| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
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Harley-Davidson Sportster S vs. Suzuki DR-Z 4SM: Motorradvergleich, der bei der Entscheidung hilft
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Sportster S und die Suzuki DR-Z 4SM, geht es selten nur um Technikdaten. Es geht um den Charakter, um das Fahrgefühl und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Genau dafür lohnt sich ein Vergleich: Welche Stärken passen zum eigenen Stil, und wo liegen die typischen Schwächen des jeweiligen Konzepts?
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern die aufgelisteten Werte und Eigenschaften miteinander in Beziehung gesetzt. So wird klar, warum die Sportster S eher die Richtung „modernes Cruiser-Feeling mit sportlichem Anspruch“ einschlägt, während die DR-Z 4SM als Supermoto-Variante auf Agilität, Fahrspaß und unkomplizierte Dynamik setzt.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Charakter vs. Supermoto-Ausrichtung
Die Harley-Davidson Sportster S steht für ein Motorrad, das den klassischen Harley-Look mit moderner Technik und einem sportlicheren Setup verbindet. Dadurch entsteht ein Fahrprofil, das sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße gut anfühlt, ohne dabei komplett in Richtung „reines Sportbike“ zu kippen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen klar auf das Supermoto-Prinzip ausgelegt: leicht, wendig und darauf getrimmt, Kurven dynamisch zu nehmen. Das zeigt sich besonders im Handling und in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle und Lenkimpulse reagiert. Wer Spaß an kurzen, lebendigen Fahrten hat und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Spielzeug anfühlt, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung in der Praxis anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Antriebswerte geht es nicht nur darum, wer „mehr“ hat. Entscheidend ist, wie die Leistung nutzbar wird. Die Sportster S wirkt in der Regel dann besonders stimmig, wenn Drehzahlen und Lastwechsel sauber zusammenpassen und das Motorrad eine gleichmäßige, souveräne Beschleunigung liefert. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man zügig vorankommen möchte, ohne ständig am Limit zu fahren.
Die DR-Z 4SM spielt ihre Stärken oft anders aus: Der Fokus liegt stärker auf dem direkten Ansprechverhalten und der Art, wie das Motorrad aus Kurven heraus „nach vorne“ arbeitet. In der Praxis bedeutet das: Wer gern dynamisch fährt, häufig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, erlebt die Suzuki häufig als besonders spritzig.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Harley-Davidson Sportster S: Stärke ist die Kombination aus moderner Performance und einem cruiser-typischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein Supermoto-Konzept, wenn es um sehr spontane Richtungswechsel geht.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist das agile, unmittelbare Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker auf Fahrspaß und Dynamik ausgelegt ist und weniger auf den ruhigen Langstrecken-Flow eines cruisertypischen Setups.
Fahrwerk und Handling: Unterschiedliche Stärken in Kurven und im Alltag
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigen sich die Konzepte besonders deutlich. Die Sportster S ist so abgestimmt, dass sie Stabilität und Kontrolle bietet, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Das hilft vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken „entspannt“ gefahren werden sollen.
Die DR-Z 4SM ist dagegen auf Agilität getrimmt. Die Kombination aus leichterem, supermoto-typischem Gefühl und dem Setup sorgt dafür, dass sich das Motorrad in Kurven oft sehr direkt anfühlt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigen Richtungswechseln wirkt die Suzuki häufig im Vorteil.
Was die Werte im Vergleich bedeuten
Wenn man die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometrie-Werte gegenüberstellt, wird klar: Die Sportster S zielt eher auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Stabilität und Komfort. Die DR-Z 4SM zielt stärker auf Wendigkeit und „Kurven-Tempo“ im Alltag. Das ist kein besser oder schlechter, sondern eine Frage, was man selbst bevorzugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind ein Bereich, in dem sich die Unterschiede oft indirekt zeigen: Nicht nur die reinen Bremswerte zählen, sondern auch, wie das Motorrad beim Verzögern „steht“. Die Sportster S bietet typischerweise ein Gefühl von Kontrolle und Vorhersehbarkeit, was besonders bei zügiger Landstraßenfahrt oder beim häufigen Stop-and-go im Stadtverkehr wichtig ist.
Die DR-Z 4SM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist stärker auf das aktive Fahren ausgelegt. Wer das Motorrad dynamisch bewegt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Wer dagegen eher „ruhig“ bremst und viel Wert auf ein sehr cruisertypisches Bremsgefühl legt, könnte die Abstimmung anders wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie entscheidet sich schnell, ob ein Motorrad langfristig Freude macht. Die Sportster S ist so positioniert, dass sie eine sportlichere Haltung ermöglicht, ohne den Komfort komplett zu opfern. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch mal länger unterwegs sind.
Die DR-Z 4SM bietet eine Haltung, die stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das kann in der Stadt und auf kurvigen Strecken sehr angenehm sein, weil man das Motorrad intuitiv „führt“. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Aktivität jedoch weniger „entspannt“ wirken als bei cruisertypischen Setups.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Sportster S: Stärke ist die Mischung aus sportlicher Haltung und alltagstauglichem Komfort. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung nicht jedem Cruiser-Fahrer entspricht, der es ganz klassisch und entspannt mag.
- DR-Z 4SM: Stärke ist die aktive, direkte Sitzposition, die das Handling unterstützt. Schwäche kann sein, dass sie für lange Strecken weniger „komfortabel“ wirkt als eine cruiserorientierte Geometrie.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Im Alltag spielen Details eine große Rolle: Bedienbarkeit, Übersicht, Fahrmodi (falls vorhanden), sowie die Art, wie sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die Sportster S wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt, weil es sich modern und stimmig anfühlt. Gerade die Kombination aus Leistung, Fahrbarkeit und dem Gesamtpaket macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht.
Die DR-Z 4SM ist dagegen oft dann besonders überzeugend, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt: kurze Runden, kurvige Strecken, spontane Ausfahrten. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Situationen, in denen man nicht „lange plant“, sondern einfach fährt.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das den Charakter eines Cruisers mit moderner Performance verbindet und dabei im Alltag wie auch auf der Landstraße souverän wirkt. Wer gern gleichmäßig fährt, zügig unterwegs ist und ein stimmiges Gesamtgefühl bevorzugt, bekommt hier ein starkes Paket.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn Wendigkeit und direktes Handling im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, häufig beschleunigt, das Motorrad aktiv bewegt und ein leichtes, lebendiges Fahrgefühl sucht, wird mit der DR-Z 4SM sehr wahrscheinlich mehr „Spielspaß“ erleben.
Typische Entscheidungsszenarien
- Stadt + Landstraße mit Fokus auf souveränes Fahren: eher Sportster S.
- Kurven, kurze Ausfahrten, dynamisches Fahren: eher DR-Z 4SM.
- Wenn Komfort über lange Zeit wichtiger ist: eher Sportster S.
- Wenn Agilität und unmittelbare Rückmeldung wichtiger sind: eher DR-Z 4SM.
Fazit:
Die Harley-Davidson Sportster S ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die ein modernes Cruiser-Konzept suchen: ausgewogenes Handling, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das sowohl im Alltag als auch auf der Landstraße überzeugt. Wer Wert auf souveräne Kontrolle legt und längere Strecken gern entspannt angeht, wird mit der Sportster S besonders glücklich.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen ideal, wenn Fahrspaß durch Wendigkeit im Vordergrund steht. Das Motorrad wirkt lebendig, reagiert direkt und macht besonders dann Freude, wenn häufige Richtungswechsel, Kurven und dynamische Beschleunigungen zum Fahrstil gehören. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein agiles Spielzeug anfühlt und kurze Touren liebt, trifft mit der DR-Z 4SM eine sehr passende Entscheidung.
Kurz gesagt: Sportster S für den souveränen Allround-Charakter, DR-Z 4SM für maximalen Kurvenspaß und agile Dynamik.