| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs BMW R 1150 R: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R 1150 R, wird der Vergleich schnell mehr als nur ein Blick auf Daten. Hier geht es vor allem um Charakter: Die Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt und einem Fahrgefühl, das man spürt. Die BMW R 1150 R dagegen ist ein bodenständiges Konzept aus dem Boxer-Lager – mit einem anderen Rhythmus, anderer Sitzhaltung und einem Fokus auf Alltagstauglichkeit und souveräne Fahrbarkeit.
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht als „besser“ oder „schlechter“ gegeneinander ausgespielt, sondern die Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit klar wird, welches Motorrad zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Boxer-Roadster
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, direkt, emotional
Die Street Bob ist ein Motorrad, das bewusst auf „weniger, aber besser“ setzt. Das merkt man im Gesamteindruck: kompakt im Look, mit der typischen Harley-Optik und einem Fahrstil, der eher auf Drehmoment und entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Wer gern mit Gefühl fährt, Gasimpulse setzt und den Sound als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier schnell zuhause sein.
BMW R 1150 R: ruhig, technisch, alltagstauglich
Die BMW R 1150 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man lange fahren kann, ohne dass es „zu viel“ wird. Der Boxer bringt eine eigene Dynamik: Das Motorrad liegt oft stabil und berechenbar, und das Fahrgefühl ist weniger „Show“, mehr „Substanz“. Gerade auf Strecken, auf denen man nicht ständig am Limit fährt, spielt die R 1150 R ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte?
Beim Vergleich der Fahrcharaktere fällt auf, dass die Street Bob stärker auf das typische Cruiser-Erlebnis einzahlt: Gasannahme und Antrieb wirken unmittelbar, die Maschine lädt zum entspannten Vorwärtsdrücken ein. Die BMW R 1150 R dagegen fühlt sich häufig wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“: Sie reagiert kontrolliert, bleibt dabei aber eher neutral und vermittelt das Gefühl von Stabilität.
In der Praxis bedeutet das: Wer gern mit Drehmoment arbeitet, Schaltvorgänge als Teil des Rhythmus betrachtet und eine klare Linie im Cruiser-Stil sucht, wird die Street Bob bevorzugen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auch auf gemischten Strecken souverän anfühlt – von Stadt bis Landstraße – findet in der BMW oft den passenderen Begleiter.
Komfort & Sitzposition: entspannter Cruiser vs. aufrechter Allrounder
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Harley-Davidson Street Bob ist eher auf eine entspannte Haltung ausgelegt, bei der man den Fahrtwind nicht „wegdrückt“, sondern die Fahrt bewusst genießt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein – gleichzeitig ist es Geschmackssache, wie sehr man die Cruiser-typische Geometrie mag.
Die BMW R 1150 R bietet typischerweise eine aufrechtere, alltagstaugliche Sitzhaltung. Dadurch wirkt sie oft vielseitiger: längere Strecken sind machbar, und auch wenn die Beine nicht komplett „gestreckt“ sind, bleibt die Haltung häufig komfortabel. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Tour gemacht ist, wird die BMW als flexibler empfinden.
Leistung & Drehmoment: Unterschiedliche Stärken in der Praxis
Beim Vergleich der Leistungsentfaltung zeigt sich: Die Street Bob spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man nicht ständig hochdreht, sondern aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet. Das passt gut zu Cruiser-Fahrstilen, bei denen man gleichmäßig beschleunigt und das Motorrad „ziehen“ lässt.
Die BMW R 1150 R wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das seine Kraft gleichmäßiger über den Bereich verteilt. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten wechselt oder wenn die Strecke nicht planbar ist. In Kurven und beim zügigen Landstraßenfahren kann das zu einem sehr angenehmen, kontrollierten Fahrgefühl führen.
Fahrwerk & Handling: wie gut lässt sich jedes Motorrad bewegen?
Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt ein Handling, das zum Cruiser passt: Sie ist nicht darauf ausgelegt, wie ein sportlicher Supersportler „zu springen“, sondern eher stabil und souverän zu bleiben. Das kann in flotten Kurven Spaß machen, solange man den Charakter respektiert und nicht versucht, das Motorrad gegen seine Bauart zu fahren.
Die BMW R 1150 R wirkt im Vergleich häufig agiler im Alltag. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen kann das ein Vorteil sein: Man kann das Motorrad leichter in die gewünschte Linie bringen, ohne dass es sich „gegen den eigenen Willen“ anfühlt. Wer oft pendelt oder Touren mit unterschiedlichen Straßenbedingungen fährt, wird das Handling der BMW meist als unkomplizierter erleben.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern, wenn es darauf ankommt. Die Street Bob punktet dabei oft mit einem direkten Gefühl am Hebel und einer Verzögerung, die zum Cruiser-Charakter passt. Die BMW R 1150 R ist in der Regel ebenfalls auf verlässliche Bremswirkung ausgelegt und vermittelt häufig ein ruhiges, berechenbares Sicherheitsgefühl.
Wichtig ist: Der persönliche Eindruck hängt stark von Reifen, Zustand und Wartung ab. Gerade bei gebrauchten Motorrädern lohnt es sich, Bremsanlage, Beläge und Reifenprofil vor dem Kauf genau zu prüfen.
Alltag & Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Die Street Bob ist im Alltag dann besonders stark, wenn man das Motorrad als Erlebnis sieht: kurze Wege, spontane Ausfahrten und das Gefühl, „genau dieses“ Motorrad zu fahren. Sie kann im Stadtverkehr gut funktionieren, aber der Cruiser-Ansatz bedeutet auch: Man fährt eher bewusst und nicht wie mit einem rein sportlichen Gerät.
Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken oft dort aus, wo Strecken gemischt sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Tour nutzt, sondern für viele Situationen. Gerade wenn man Wert auf eine entspannte, aber dennoch kontrollierte Fahrweise legt, kann die BMW die bessere Wahl sein.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Emotionaler Charakter: Cruiser-Feeling, das man nicht „wegdiskutieren“ kann.
- Drehmomentorientiertes Fahren: passt gut zu entspanntem Beschleunigen.
- Stil & Auftreten: die Street Bob ist ein Statement-Motorrad.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Handling-Charakter: nicht primär auf maximale Agilität ausgelegt.
- Geschmackssache Sitzposition: Cruiser-Geometrie muss passen.
BMW R 1150 R – Stärken
- Boxer-typische Souveränität: ruhiges, berechenbares Fahrgefühl.
- Allround-Tauglichkeit: funktioniert häufig auf sehr unterschiedlichen Strecken.
- Kontrolliertes Handling: wirkt oft unkomplizierter im Alltag.
BMW R 1150 R – Schwächen
- Weniger „Show“: wer maximale Emotion im Cruiser-Stil sucht, könnte enttäuscht sein.
- Charakter weniger direkt: das Fahrgefühl ist eher technisch und gleichmäßig.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich von gebrauchten Exemplaren achten?
Bei beiden Modellen gilt: Der Zustand entscheidet oft mehr als das reine Modellprofil. Achte beim Kauf besonders auf:
- Reifen und Bremsanlage (Profil, Zustand der Beläge, gleichmäßiger Verschleiß)
- Servicehistorie und nachvollziehbare Wartung
- Rahmen- und Fahrwerkszustand (Spiel, Dichtheit, ungewöhnliche Geräusche)
- Elektrik & Antrieb (je nach Modell typische Prüfpunkte im Rahmen einer Probefahrt)
Eine Probefahrt sollte nicht nur „kurz um die Ecke“ sein. Besser ist eine Strecke mit Stadtanteil und Landstraße, damit sich zeigt, wie das Motorrad in verschiedenen Situationen wirkt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem Charakter liefern soll: Cruiser-Optik, emotionales Fahrgefühl und ein Antrieb, der sich besonders beim entspannten Vorankommen stark anfühlt. Wer gern mit Drehmoment arbeitet, den Sound und die direkte Art des Motorrads mag und eine Sitzposition bevorzugt, die bewusst „Cruiser“ ist, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
Die BMW R 1150 R empfiehlt sich vor allem dann, wenn Allround-Fähigkeit und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für gemischte Strecken, längere Fahrten und eine unkomplizierte Handhabung im Alltag wirkt die R 1150 R oft stimmiger. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur für eine bestimmte Art von Tour gut anfühlt, sondern für viele Situationen, findet in der BMW häufig den besseren Match.