| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Harley-Davidson Street Bob vs BMW R 1200 GS K50 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R 1200 GS K50, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um die Art, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt – und darum, welche Art von Touren wirklich Spaß macht. Die Street Bob steht für puren Cruiser-Charakter, während die GS für Vielseitigkeit, Reise-Komfort und eine gewisse „Mach alles“-Mentalität bekannt ist.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. Reise-Allrounder
Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Der Fokus liegt auf dem klassischen Cruiser-Look, dem markanten Motorcharakter und einer Sitzposition, die eher nach „entspannt fahren“ aussieht als nach „sportlich attackieren“. Genau das macht sie für viele Fahrer so attraktiv: weniger Ablenkung, mehr Gefühl.
Die BMW R 1200 GS K50 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Die GS ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann überzeugt, wenn die Strecke nicht ganz planbar ist. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein Werkzeugkasten: komfortabel genug für lange Etappen, stabil genug für wechselnde Bedingungen und mit einer Fahrwerks- und Technik-Auslegung, die auf Alltag und Tour gleichermaßen zielt.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie Leistung und Drehmoment „rüberkommen“. Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken typischerweise im unteren bis mittleren Drehzahlbereich aus. Das sorgt für ein entspanntes Ansprechverhalten und ein Fahren, das sich weniger nach „Drehzahljagd“ anfühlt und mehr nach „ziehen lassen“.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen häufig das Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen souverän bleibt. Der Charakter wirkt insgesamt oft gleichmäßiger und „tourentauglicher“, weil die Leistungsentfaltung auf verschiedene Fahrmodi und Situationen ausgelegt ist. Wer gerne zügig unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, merkt schnell, dass die GS dafür gemacht ist.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Street Bob – Stärke: emotionaler Cruiser-Drive, angenehmes Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der sich natürlich anfühlt, wenn es nicht ständig um maximale Beschleunigung geht.
Street Bob – Schwäche: Wer sehr sportlich oder sehr „tourig“ mit viel Gepäck unterwegs ist, kann je nach persönlichem Anspruch schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt wegen der Leistung, sondern wegen der Grundausrichtung.
GS K50 – Stärke: gleichmäßige Leistungsentfaltung, Reise- und Langstreckenfokus und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt.
GS K50 – Schwäche: Wer das pure Cruiser-Feeling sucht, empfindet die GS oft als „zu vielseitig“ oder weniger fokussiert auf den klassischen Stil. Außerdem kann das Gesamtpaket je nach Ausstattung und Fahrweise schwerer wirken als ein reiner Cruiser.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort beginnt beim ersten Meter
Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine Sitzposition, die typischerweise eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Das bedeutet: Rücken und Arme fühlen sich meist so an, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen bis mittleren Touren ist das oft ein echter Vorteil.
Die BMW R 1200 GS K50 ist ergonomisch auf längere Strecken ausgelegt. Die Sitzhöhe, die Haltung und die Art, wie man sich auf dem Motorrad bewegt, sind häufig darauf optimiert, dass man auch nach mehreren Stunden nicht „durch“ ist. Dazu kommt: Die GS ist so gebaut, dass man je nach Situation die Position anpassen kann – das hilft besonders auf Reisen.
Vergleich der Ergonomie
Street Bob: punktet mit Cruiser-typischer Entspannung und einem klaren, unkomplizierten Fahrgefühl.
GS K50: punktet mit Langstrecken-Komfort und einer Ergonomie, die sich für unterschiedliche Fahrphasen eignet.
Wer vor allem kurze Strecken in der Stadt oder gemütliche Landstraßenfahrten bevorzugt, wird mit der Street Bob oft schneller glücklich. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant oder auch mal abseits der „Standardstrecke“ unterwegs ist, findet in der GS häufig die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe: Die Street Bob ist eher auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von „großem Cruiser“, der nicht ständig hektisch reagiert, sondern souverän bleibt. Das ist angenehm, wenn die Geschwindigkeit nicht ständig hochgedreht wird und wenn Kurven eher fließend gefahren werden.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen ein Motorrad, das in vielen Situationen aktiv unterstützt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind häufig so abgestimmt, dass die GS sowohl auf glatten Straßen als auch auf unebenen Abschnitten stabil bleibt. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft „sicher“ an – besonders, wenn die Strecke nicht ganz planbar ist.
Stärken und Schwächen beim Fahren
Street Bob – Stärke: entspanntes, kontrolliertes Handling, das sich gut für Cruiser-Rhythmus eignet.
Street Bob – Schwäche: weniger „Allrounder“-Charakter, wenn es um wechselnde Untergründe oder sehr dynamisches Fahren geht.
GS K50 – Stärke: Stabilität und Vielseitigkeit, die das Motorrad auch auf Reisen berechenbar machen.
GS K50 – Schwäche: kann im reinen Cruiser-Alltag weniger „pur“ wirken, weil die GS stärker als System gedacht ist.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle – und hier zeigt sich oft, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Die Street Bob ist typischerweise auf ein sicheres, gut dosierbares Bremsverhalten im Cruiser-Kontext ausgelegt. Das passt zu Fahrern, die vorausschauend fahren und das Motorrad eher harmonisch bewegen.
Die GS K50 ist häufig so abgestimmt, dass sie auch bei höheren Anforderungen stabil bleibt. Gerade bei längeren Touren, wechselnden Bedingungen oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist, ist ein gleichmäßiges Bremsgefühl besonders wichtig. Das gibt Sicherheit, wenn die Situation sich schneller ändert als geplant.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie gut ein Motorrad im „echten Leben“ funktioniert. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt oft wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es nicht überladen ist. Das kann ein Vorteil sein: weniger Technikballast, mehr Fokus auf das Wesentliche.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen häufig stärker auf Komfort und Funktion ausgelegt. Je nach Ausstattung kann das bedeuten, dass sich das Motorrad besonders für längere Strecken und unterschiedliche Einsatzprofile eignet. Wer gerne plant, ausrüstet und Touren flexibel gestaltet, findet in der GS oft mehr „Werkzeug“ für den Alltag.
Stärken und Schwächen im Alltag
Street Bob: Stärke in der Klarheit und im unkomplizierten Cruiser-Charakter. Schwäche eher dort, wo maximale Reise- oder Allround-Funktion gefragt ist.
GS K50: Stärke in Vielseitigkeit und Langstrecken-Komfort. Schwäche eher dort, wo ein Motorrad gesucht wird, das bewusst weniger „System“ ist und mehr „Style“ und Einfachheit liefert.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Harley-Davidson Street Bob und BMW R 1200 GS K50 lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Nicht über das, was auf dem Papier beeindruckt, sondern über das, was im Alltag wirklich Spaß macht.
Street Bob passt besonders gut, wenn …
- Touren eher gemütlich und emotional sein sollen.
- das Cruiser-Feeling im Vordergrund steht.
- Stadtfahrten und Landstraßenrhythmus häufiger vorkommen als „Reise-Expeditionen“.
- ein Motorrad gesucht wird, das sich klar und fokussiert anfühlt.
GS K50 passt besonders gut, wenn …
- lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Flexibilität wichtig sind.
- ein Reise-Allrounder gesucht wird, der auch mit Gepäck und auf längeren Etappen überzeugt.
- das Motorrad nicht nur für eine Art von Tour gedacht ist.
- Komfort und Stabilität über viele Stunden hinweg Priorität haben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad vor allem wegen seines Cruiser-Charakters lieben: entspanntes Fahren, emotionaler Stil und ein Fahrgefühl, das auf Harmonie statt auf „Maximal-Performance“ setzt. Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt, gerne durch die Gegend cruiset und dabei das Wesentliche genießen möchte, findet in der Street Bob meist die passendere Antwort.
Die BMW R 1200 GS K50 empfiehlt sich dagegen, wenn Vielseitigkeit und Langstrecken-Komfort im Mittelpunkt stehen. Die GS wirkt wie ein Reisebegleiter, der auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren. Wer regelmäßig größere Touren plant, flexibel unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich über viele Situationen hinweg „rund“ anfühlt, liegt mit der GS häufig richtig.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebe und entspanntes Fahren, GS K50 für Reise-Allround, Komfort und Stabilität über Distanz.