| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Harley-Davidson Sportster S vs. Honda CRF 300 L: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Sportster S und die Honda CRF 300 L, wird der Vergleich besonders spannend. Die Sportster S steht für urbanen Stil, ein modernes Harley-Gefühl und eine klare Ausrichtung auf Alltag und Landstraße. Die CRF 300 L dagegen kommt mit dem typischen Honda-Charakter: leicht, unkompliziert und mit einem Fokus auf Fahrspaß abseits des reinen Asphalt-Alltags. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet hier einen nachvollziehbaren Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlen-Overload, dafür mit Blick auf Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Harley-Style trifft Honda-Pragmatismus
Die Harley-Davidson Sportster S ist vom Auftreten her ein Streetbike, das man gern im Alltag bewegt und das auch auf längeren Strecken nicht nach „nur kurz mal“ aussieht. Das Design ist klar Harley, aber die Sportster S wirkt gleichzeitig moderner und technischer als viele klassische Vertreter der Marke. Das merkt man auch daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: eher „on“ und präsent, mit einem Fokus auf flüssiges Vorankommen und souveräne Dynamik.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad, das man eher als Werkzeug für den Spaß begreift: leicht zu handeln, gutmütig im Umgang und mit einer Auslegung, die auch unbefestigte Strecken nicht als Problem sieht. Sie wirkt nicht wie ein „Showroom-Motorrad“, sondern wie ein Bike, das man nutzt – und das dabei verzeiht. Genau daraus entsteht ihr Vorteil: Wer gern spontan fährt, findet in der CRF 300 L eine Art unkomplizierten Allrounder.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Beim Antrieb zeigen sich die größten Unterschiede. Die Sportster S spielt ihre Stärken dort aus, wo es um zügiges Beschleunigen, gleichmäßiges Tempo und ein sportliches Fahrgefühl geht. Sie ist darauf ausgelegt, den Alltag dynamisch zu gestalten – etwa beim Einfädeln in den Verkehr oder beim Überholen auf der Landstraße. Die Charakteristik wirkt dabei eher „straff“ und direkt, wodurch sie sich besonders für Fahrer eignet, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als aktiven Begleiter sehen.
Die CRF 300 L setzt dagegen auf einen Motor, der sich vor allem durch seine Alltagstauglichkeit und seine gut kontrollierbare Leistungsentfaltung auszeichnet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus glattem Asphalt bestehen. Auf Schotter, Feldwegen oder bei wechselnden Untergründen ist die Honda oft im Vorteil, weil sie sich leichter dosieren lässt und das Gesamtpaket weniger „angespannt“ wirkt. Wer nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse „mitziehen“, sondern lieber entspannt und sicher unterwegs sein will, findet hier eine klare Stärke.
Fahrwerk und Handling: Street vs. Dirt-Gen
Im Handling sind beide Motorräder stark – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Sportster S fühlt sich vor allem dann richtig gut an, wenn die Straße sauber ist und man zügig durch Kurven fahren möchte. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und die Geometrie wirkt so, dass man das Motorrad aktiv bewegen kann, ohne dass es unnötig nervös wird. Gleichzeitig bleibt die Sportster S nicht nur „Kurvenmaschine“, sondern zeigt auch im Alltag eine gewisse Ruhe, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen im Handling besonders dann überzeugend, wenn der Untergrund wechselt. Durch das leichte Gesamtgefühl und die Auslegung für unbefestigte Strecken wirkt sie oft „einfacher“ zu fahren. Das ist ein großer Vorteil für alle, die gern mal abbiegen, wo andere nur auf Asphalt bleiben. In engen Passagen oder bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die Honda häufig die entspanntere Wahl, weil sie sich leichter manövrieren lässt und das Risiko von „zu schwer für die Situation“ geringer ausfällt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um „wie gut dosierbar“. Die Sportster S vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es darum geht, aus flotten Situationen kontrolliert zu verzögern. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße ist das wichtig, weil man häufig zwischen Beschleunigen, Anbremsen und Wiederbeschleunigen wechselt. Die Sportster S wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern dynamisch fährt, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die CRF 300 L punktet vor allem durch ihre gutmütige Gesamtbalance. Auf wechselndem Untergrund ist nicht nur die Bremskraft entscheidend, sondern auch, wie das Motorrad dabei „mitmacht“. Die Honda wirkt in solchen Situationen oft berechenbarer, weil sie leichter zu kontrollieren ist und das Fahrwerk auf Unebenheiten ausgelegt scheint. So entsteht ein Sicherheitsgefühl, das weniger aus „maximaler Bremsleistung“ kommt, sondern aus dem Gesamtkonzept.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange bequem?
Die Harley-Davidson Sportster S richtet sich an Fahrer, die eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Sitzposition mögen. Sie wirkt so, als wäre sie für längere Fahrten gemacht, bei denen man nicht nur geradeaus „durchrollt“, sondern auch mal zügiger unterwegs ist. Wer eine Maschine sucht, die sich nicht nach „zu sportlich“ anfühlt, aber trotzdem aktiv gefahren werden will, liegt mit der Sportster S häufig richtig.
Die Honda CRF 300 L bietet eine Sitzposition, die eher an Offroad-Logik erinnert: aufrecht, kontrollorientiert und mit dem Gefühl, das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung zu bringen. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur auf der Straße bleibt, sondern auch mal unwegsamer fährt. Gleichzeitig kann eine eher aufrechte Haltung für manche Fahrer im reinen Autobahn- oder Langstreckenmodus weniger „entspannt“ wirken – dafür ist sie in Alltagssituationen und auf wechselndem Untergrund oft genau richtig.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und spontane Ausflüge
Im Alltag zeigt die Sportster S ihre Stärke als Streetbike: Sie passt gut in den Verkehr, wirkt präsent und macht Lust auf zügige Strecken. Für Pendler, die gern flott unterwegs sind und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legen, ist sie eine starke Option. Auch für Wochenendtouren auf der Landstraße ist sie stimmig, weil sie dort ihre Dynamik ausspielen kann.
Die CRF 300 L ist dagegen besonders dann im Vorteil, wenn der Alltag nicht nur aus „glatt und gerade“ besteht. Wer gern kleine Abkürzungen nimmt, Feldwege nutzt oder einfach spontan dort fährt, wo es interessant wird, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das dafür gemacht ist. Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht zu schade findet – und genau das macht sie für viele zum Lieblingsmotorrad.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Sportster S – Stärken
- Street-orientiertes Fahrgefühl: dynamisch und präsent im Alltag.
- Gute Wahl für zügige Landstraßenfahrten: das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein.
- Stimmiges Gesamtpaket: Design, Handling und Bremsgefühl wirken zusammen.
Harley-Davidson Sportster S – Schwächen
- Weniger „Offroad-fokussiert“: bei viel Schotter oder grobem Untergrund ist die Honda im Konzept im Vorteil.
- Anspruch an den Einsatz: wer primär unbefestigte Strecken sucht, wird die Sportster S eher als „Straßenbike“ wahrnehmen.
Honda CRF 300 L – Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Handling: besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und wechselndem Untergrund.
- Spontanität: macht Lust, auch mal abseits der Standardroute zu fahren.
- Kontrollierbarkeit: das Gesamtgefühl wirkt gutmütig und berechenbar.
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Street-Dynamik nicht im Fokus: wer vor allem sportlich auf Asphalt unterwegs sein will, findet in der Sportster S oft mehr „Punch“ im Fahrgefühl.
- Langstrecken-Erwartungen: je nach Fahrstil kann die Offroad-orientierte Auslegung weniger „Highway-lastig“ wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auf der Straße eine klare Dynamik liefert. Wer Pendeln, Landstraße und Wochenendtouren kombiniert und dabei Wert auf ein stimmiges Streetbike-Gesamtgefühl legt, bekommt mit der Sportster S ein Motorrad, das sich nicht verstecken muss. Auch für alle, die gern „sehen und gesehen werden“, ist die Harley durch ihren Charakter ein echter Hingucker.
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Fahrspaß nicht nur auf Asphalt stattfindet. Für Menschen, die gern kleine Wege entdecken, Schotterstrecken mitnehmen oder ein Motorrad möchten, das sich leicht beherrschen lässt, ist die Honda oft die entspanntere Entscheidung. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein unkompliziertes Bike suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig wirkt.
Fazit:
Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich dynamisch, präsent und streettypisch anfühlt, trifft mit der Harley-Davidson Sportster S meist die bessere Wahl. Sie punktet mit ihrem klaren Street-Charakter, dem stimmigen Gesamtpaket aus Handling und Bremsgefühl und macht besonders auf Landstraßen Lust auf zügiges Fahren. Die Honda CRF 300 L ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: Feldwege, Schotter, spontane Abzweigungen und ein Motorrad, das leicht zu kontrollieren bleibt. Sie überzeugt durch ihr unkompliziertes Handling und ihre berechenbare Art bei wechselndem Untergrund. Kurz gesagt: Sportster S für den Asphalt-Fahrer mit Anspruch auf Dynamik – CRF 300 L für alle, die Freiheit abseits der Standardroute suchen und ein leichtes, nutzbares Motorrad bevorzugen.