| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. BMW R 1200 GS (K25): Vergleich für Cruiser- und Reise-Fans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Bob steht für puren Cruiser-Charakter, klare Linien und ein Fahrgefühl, das vor allem durch Motorstimmung und entspannte Sitzposition überzeugt. Die BMW R 1200 GS (K25) dagegen ist die Reiseenduro-Referenz: vielseitig, alltagstauglich und darauf ausgelegt, auch längere Strecken souverän zu meistern. Wer vor der Entscheidung steht, findet in diesem Vergleich eine Orientierung, welche Stärken die Modelle ausspielen und wo die jeweiligen Grenzen liegen.
Grundidee und Charakter: Cruiser vs. Reiseenduro
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, direkt, emotional
Die Street Bob ist bewusst nicht auf „alles können“ getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtgefühl: kompakte Proportionen, ein klassischer Look und ein Motor, der eher nach Rhythmus als nach Drehzahljagd klingt. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren besonders stimmig anfühlt. Die Bedienung wirkt unkompliziert, die Haltung eher entspannt – und genau das macht den Reiz aus.
BMW R 1200 GS (K25): vielseitig, technisch, tourentauglich
Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen ein Motorrad, das mit seiner Vielseitigkeit punktet. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem Fahrverhalten, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft. Ob Landstraße, Autobahnabschnitt oder längere Etappe: Die GS ist dafür gemacht, Kilometer „wegzurollen“, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Dazu kommt ein deutlich stärkerer Anspruch an Ausstattung und Fahrunterstützung – je nach Setup – was sie besonders für Vielfahrer interessant macht.
Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Modelle wirklich anfühlen
Street Bob: leicht zu bewegen, aber mit Cruiser-Fokus
Im Alltag spielt die Street Bob ihre Stärken vor allem bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten aus. Das Motorrad wirkt agil genug, um im Verkehr mitzuschwimmen, und vermittelt ein direktes Feedback. Gleichzeitig ist der Charakter klar cruiserorientiert: Wer sportliche Hochgeschwindigkeits-Performance oder „Enduro-Agilität“ erwartet, wird eher enttäuscht. Die Street Bob ist dann am besten, wenn die Fahrt nicht nur von Tempo, sondern von Motorgefühl und entspannter Linienführung lebt.
GS (K25): souverän, ruhig und auf Distanz ausgelegt
Die BMW R 1200 GS (K25) fühlt sich im Vergleich deutlich „touriger“ an. Das Handling wirkt stabil, die Maschine bleibt auch bei längeren Strecken gelassen. Gerade wenn der Fokus auf Komfort und gleichmäßigem Vorankommen liegt, spielt die GS ihre Vorteile aus. Im Stadtverkehr kann das Gewicht und die Größe spürbar sein – dafür wird die GS auf längeren Strecken mit Ruhe und Durchzug belohnt. Wer häufig pendelt oder viel Kurzstrecke fährt, sollte das persönliche Fahrprofil berücksichtigen.
Komfort und Ergonomie: Sitzhaltung, Windschutz und Tagesausdauer
Street Bob: entspannte Haltung, aber weniger „Langstreckenpaket“
Die Street Bob bietet eine typische Cruiser-Ergonomie: Sitzposition und Lenkergefühl sind auf entspanntes Fahren ausgelegt. Das ist angenehm, solange die Tour nicht zu lang wird oder der Wind stark drückt. Ein großer Vorteil ist das unkomplizierte Handling im Alltag. Als Schwäche zeigt sich jedoch, dass die Grundauslegung weniger auf Windschutz und maximale Tagesausdauer optimiert ist. Wer regelmäßig sehr lange Strecken fährt, wird eher nach individuellen Lösungen (z. B. Windschild, Sitzoptionen) suchen.
GS (K25): mehr Schutz, mehr Ausdauer, mehr „Reise-Setup“
Die BMW R 1200 GS (K25) ist von Haus aus stärker auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die generelle Sitz- und Fahrgeometrie unterstützen längere Etappen. Dazu kommt die Möglichkeit, das Motorrad je nach Bedarf zu konfigurieren – etwa mit Gepäck, Schutzbauteilen oder Komfort-Optionen. Die Schwäche ist weniger das Motorrad selbst, sondern die Erwartung: Wer ein möglichst leichtes, „schlankes“ Cruiser-Gefühl sucht, bekommt bei der GS eher ein robustes, reiseorientiertes Gesamtpaket.
Motor und Antrieb: Charakter, Durchzug und Fahrbarkeit
Street Bob: Motorstimmung und Drehmomentgefühl
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen Motorcharakter, der sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Erlebnis anfühlt. Der Antrieb wirkt kraftvoll im unteren und mittleren Bereich, was besonders beim Anfahren, beim Cruisen und beim entspannten Landstraßenfahren Spaß macht. Wer jedoch häufig sehr hohe Drehzahlen nutzt oder sportlich „auf Kante“ fährt, wird den Fokus der Street Bob eher als begrenzt empfinden.
GS (K25): gleichmäßiger Vortrieb und entspannter Langstreckenrhythmus
Die BMW R 1200 GS (K25) überzeugt durch einen Antrieb, der sich auf gleichmäßiges Tempo und souveränen Durchzug ausrichtet. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig den Fahrstil wechseln möchte. Im Vergleich zur Street Bob wirkt die GS weniger „romantisch“ im Sound- und Gefühlserlebnis, dafür deutlich funktionaler im Alltag. Als Schwäche kann sich zeigen, dass der Charakter weniger emotional „pur“ ist – dafür ist die Maschine in vielen Situationen einfach die stressfreiere Wahl.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wo die Stärken liegen
Street Bob: angenehmes Cruiser-Handling
Das Fahrwerk der Street Bob ist auf Komfort im Cruiser-Sinne ausgelegt: ruhige Linienführung, angenehmes Rollen und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach sportlicher Präzision verlangt. Die Bremsen und das Gesamtpaket passen gut zu dem, was das Motorrad sein will: ein stimmiges Cruiser-Fahrzeug für Alltag und Touren. Wer jedoch sehr dynamisch fährt oder häufig schlechte Straßenbedingungen hat, sollte genauer hinschauen, ob das Setup (Reifen, Beladung, Fahrwerkseinstellungen) zum eigenen Fahrstil passt.
GS (K25): Stabilität und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
Die BMW R 1200 GS (K25) bringt ein Fahrwerks- und Bremskonzept mit, das auf Kontrolle und Sicherheit ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Untergründen und längeren Strecken fühlt sich die GS „berechenbar“ an. Die Stärke liegt in der Fähigkeit, das Motorrad auch bei höherem Tempo und wechselnden Bedingungen ruhig zu halten. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Handling im engen Stadtbereich weniger leichtfüßig wirkt als bei einem Cruiser mit kompakterem Auftreten.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Wartung und Betrieb
Street Bob: unkompliziert, aber weniger „Allround“
Die Harley-Davidson Street Bob ist im Alltag vor allem dann stark, wenn das Motorrad als Lifestyle- und Tourenmaschine genutzt wird, ohne dass ständig Gepäck, Wetterschutz und maximale Transportkapazität im Vordergrund stehen. Beim Rangieren und im Parkalltag kann die kompakter wirkende Bauweise Vorteile bringen. Bei Wartung und Betrieb gilt: Wie bei jedem Motorrad hängt vieles vom Zustand, der Pflege und dem individuellen Service-Intervall ab – entscheidend ist, dass das jeweilige Exemplar sauber gewartet wurde.
GS (K25): mehr „Werkzeugcharakter“ für viele Szenarien
Die BMW R 1200 GS (K25) ist im Alltag ein echtes Mehrzweckgerät: Sie lässt sich leichter als Reiseplattform denken, weil Gepäck, Schutz und Komfortoptionen häufig sinnvoll integrierbar sind. Wer regelmäßig unterwegs ist und das Motorrad auch für längere Strecken nutzt, profitiert von dieser Auslegung. Gleichzeitig sollte man bei der Kaufentscheidung berücksichtigen, dass ein Reiseenduro-Setup oft mehr Komponenten mitbringt – und damit auch mehr Punkte, die beim Gebrauchtkauf geprüft werden sollten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Harley-Davidson Street Bob gewinnt
- Emotionales Fahrgefühl und klassischer Cruiser-Charakter
- Entspannte Ergonomie für Stadt und kurze bis mittlere Touren
- Direktes, unkompliziertes Handling im Alltag
Wo die Street Bob an Grenzen stößt
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort (Windschutz/Setup)
- Begrenzter „Allround“-Anspruch im Vergleich zur GS
- Sportliche Ansprüche passen weniger zur Grundauslegung
Wo die BMW R 1200 GS (K25) gewinnt
- Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Vielseitigkeit durch Reise- und Setup-Potenzial
- Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
Wo die GS (K25) an Grenzen stößt
- Mehr Gewicht/Größe kann im engen Stadtverkehr spürbar sein
- Weniger „pur“ im Cruiser-Gefühl als die Street Bob
- Anspruch an das eigene Setup (Gepäck, Schutz, Fahrwerk)
Kauf-Tipps: Welche Fragen helfen bei der Entscheidung?
Fahrprofil zuerst, Marke danach
Die wichtigste Entscheidungshilfe ist das eigene Fahrprofil. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Touren liebt und ein emotionales Cruiser-Erlebnis sucht, wird mit der Harley-Davidson Street Bob sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und das Motorrad als vielseitige Reiseplattform nutzen möchte, findet in der BMW R 1200 GS (K25) die passendere Basis.
Gebrauchtkauf: Zustand schlägt Datenblatt
Gerade bei beiden Modellen lohnt sich beim Gebrauchtkauf ein genauer Blick auf Wartungshistorie, Reifenbild, Bremsenverschleiß, Fahrwerkszustand und Umbauten. Bei der GS sind zusätzlich typische Reise- und Nutzungsspuren relevant, während bei der Street Bob vor allem das Pflege- und Umbaukonzept eine Rolle spielt. Entscheidend ist, wie gut das konkrete Motorrad zu den eigenen Ansprüchen passt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: im Alltag, auf Feierabendrunden und auf Touren, bei denen Motorstimmung, Cruiser-Optik und eine entspannte Sitzhaltung im Vordergrund stehen. Sie wirkt direkt und unkompliziert und liefert genau das Gefühl, das viele mit Harley verbinden. Wer allerdings sehr lange Strecken fährt oder häufig starken Wind und viel Komfort erwartet, wird eher nach einem passenden Setup suchen müssen.
Die BMW R 1200 GS (K25) passt am besten, wenn Vielseitigkeit und Tagesausdauer zählen. Sie spielt ihre Stärken bei längeren Etappen, bei wechselnden Bedingungen und wenn das Motorrad als Reiseplattform dienen soll. Das Handling bleibt insgesamt souverän, auch wenn im engen Stadtverkehr das größere Format spürbar sein kann. Insgesamt ist die GS die rundere Wahl für alle, die regelmäßig „weiter“ fahren wollen – die Street Bob die stimmigere Wahl für alle, die „genießen“ wollen.