| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs BMW F 750 GS: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW F 750 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: einmal der unverwechselbare Cruiser-Ansatz mit Fokus auf Stil, Sound und entspanntem Vortrieb – und einmal die GS-Philosophie mit Alltagstauglichkeit, Reise-Genen und einem Fahrkonzept, das auf viele Situationen vorbereitet ist. Genau darum soll es hier gehen: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrprofil?
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. Reiseenduro-Anspruch
Harley-Davidson Street Bob: Fokus auf Stil und entspanntes Fahren
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen klaren Cruiser-Charakter. Die Sitzposition wirkt bewusst „laid back“, das Motorrad ist auf ein ruhigeres Tempo und ein souveränes Ansprechverhalten ausgelegt. Statt hektischer Dynamik steht das Gefühl im Vordergrund: ein kräftiger Vortrieb, der in vielen Situationen ohne großes Nachdenken funktioniert, und ein Fahrstil, der eher nach Genuss als nach Sportlichkeit verlangt.
BMW F 750 GS: Vielseitigkeit und Tourenlogik
Die BMW F 750 GS ist dagegen als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie fühlt sich in der Stadt genauso zuhause wie auf längeren Strecken, und sie ist darauf ausgelegt, auch mit wechselnden Bedingungen klarzukommen. Das Fahrkonzept ist „funktional“: stabil, kontrolliert und so abgestimmt, dass man sich auf die Straße konzentriert – egal ob kurze Feierabendrunde oder längere Tour.
Sitzposition und Ergonomie: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Street Bob: entspannter Cruiser-Komfort
Die Street Bob bietet eine Sitzhaltung, die typischerweise den Oberkörper eher entspannt hält. Das ist besonders angenehm, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn längere Strecken in einem gemütlichen Rhythmus geplant sind. Gleichzeitig ist die Cruiser-typische Geometrie nicht für jede Fahrweise ideal: Wer sehr sportlich oder sehr „aggressiv“ fahren möchte, spürt eher Grenzen als bei einem Motorrad, das stärker auf dynamische Kurvenarbeit ausgelegt ist.
F 750 GS: aufrechte Kontrolle und Touring-Optionen
Die BMW F 750 GS setzt auf eine aufrechtere, kontrollierte Sitzposition. Das hilft vielen Fahrern dabei, auch nach mehreren Stunden noch entspannt zu bleiben. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil die Haltung weniger „cruiser-typisch“ in Richtung Komfort, aber nicht zwingend in Richtung sportlicher Haltung geht. Dafür ist die GS-Logik oft besser, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke genutzt wird.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Street Bob: Drehmomentgefühl und Cruiser-Drive
Im Vergleich wirkt die Harley-Davidson Street Bob vor allem über ihr Drehmomentgefühl. Das Motorrad vermittelt das typische Cruiser-Erlebnis: kraftvoller Vortrieb aus dem mittleren Bereich, ein ruhigerer Rhythmus und ein Ansprechverhalten, das sich wie „einfach fahren“ anfühlt. Das ist ein Plus für Stadt und Land, weil man nicht ständig im Drehzahlbereich jonglieren muss.
F 750 GS: gleichmäßige Leistung und Tourentauglichkeit
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken häufig über die gleichmäßige Leistungsentfaltung aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn unterschiedliche Streckenprofile anstehen: Landstraße, Autobahnabschnitte, kurvige Abschnitte oder auch mal schlechterer Belag. Im Vergleich zur Cruiser-Logik wirkt die GS oft „berechenbarer“ und damit leichter in den Alltag zu integrieren, vor allem wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird.
Fahrwerk und Handling: Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen?
Street Bob: souverän, aber mit Cruiser-Fokus
Die Street Bob fühlt sich in ihrem Element an, wenn die Fahrt fließt. In Kurven fährt sie stabil und vermittelt Vertrauen, aber sie ist nicht primär darauf ausgelegt, wie ein leichtes Sportbike „um die Ecke“ zu springen. Wer häufig sehr enge Kehren oder sportliche Passagen plant, wird die Unterschiede im Fahrgefühl merken: Die Cruiser-Charakteristik priorisiert eher Stabilität und Ruhe als maximale Agilität.
F 750 GS: agil genug für Alltag, stabil für Tour
Die BMW F 750 GS ist im Handling oft der „Allrounder“. Sie wirkt kontrolliert, lässt sich im Alltag gut manövrieren und bleibt auf längeren Strecken ruhig. Im Vergleich zur Street Bob ist die GS häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur auf Asphalt und nicht nur auf eine Fahrweise festgelegt ist. Gleichzeitig gilt: Wer ausschließlich den Cruiser-Look und das Cruiser-Feeling sucht, könnte die GS als „zu zweckmäßig“ empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Street Bob überzeugt typischerweise mit einem gut dosierbaren Gefühl, das zum Cruiser passt: kräftig, direkt und passend zur Fahrweise. Die F 750 GS punktet im Vergleich oft mit einem stabilen Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Fahrunterstützung – besonders dann, wenn die Bedingungen variieren oder wenn zügig gefahren wird.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung im Alltag
Street Bob: Stadtgefühl mit Cruiser-Charme
Die Harley-Davidson Street Bob macht im Alltag vor allem dann Spaß, wenn kurze Strecken, Ampelphasen und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Der Look und die Art, wie das Motorrad „präsent“ ist, sind ein echter Pluspunkt. Allerdings kann es im dichten Verkehr oder bei häufigem Rangieren je nach Fahrpraxis und Körpergröße etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern als bei einem Motorrad, das stärker auf universelle Alltagsmanöver ausgelegt ist.
F 750 GS: pragmatisch für jeden Tag
Die BMW F 750 GS ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad wirklich „durchläuft“: Pendeln, Wochenendtouren, wechselnde Strecken, vielleicht auch mal ein Umweg. Im Vergleich zur Street Bob wirkt die GS häufig unkomplizierter in der täglichen Nutzung, weil sie auf Vielseitigkeit ausgelegt ist und sich für unterschiedliche Fahrbedingungen gut anfühlt.
Touren und Langstrecke: Wer macht die längere Reise leichter?
Street Bob: Genuss-Touren statt „Reise-Programm“
Die Street Bob ist prädestiniert für Touren, die sich nach Stil und Fahrgefühl richten. Wer gerne in einem ruhigen Rhythmus fährt, wird die Cruiser-Atmosphäre lieben. Für lange Strecken ist das Motorrad dann besonders stark, wenn die Route nicht ständig maximale Konzentration auf engste Linien verlangt, sondern eher auf fließendes Fahren setzt.
F 750 GS: Reiseenduro-Logik und Komfort über Distanz
Die BMW F 750 GS wirkt im Vergleich klar stärker, wenn die Tourplanung vielfältig ist: unterschiedliche Straßen, wechselndes Wetter, längere Tagesetappen und der Wunsch, das Motorrad als „Werkzeug“ für Reisen zu nutzen. Die GS-Philosophie unterstützt genau diese Art von Nutzung – und macht es leichter, auch nach vielen Kilometern noch entspannt anzukommen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-typischer Drive, der sich besonders im Alltag und auf Genussstrecken gut anfühlt.
- Stil und Präsenz: Der Look ist ein echtes Kaufargument – nicht nur „optisch“, sondern auch als Teil des Fahr-Erlebnisses.
- Entspanntes Fahren: Für viele Fahrprofile angenehm, weil nicht ständig „gearbeitet“ werden muss.
Schwächen der Harley-Davidson Street Bob
- Weniger Allround-Fokus: Wer ein Motorrad für sehr unterschiedliche Einsatzarten sucht, merkt schneller Grenzen.
- Agilitätsanspruch: Sehr sportliche oder extrem enge Fahrpassagen sind nicht die Kernstärke.
Stärken der BMW F 750 GS
- Vielseitigkeit: Passt häufig besser zu wechselnden Strecken und unterschiedlichen Fahrstilen.
- Tourenlogik: Eignet sich stark für längere Fahrten und „Plan B“ unterwegs.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: Stabil und berechenbar, besonders wenn die Bedingungen nicht immer ideal sind.
Schwächen der BMW F 750 GS
- Weniger Cruiser-Emotion: Wer vor allem den Harley-typischen Charakter sucht, könnte die GS als weniger „romantisch“ empfinden.
- Anspruch an den Geschmack: Die GS ist zweckorientierter – das ist für viele ein Vorteil, für manche aber nicht.
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrer?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Harley-Davidson Street Bob ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Stil, Cruiser-Feeling und entspanntes Fahren genutzt werden soll. Die BMW F 750 GS ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad als vielseitiges Gesamtpaket dienen soll – für Alltag, Touren und wechselnde Bedingungen.
Street Bob – besonders passend für
- Fahrer, die Cruiser-Charakter und Präsenz suchen.
- Menschen, die gerne in einem entspannten Rhythmus unterwegs sind.
- Wer das Motorrad vor allem auf Asphalt und Genussstrecken einsetzt.
F 750 GS – besonders passend für
- Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für viele Einsatzarten möchten.
- Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Touren planen.
- Wer ein kontrolliertes, stabiles Gesamtpaket bevorzugt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt im Vergleich dort, wo es um Cruiser-Feeling, Stil und entspanntes Fahren geht. Sie passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Genussfahrten, Stadt- und Landstrecken im ruhigen Rhythmus genutzt wird und der Charakter im Vordergrund steht. Ihre Schwächen zeigen sich eher bei sehr sportlichem Anspruch oder wenn das Motorrad als echter Allrounder für ständig wechselnde Einsatzarten dienen soll.
Die BMW F 750 GS ist dagegen die stimmigere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenlogik zählen. Sie wirkt im Alltag pragmatisch, auf längeren Strecken komfortorientiert und insgesamt berechenbar – besonders dann, wenn die Route nicht immer planbar ist. Wer ein Motorrad sucht, das viele Situationen abdeckt und sich für unterschiedliche Fahrprofile eignet, findet in der GS meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Gefühl und Stil, F 750 GS für alle, die ein vielseitiges Reise- und Alltagsmotorrad möchten.