| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs. BMW R 1200 R – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R 1200 R, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassischer Cruiser-Ansatz auf ein modernes, alltagstaugliches Naked-Bike-Konzept. Beide Modelle sind beliebt, beide haben eine klare Zielgruppe – und beide können je nach Fahrstil genau das liefern, was man sich von einem Motorrad wünscht. Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen der beiden Kandidaten gegeneinander abzuwägen und daraus eine sinnvolle Entscheidung abzuleiten.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. sportlich-praktische Vielseitigkeit
Die Harley-Davidson Street Bob steht für den typischen Harley-Charakter: ein massiver Look, ein deutlich spürbarer Vibe und ein Fahrgefühl, das stark auf Drehmoment und „Gegen-den-Wind“-Stimmung ausgelegt ist. Die Street Bob wirkt dabei bewusst reduziert – weniger „Technik-Show“, mehr Stil und Fahrkultur.
Die BMW R 1200 R dagegen ist eher die pragmatische Alternative: ein Naked Bike, das sich wie ein Werkzeug für viele Situationen anfühlt. Der Fokus liegt auf kontrollierbarer Performance, Alltagstauglichkeit und einem Fahrwerk, das auch dann überzeugt, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Bob setzt stärker auf den Charakter über das Drehmoment. Das bedeutet in der Praxis: Gangwechsel werden weniger „geplant“, weil sich das Motorrad oft schon aus niedrigeren Drehzahlen angenehm bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und zügiges Anfahren eine Rolle spielen.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Leistungsentfaltung und Fahrbarkeit. Gerade auf Landstraßen wirkt das Motorrad dadurch oft „berechenbarer“: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei stabil in der Linie. Wer gerne dynamisch fährt, aber trotzdem entspannt ankommen möchte, findet hier eine sehr stimmige Balance.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Harley-Davidson Street Bob: Starke Durchzug-Charakteristik, sehr stimmiges Gefühl bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Schwäche: Wer maximale Drehzahl-„Sportlichkeit“ sucht, fühlt sich mit dem Cruiser-Ansatz weniger im Element.
- BMW R 1200 R: Sehr kontrollierbare Kraftentfaltung, gute Alltagstauglichkeit auch bei wechselndem Tempo. Schwäche: Der „klassische“ Harley-Charakter kommt weniger emotional rüber – dafür gibt es mehr technische und fahrdynamische Konsistenz.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich: Die Street Bob ist auf ein bestimmtes Fahrgefühl getrimmt – sie wirkt eher „laid back“, mit einem Schwerpunkt auf souveränem Geradeauslauf und einem ruhigen, cruiser-typischen Rhythmus. In der Stadt und auf flüssigen Landstraßen macht das Spaß, weil das Motorrad nicht ständig nach „Korrektur“ verlangt.
Die BMW R 1200 R ist dagegen stärker auf präzises Handling ausgelegt. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen und in Kurven wirkt sie oft agiler und leichter zu dosieren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus idealem Asphalt besteht.
Kurven und Alltag
Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert bei beiden von einem gutmütigen Grundgefühl – aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Bob wirkt dabei wie ein Motorrad, das man „laufen lässt“. Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man „führt“. Auf längeren Strecken zeigt sich die BMW häufig als die entspanntere Wahl, während die Street Bob eher dann punktet, wenn der Fokus auf Stil, Sound und Cruiser-Rhythmus liegt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Street Bob bietet eine Sitzposition, die klar nach Cruiser-Logik funktioniert: entspannter Oberkörper, ein Gefühl von „Ankommen“ statt „Sporthaltung“. Das ist angenehm, wenn die Fahrt nicht als sportliche Übung verstanden wird.
Die BMW R 1200 R positioniert den Fahrer meist etwas aktiver. Das sorgt für ein direkteres Fahrgefühl und kann auf kurvigen Strecken Vorteile bringen. Gleichzeitig bleibt sie in vielen Situationen alltagstauglich, weil die Haltung nicht komplett „sportlich hart“ wird.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Harley-Davidson Street Bob: Sehr stimmige Cruiser-Ergonomie, angenehm für entspanntes Fahren. Schwäche: Für sehr lange, häufige Autobahnphasen oder stark sportliche Fahrten kann die Haltung weniger „universell“ wirken.
- BMW R 1200 R: Aktiver, aber nicht übertrieben sportlicher Sitzkomfort. Schwäche: Wer den klassischen Cruiser-Look und die typische „Harley-Bequemlichkeit“ sucht, könnte die Haltung weniger emotional finden.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen und der allgemeinen Fahrstabilität zeigt sich: Die BMW R 1200 R wirkt in vielen Situationen „technisch souveräner“. Das bedeutet nicht, dass die Street Bob unsicher wäre – im Gegenteil: Sie bremst solide und kontrolliert. Aber die BMW vermittelt oft das Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen sehr berechenbar bleibt.
Die Street Bob punktet eher über das Gesamtpaket aus Charakter und Gelassenheit. Wer vorausschauend fährt und den Cruiser-Rhythmus mag, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen häufig hart bremst oder sehr sportlich unterwegs ist, wird die BMW tendenziell als die stressfreiere Wahl erleben.
Ausstattung und Alltag: Technik, Komfort und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die BMW R 1200 R ist in der Regel stärker auf moderne Nutzbarkeit ausgelegt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“ – für Pendeln, Wochenendtouren und auch mal für längere Fahrten.
Die Street Bob ist dagegen oft die Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transportmittel. Sie lädt zum Individualisieren ein, wirkt „echt“ und lässt sich in der Szene typischerweise stark anpassen. Das kann ein Plus sein, wenn bereits Zubehör- oder Umbaupläne existieren.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Harley-Davidson Street Bob: Starker Stil, viel Raum für Individualisierung, sehr emotionaler Charakter. Schwäche: Wer maximale Komfort- und Technikorientierung erwartet, findet bei der Street Bob weniger „Allround-Features“ als bei der BMW.
- BMW R 1200 R: Sehr vielseitig, oft komfortorientierter im Nutzungsalltag, gute Basis für Touren. Schwäche: Der „klassische“ Cruiser-Charme ist nicht der Schwerpunkt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welches Fahrgefühl ist wichtiger? Die Street Bob ist ideal, wenn der Wunsch nach Harley-typischem Stil, Sound und einem entspannten Cruiser-Rhythmus im Vordergrund steht. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „optimiert“, sondern genossen wird.
Die BMW R 1200 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das in vielen Situationen zuverlässig funktioniert: Stadt, Landstraße, wechselnde Strecken und auch längere Touren. Wer Wert auf kontrollierbares Handling, moderne Nutzbarkeit und eine eher „technische“ Fahrkonsistenz legt, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: Cruiser-Feeling, Drehmoment-Charakter und ein Look, der nicht nach „Mainstream“ aussieht. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo entspanntes Fahren, Sound und ein souveränes, gelassenes Tempo im Vordergrund stehen. Wer dagegen maximale sportliche Agilität oder eine stark technikorientierte Allround-Ausstattung erwartet, wird weniger begeistert sein.
Die BMW R 1200 R überzeugt vor allem als vielseitiges Naked Bike: kontrollierbares Fahrverhalten, gute Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das sich auf unterschiedlichen Strecken schnell vertraut anfühlt. Sie ist besonders passend für Fahrer, die häufig unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei ein berechenbares, komfortorientiertes Gesamtpaket möchten.
Kurz gesagt: Street Bob für Stil, Charakter und Cruiser-Rhythmus – R 1200 R für Vielseitigkeit, Fahrpräzision und Tourenkomfort.