| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Harley-Davidson Sportster S vs. Husqvarna 701 Supermoto – Vergleich im Überblick
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Sportster S steht für moderne Muscle-Optik, einen klaren Street-Fokus und das typische Harley-Gefühl, nur eben zeitgemäßer interpretiert. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen ist der Inbegriff von Agilität: supermoto-typisch leichtfüßig, kurvenorientiert und mit dem Anspruch, auch dort Spaß zu machen, wo andere eher vorsichtig werden.
Im Folgenden geht es nicht darum, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im direkten Vergleich auswirken – bei der Motorwirkung, beim Handling, bei der Bremsperformance, in der Ergonomie und im Alltag.
Grundcharakter: Street-Feeling vs. Supermoto-Attitüde
Die Harley-Davidson Sportster S wirkt wie ein Statement: massiver Look, klare Linien und ein Fahrgefühl, das eher nach „Road“ als nach „Track“ klingt. Wer sich eine Maschine wünscht, die im Stadtverkehr präsent ist und auf Landstraßen souverän mitzieht, findet hier eine stimmige Basis.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen deutlich „spitzer“ im Ansatz. Die Supermoto-Formel zielt auf maximale Wendigkeit und ein direktes Ansprechverhalten. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven früh anzusteuern, Linien zu wechseln und das Tempo dort zu suchen, wo es Spaß macht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Sportster S setzt stärker auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Durchzug und kontrollierbarer Kraftentfaltung. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und entspanntes Gleiten auf Landstraßen gefragt sind.
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt im direkten Vergleich „nervöser“ und agiler. Der Charakter ist stärker auf spontanes Beschleunigen und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad schneller an, als es auf dem Papier vielleicht vermuten lässt – vor allem, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo bewusst variiert wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Sportster S: Stärken liegen in der gut dosierbaren Kraft und dem souveränen Alltagsgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei einem konsequenten Supermoto-Setup.
- 701 Supermoto: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem kurvenbetonten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass die Dynamik im Alltag mehr Aufmerksamkeit fordert, besonders bei wechselnden Bedingungen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. maximale Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Street-Cruiser-Ansatz und Supermoto-Philosophie. Die Harley-Davidson Sportster S zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll auf unterschiedlichen Straßenbelägen ruhig bleiben und gleichzeitig genug Rückmeldung geben, um das Motorrad aktiv zu fahren. Das sorgt für ein angenehmes Gefühl, wenn der Fokus auf „entspannt schnell“ liegt.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen auf Agilität getrimmt. Das Handling wirkt im Vergleich direkter, das Motorrad lässt sich leichter in die gewünschte Linie bringen und unterstützt einen dynamischen Stil. Gerade im Kurvenräubern oder auf Strecken mit vielen Richtungswechseln spielt sie ihre Stärken aus.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Auf glatten Straßen fühlt sich die Sportster S oft „erwachsener“ an: Sie vermittelt Stabilität und lässt sich gut kontrollieren. Die 701 Supermoto fühlt sich hingegen lebendiger an und belohnt frühes Anbremsen und konsequentes Kurvenfahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert von der einfachen Handhabung der Husqvarna – wer längere Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, wird die Harley als entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen entscheidet nicht nur die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Die Harley-Davidson Sportster S bietet im Vergleich ein kontrolliertes Bremsverhalten, das sich gut an den Alltag anpassen lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufiges Stop-and-go oder wechselnde Verkehrssituationen den Takt vorgeben.
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt beim Bremsen oft „sportlicher“: Sie unterstützt ein zügiges Verzögern und lässt sich für dynamische Manöver gut einsetzen. Dadurch passt sie besser zu Fahrern, die bewusst mit dem Vorderrad arbeiten und das Motorrad aktiv in die Kurve bringen möchten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange ein Motorrad angenehm bleibt. Die Harley-Davidson Sportster S bietet eine Sitzposition, die zwar sportlich wirkt, aber im Vergleich eher auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die erste Ausfahrt zählt, sondern auch die zweite, dritte und vierte.
Die Husqvarna 701 Supermoto bringt eine deutlich „aufrechte“ und zugleich fahraktive Haltung mit. Im Vergleich kann das je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen – besonders, wenn häufiges Umsetzen in Kurven und ein wacher Blick auf die Strecke wichtig sind. Wer lange Autobahnabschnitte plant oder sehr entspannt cruisen möchte, könnte die Harley als komfortabler empfinden.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Sportster S: Stärken in der alltagstauglichen Haltung und dem angenehmen Fahrgefühl über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass der „Supermoto-Fokus“ auf maximaler Aktivität fehlt.
- 701 Supermoto: Stärken in der fahraktiven Position und dem direkten Gefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange, entspannte Strecken weniger „cruisig“ wirkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Blick auf den Alltag
Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad mit typischen Situationen klarkommt: Ampeln, enge Straßen, wechselnde Beläge, gelegentliche Umwege. Die Harley-Davidson Sportster S punktet im Vergleich mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Komfortgefühl, kontrollierbarer Leistung und einem Auftritt, der auch im Verkehr nicht untergeht.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist besonders stark, wenn der Alltag aus vielen kurzen Strecken besteht und das Motorrad ständig „um die Ecke“ soll. Die Wendigkeit und das agile Handling machen sie zu einer Maschine, die im Stadtverkehr schnell Spaß macht – und auf Landstraßen erst recht.
Design und Charakter: Was man jeden Tag sieht
Natürlich spielt das Design eine Rolle, aber es ist mehr als nur Optik. Die Harley-Davidson Sportster S wirkt wie ein modernes Streetbike mit Harley-Identität. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur transportiert, sondern auch Stil ausstrahlt.
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt dagegen wie ein Werkzeug für Kurven und Dynamik. Das Design unterstützt den Eindruck von Leichtigkeit und Performance. Wer gerne „mit dem Motorrad spricht“ – also aktiv fährt und das Bike spürt – wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet. Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag souverän bleibt, auf Landstraßen angenehm zu fahren ist und dabei einen klaren Street-Charakter hat. Sie eignet sich gut, wenn der Fokus auf einem stimmigen Gesamtgefühl liegt: kontrollierte Dynamik, angenehme Ergonomie und ein Auftritt, der nicht nach „Kompromiss“ aussieht.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn Kurven, Agilität und ein aktiver Fahrstil im Mittelpunkt stehen. Wer gerne schnell umsetzt, Linien wechselt und das Motorrad als lebendigen Begleiter versteht, wird die Supermoto-Formel lieben. Auch für kurze, abwechslungsreiche Strecken ist sie besonders attraktiv.
Typische Kaufmotive im Vergleich
- Sportster S: Wunsch nach Street-Feeling, souveränem Alltagsverhalten und einem modernen Harley-Charakter.
- 701 Supermoto: Wunsch nach Wendigkeit, dynamischem Kurvenfahren und einem Motorrad, das schnell „auf Temperatur“ ist.
Fazit
Die Harley-Davidson Sportster S ist die stimmige Wahl für alle, die ein modernes Streetbike suchen, das im Alltag souverän wirkt und auf längeren Strecken angenehm bleibt. Sie punktet im Vergleich mit kontrollierbarer Kraftentfaltung, einem ausgewogenen Fahrwerk-Gefühl und einer Ergonomie, die nicht nur für die erste Runde passt. Wer vor allem Stadt, Landstraße und „entspannt schnell“ fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Gesamtpaket anfühlt.
Die Husqvarna 701 Supermoto passt besser zu Fahrern, die Agilität und Dynamik priorisieren. Im direkten Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders beim aktiven Kurvenfahren: direktes Handling, lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der Lust auf Richtungswechsel macht. Wer kurze Strecken liebt, gerne sportlich fährt und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß versteht, wird mit der Supermoto deutlich mehr „Kick“ im Alltag spüren.
Kurz gesagt: Sportster S für Street-Souveränität und Komfort über Distanz – 701 Supermoto für Wendigkeit, Kurvenfokus und dynamische Fahrfreude.