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Sportster S ist besonders interessant für Fahrer, die eine Harley möchten, die sich moderner, aktiver und dynamischer anfühlt – ideal, wenn Stadtfahrten, zügige Landstraßenabschnitte und ein sportlicheres Handling zum Alltag gehören.

Die Street Bob passt besonders gut zu Menschen, die den klassischen Cruiser-Look lieben, gern entspannt fahren und den Harley-Charakter vor allem über Stil, Sound und ruhiges Vorankommen definieren. Wer außerdem gern an seinem Motorrad gestaltet und eine „Bob“-Basis sucht, findet in der Street Bob häufig eine sehr passende Grundlage.

Typische Kaufmotive im Vergleich

Wer sich eher von Technik, Dynamik und einem aktiveren Fahrgefühl angezogen fühlt, landet oft bei der Sportster S. Wer dagegen den klassischen Cruiser-Vibe sucht, mit dem man sich sofort wohlfühlt und der auch optisch sehr „Harley“ wirkt, entscheidet sich häufig für die Street Bob.

Fazit

Die Harley-Davidson Sportster S und die Harley-Davidson Street Bob sind beide starke Motorräder, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Sportster S ist die bessere Wahl, wenn ein moderneres, dynamischeres Fahrgefühl im Vordergrund steht: aktiveres Handling, mehr „Performance-Vibe“ und ein Motorrad, das sich im Alltag lebendig anfühlt. Wer gern zügig fährt, häufiger beschleunigt und das Motorrad auch in Kurven dynamisch nutzen möchte, wird mit der Sportster S meist glücklicher.

Die Street Bob ist dagegen die stimmigere Option, wenn der klassische Cruiser-Charakter wichtiger ist: entspanntes Cruisen, souveränes Auftreten, viel Stil und ein Motorrad, das sich besonders gut für längere Fahrten und für individuelles Customizing eignet. Wer den Harley-Sound und das ruhige Vorankommen sucht, findet in der Street Bob oft die passendere Basis.

Kurz gesagt: Sportster S für dynamische Fahrer, Street Bob für Cruiser-Liebhaber – beide machen Spaß, aber auf unterschiedliche Art.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙