UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP
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Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

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Harley-Davidson Street Bob vs BMW G 650 GS – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW G 650 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf der Landstraße beim entspannten Cruisen oder auf längeren Strecken, wenn Komfort und Übersicht wichtiger werden. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen der beiden Modelle – denn beide können überzeugen, aber auf unterschiedliche Art.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling trifft auf Reiseenduro-Alltag

Harley-Davidson Street Bob: Stil und Fahrgefühl im Fokus

Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Charakter. Das Motorrad wirkt kompakt und „echt“ – mit einer Sitzposition, die eher nach vorn orientiert ist, aber trotzdem viel von dem typischen Harley-Gefühl vermittelt: ruhig, präsent und mit einem gewissen „Klang“ im Hintergrund. Wer gern mit Gefühl fährt, sich an der Optik erfreut und das Motorrad als Statement versteht, findet hier schnell die richtige Richtung.

BMW G 650 GS: Zweckmäßig, vielseitig und tourentauglich

Die BMW G 650 GS ist dagegen klar auf Alltag und Vielseitigkeit ausgelegt. Als Reiseenduro bringt sie die typische GS-Logik mit: aufsteigen, losfahren, sich sicher fühlen – egal ob kurze Wege oder längere Touren. Die Maschine wirkt funktional, bietet eine aufrechte Sitzhaltung und vermittelt das Gefühl, dass sie nicht nur für eine bestimmte Art von Straße gemacht ist.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort ist nicht gleich Komfort

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Street Bob setzt auf eine Haltung, die zum Cruisen einlädt. Das kann auf kurzen und mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil der Körper „mit dem Motorrad“ arbeitet. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig in wechselnden Positionen unterwegs ist, merkt, dass eine aufrechtere Ergonomie oft Vorteile bringt.

Die BMW G 650 GS punktet hier mit einer Sitzposition, die mehr Übersicht ermöglicht und den Körper weniger „festlegt“. Gerade wenn der Tagesplan aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen besteht, wirkt die GS-typische Haltung oft entspannter. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger „low and laid-back“ als die Street Bob – wer genau dieses Cruiser-Feeling sucht, wird bei der BMW eher weniger bekommen.

Fahrverhalten: Wie sich die Motorräder im Alltag unterscheiden

Street Bob: souverän im Cruising, weniger „sportlich“

Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo moderat bleibt und das Fahren flüssig ist. Das Motorrad fühlt sich dann stimmig an: Gas geben, Rhythmus finden, Strecke genießen. In Situationen, in denen schnelle Richtungswechsel oder sehr dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund stehen, zeigt sich jedoch, dass die Street Bob nicht als „Allround-Sportgerät“ entwickelt wurde. Sie ist eher auf Charakter und Gelassenheit ausgelegt.

BMW G 650 GS: agil genug, um mitzuhalten

Die BMW G 650 GS wirkt im Vergleich deutlich „alltagstauglicher“ im Sinne von: Sie lässt sich leichter in den Verkehrsfluss integrieren, bleibt dabei handlich und gibt ein sicheres Gefühl. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen – schlechte Fahrbahn, Baustellen, unübersichtliche Abschnitte – ist die GS-Philosophie spürbar. Wer gern auch mal abseits der perfekten Asphaltdecke unterwegs ist, bekommt hier mehr Spielraum.

Motorcharakter und Ansprechverhalten: Gefühl vs. Alltagstauglichkeit

Beim Vergleich der Harley-Davidson Street Bob und der BMW G 650 GS fällt vor allem der unterschiedliche Motoransatz auf. Die Street Bob steht für einen Motorcharakter, der sich wie ein Cruiser anfühlt: nicht nur Leistung, sondern auch das „Wie“ zählt. Das Ansprechverhalten wirkt eher auf das entspannte Fahren abgestimmt – ideal, wenn das Motorrad nicht ständig „gefordert“ werden soll.

Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das Motorrad unterstützt das Fahren im Alltag, bei dem es oft darum geht, schnell in den richtigen Gang zu kommen und ohne große Experimente weiterzufahren. Dadurch wirkt die GS besonders dann passend, wenn unterschiedliche Streckenprofile an einem Tag vorkommen.

Bremsen, Fahrstabilität und Kontrolle

Beide Motorräder vermitteln Kontrolle, aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Bob wirkt im Vergleich eher „ruhig“ und stabil, wenn man sie im passenden Tempo bewegt. Bei zügigerem Fahren oder wenn die Straße unruhig wird, zeigt sich, dass Cruiser-typische Eigenschaften stärker ins Spiel kommen.

Die BMW G 650 GS bietet durch ihre Reiseenduro-Auslegung mehr Reserven für wechselnde Bedingungen. Das betrifft nicht nur die Stabilität, sondern auch das Sicherheitsgefühl beim Manövrieren. Gerade wenn häufig angehalten, rangiert oder in engen Situationen gefahren wird, spielt die GS ihre Stärken aus.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren

Street Bob im Alltag

Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders dann eine starke Wahl, wenn der Alltag aus schönen Strecken besteht und das Motorrad vor allem für das „Genießen“ genutzt wird. In der Stadt ist sie grundsätzlich fahrbar, aber sie lebt stärker von einem entspannten Rhythmus. Wer gern mit Stil unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird die Street Bob schnell mögen.

BMW G 650 GS im Alltag

Die BMW G 650 GS ist im Vergleich die Maschine, die man eher „einfach nimmt“. Sie eignet sich für Pendelstrecken, Wochenendtouren und auch für Fahrten, bei denen das Ziel nicht perfekt geplant ist. Die GS wirkt wie gemacht für Menschen, die flexibel bleiben wollen: mal schneller, mal gemütlicher, mal Landstraße, mal ein Umweg.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Street Bob

  • Charakter und Optik: Cruiser-Feeling, das man gern zeigt und fährt.
  • Genussorientiertes Fahren: besonders stark bei entspanntem Tempo und flüssigen Strecken.
  • Stimmiges Gesamtbild: wirkt wie ein Motorrad, das nicht „alles sein will“, sondern bewusst eine Richtung hat.

Schwächen der Harley-Davidson Street Bob

  • Weniger Allround-Fokus: nicht die erste Wahl, wenn häufig wechselnde Bedingungen oder sehr vielseitige Einsätze im Vordergrund stehen.
  • Ergonomie für lange Strecken: kann je nach Fahrgewohnheit weniger flexibel wirken als bei aufrechteren Konzepten.

Stärken der BMW G 650 GS

  • Vielseitigkeit: passt zu Stadt, Landstraße und Touren mit unterschiedlichen Bedingungen.
  • Übersicht und Ergonomie: aufrechteres Konzept unterstützt ermüdungsärmeres Fahren.
  • Sicherheitsgefühl: wirkt handlich und kontrolliert, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Schwächen der BMW G 650 GS

  • Weniger Cruiser-Emotion: wer genau den „Harley-Look“ und das Cruiser-Gefühl sucht, wird eher woanders fündig.
  • Charakter: eher funktional und tourenorientiert statt statement-lastig.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das vor allem Stil, Charakter und entspanntes Cruisen liefert. Sie passt gut, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht und die Strecken eher nach „schön fahren“ als nach „alles abdecken“ aussehen.

Die BMW G 650 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad flexibel sein soll: Pendeln, Wochenendtouren, wechselnde Straßenverhältnisse und das Bedürfnis nach einer ergonomischen, alltagstauglichen Lösung. Wer gern mit wenig Aufwand losfährt und sich auf ein sicheres Gesamtpaket verlassen möchte, findet in der GS meist die passendere Basis.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt den Vergleich für alle, die ein Cruiser-Motorrad mit starkem Charakter suchen. Sie überzeugt vor allem dort, wo entspanntes Fahren, Stil und ein stimmiges Gesamtgefühl zählen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern cruised und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.

Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und unterschiedliche Touren brauchen. Sie punktet mit einer aufrechteren Ergonomie, einem kontrollierten Fahrgefühl und der Fähigkeit, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Wer flexibel unterwegs ist, gern plant und spontan fährt und dabei Komfort sowie Übersicht priorisiert, trifft mit der GS die praktischere Entscheidung.

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