| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
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Harley-Davidson Street Bob vs Aprilia RS 457 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Aprilia RS 457, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich Leistung anfühlt, wie die Maschine auf Befehle reagiert und welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Street Bob steht für klassischen Cruiser-Style, eine entspannte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ klingt als nach „durchziehen“. Die RS 457 dagegen ist deutlich sportlicher ausgerichtet – mit Fokus auf Dynamik, agiles Handling und ein Setup, das Kurven und zügiges Fahren belohnt.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Modelle entlang der im Vergleich genannten Eigenschaften gegenübergestellt. Dabei zeigt sich schnell: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. Sport-DNA
Harley-Davidson Street Bob: entspannt, kernig, „analog“ im Gefühl
Die Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern erlebt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzhaltung und im allgemeinen Fahrgefühl: Man sitzt eher „drin“, statt „darauf zu liegen“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken oder der Alltag im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad nicht ständig nach sportlicher Haltung verlangt.
Aprilia RS 457: präzise, leichtfüßig, auf Tempo ausgelegt
Die RS 457 ist dagegen klar auf sportliche Nutzung getrimmt. Schon das Fahrgefühl zielt auf Dynamik: Das Motorrad wirkt wendiger, reagiert direkter und lädt dazu ein, Kurven zügig anzusteuern. Wer gern zügig fährt, häufig Landstraße nutzt oder einfach das „Sportbike-Feeling“ sucht, findet hier eine deutlich andere Ausrichtung als bei der Street Bob.
Motor & Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied im „Wie“ statt im „Wie viel“. Die Street Bob steht für einen kräftigen, gleichmäßigen Antrieb, der sich gut dosieren lässt und besonders im mittleren Drehzahlbereich angenehm wirkt. Das passt zu Fahrten, bei denen man nicht ständig auf Drehzahljagd geht, sondern entspannt beschleunigt und das Motorrad einfach laufen lässt.
Die RS 457 hingegen wirkt stärker wie ein sportlicher Motor, der bei passender Drehzahl besonders lebendig wird. Das bedeutet: Wer die Maschine sportlich bewegt, bekommt mehr „Biss“ und ein direkteres Ansprechverhalten. Wer dagegen sehr gemütlich unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter zwar ebenfalls genießen, aber die Stärken kommen meist dann am besten, wenn die Fahrweise aktiver ist.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Street Bob: ruhiger, souveräner Eindruck
Die Street Bob vermittelt ein eher ruhiges, souveränes Fahrverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist oder wenn man nicht ständig maximalen Kurvendruck aufbauen möchte. Gerade auf längeren Strecken wirkt das Setup oft entspannend, weil es weniger „nervös“ wirkt und die Linie eher gelassen hält.
RS 457: sportlich, schnell in der Kurve
Die RS 457 spielt ihre Stärken in Situationen aus, in denen es um schnelle Richtungswechsel, zügiges Kurvenfahren und ein präzises Gefühl an den Hebeln geht. Das Handling wirkt agiler, wodurch sich das Motorrad für Fahrer eignet, die gern dynamisch fahren und Kurven nicht nur „durchrollen“, sondern aktiv gestalten.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen beim Anbremsen
Im Vergleich der Bremswirkung und des Fahrstabilitätsgefühls zeigt sich ein typisches Bild: Die RS 457 ist stärker auf sportliches Anbremsen und kontrolliertes Verzögern ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn man gern später bremst und die Maschine anschließend wieder sauber aufrichtet.
Die Street Bob bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber insgesamt eher auf „kontrollierte Alltagsdynamik“ abgestimmt. Wer nicht ständig hart in Kurven reinbremst, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket, das sich gut dosieren lässt und nicht nach maximaler Sportlichkeit verlangt.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort im Alltag vs. sportliche Haltung
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Street Bob bietet eine Sitzposition, die eher entspannt ist und den Rücken weniger in eine sportliche „Kauerhaltung“ zwingt. Das ist ein Plus für Stadtfahrten, längere Touren oder wenn man einfach nicht ständig in einer aggressiven Haltung fahren möchte.
Die RS 457 setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das kann sich nach kurzer Eingewöhnung sehr natürlich anfühlen, ist aber klar auf aktives Fahren ausgelegt. Wer häufig kurvig fährt oder gern sportlich unterwegs ist, profitiert von der direkten Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Für sehr lange, gemütliche Fahrten kann die sportliche Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen als bei der Cruiser-Philosophie.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „mal eben los“
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Bob wirkt wie die Maschine für „einfach rausfahren“: Der Cruiser-Charakter, die entspannte Haltung und der kernige Sound sorgen dafür, dass Fahrten in der Stadt oder auf kurzen Strecken besonders stimmig wirken.
Die RS 457 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gern nutzt, wenn man Strecke machen möchte – etwa für Pendelrouten mit Kurven oder für spontane Ausfahrten, bei denen man das Tempo erhöht. Wer häufig im dichten Verkehr steht, wird die sportliche Ausrichtung zwar meistern, aber die Street Bob wirkt in solchen Momenten oft „gelassener“.
Design & Fahrgefühl: Was man sieht, spürt und mitnimmt
Beim Vergleich spielt das Design eine große Rolle, weil es das Fahrgefühl mitprägt. Die Street Bob wirkt bewusst reduziert und klassisch. Das passt zu einem Motorradstil, der nicht nach „Show“ schreit, sondern nach Charakter. Die RS 457 wirkt dagegen moderner und sportlicher, mit einer Optik, die das Tempo im Kopf schon vorwegnimmt.
Auch der Sound und die Art, wie die Maschine sich im Stand und in Bewegung präsentiert, sind Teil des Gesamteindrucks. Wer auf den emotionalen Faktor setzt, wird bei der Street Bob oft stärker „abgeholt“. Wer dagegen das Gefühl von Dynamik und Präzision sucht, findet bei der RS 457 schneller den richtigen Zugang.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl durch Cruiser-Ergonomie und souveräne Abstimmung.
- Starker Charakter im Look und im Gesamteindruck – besonders emotional im Alltag.
- Gut dosierbar für gemütliche bis zügige Fahrten ohne ständige Drehzahljagd.
Harley-Davidson Street Bob – mögliche Schwächen
- Sportliche Kurvendynamik ist nicht der Hauptfokus – wer maximal agil fahren will, fühlt den Unterschied zur RS 457.
- Sportliche Haltung ist nicht das Ziel, daher ist sie weniger „sportbike-typisch“ in der aktiven Fahrweise.
Aprilia RS 457 – Stärken
- Agiles Handling und sportliches Ansprechverhalten für dynamische Fahrten.
- Kurven- und Tempo-Fokus – ideal für Landstraße und zügige Sessions.
- Sportliche Brems- und Fahrstabilität für kontrolliertes, zügiges Fahren.
Aprilia RS 457 – mögliche Schwächen
- Ergonomie ist stärker auf sportliches Fahren ausgelegt – für sehr lange, gemütliche Touren kann das weniger komfortabel wirken.
- Charakter ist weniger „Cruiser-entspannt“; wer vor allem Genuss und Gelassenheit sucht, findet die Street Bob passender.
Welche Wahl macht Sinn? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich die eigene Fahrweise ehrlich vor Augen führt. Die Street Bob passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, entspannte Touren und einen klassischen Stil gesucht wird. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht und man gern mit Ruhe und Charakter unterwegs ist.
Die RS 457 ist die bessere Wahl, wenn Kurven, Dynamik und präzises Handling wichtiger sind als ein Cruiser-typisch entspanntes Tempo. Wer gern sportlich fährt, die Maschine aktiv bewegt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „in die richtige Richtung“ bringen lässt, wird mit der Aprilia deutlich mehr von den eigenen Fahrvorlieben abholen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: entspanntes Fahrgefühl, souveräne Alltagsdynamik und ein Look, der sofort nach Harley-Vibe wirkt. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, entspannte Landstraßenrunden und längere Touren, bei denen Komfort und Genuss wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die Aprilia RS 457 ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn dynamisches Fahren im Fokus steht: agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten und ein Setup, das Kurven und zügiges Tempo belohnt. Wer gern aktiv fährt, später bremst und die Maschine präzise steuert, wird mit der RS 457 mehr „Sportbike-Feeling“ bekommen. Kurz gesagt: Street Bob für Charakter und Gelassenheit, RS 457 für Dynamik und Kurvenfreude.