UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht
Deutschland auf zwei Rädern
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • Fahrwerk komfortabel und sportlich
  • Leistungsstarker Motor
  • Soziuskomfort
  • Sicherheitspaket
Kontra:
  • Aufpreispolitik

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht268kg
Radstand1.504mm
Länge2.270mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Street Bob vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R 1250 GS Adventure, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit Fokus auf Stil, Sound und direktem Fahrgefühl – dort eine Reiseenduro, die für weite Strecken, Komfort und vielseitige Einsatzmöglichkeiten gebaut ist. Beide Modelle können begeistern, aber sie sprechen oft unterschiedliche Bedürfnisse an.

Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen der beiden Motorräder anhand der typischen Eigenschaften zu vergleichen: Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerk und Handling, Komfort, Ausstattung sowie die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Touren ausspielen.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reiseenduro-Anspruch

Harley-Davidson Street Bob: reduziert, kernig, nah am Fahrer

Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen klaren Stil: weniger Schnickschnack, mehr Präsenz. Das Fahrgefühl ist oft direkt und „mechanisch“ – man spürt, was das Motorrad macht. Genau diese Art von Unmittelbarkeit macht den Reiz aus, wenn kurze Wege, Stadtverkehr oder kurvige Landstraßen im Vordergrund stehen.

BMW R 1250 GS Adventure: souverän, touring-orientiert, vielseitig

Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf ein breites Spektrum ausgelegt. Sie wirkt wie ein Werkzeug für lange Strecken: stabil, komfortabel und mit dem Anspruch, auch dann noch Spaß zu machen, wenn die Route nicht ganz planbar ist. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Reichweite, Schutz und eine moderne Ausstattung legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im „Wie“: Die Street Bob vermittelt häufig ein kraftvolles, spürbares Ansprechverhalten, das sich gut anfühlt, wenn man entspannt fährt oder bewusst „mit dem Motor“ arbeitet. Die BMW R 1250 GS Adventure spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen, ruhiges Tempo und souveräne Beschleunigung über längere Zeit geht.

Beide Motorräder können dynamisch sein – aber die Art der Dynamik ist verschieden. Die Harley wirkt oft emotionaler und unmittelbarer, während die BMW eher durch Gelassenheit und Durchzug überzeugt. Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern beeinflusst auch, wie anstrengend oder entspannt sich eine Tour anfühlt.

Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. touring-taugliche Haltung

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Street Bob ist typischerweise so ausgelegt, dass man sich „im Motorrad“ fühlt: eher aufrecht bis leicht geneigt, mit einem Charakter, der zu kontrolliertem Fahren auf der Straße passt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, besonders wenn man häufig stoppt, anrollt und kurze Strecken fährt.

Die BMW R 1250 GS Adventure bietet dagegen eine Haltung, die auf Touring ausgelegt ist. Sie unterstützt längere Fahrten, indem sie Komfort und Kontrolle kombiniert. Gleichzeitig ist die GS durch ihre Bauart und die mögliche Ausstattung oft „präsenter“ – wer viel mit Gepäck fährt oder unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet, profitiert von dieser Ausrichtung.

Fahrwerk und Handling: Agilität im Fokus oder Stabilität auf Distanz

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Bob wirkt häufig wendiger und „handlicher“ im Gefühl, besonders auf Straßen mit wechselnden Geschwindigkeiten. Das macht sie attraktiv, wenn Kurven, Ampelstopps und Alltagssituationen dominieren.

Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei Wind oder auf längeren Etappen spielt sie ihre Vorteile aus. Auch wenn das Handling nicht „sportlich leicht“ wirkt wie bei kleineren Maschinen, ist die GS in vielen Situationen sehr souverän – vor allem, wenn die Strecke mehr abverlangt als nur Asphalt.

Komfort: wie gut lassen sich lange Strecken durchhalten?

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Street Bob punktet oft mit einem stimmigen Fahrgefühl und einer angenehmen Art, die Straße zu „lesen“. Wer eher kurze bis mittlere Touren fährt, erlebt die Harley häufig als entspannend und gleichzeitig charakterstark.

Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar auf Langstrecke optimiert. Schutz vor Fahrtwind, die Möglichkeit, die Maschine für Reisen zu konfigurieren, und eine Ausstattung, die den Fahrer entlastet, machen den Unterschied. Gerade wenn Touren länger werden oder das Wetter wechselt, zeigt die GS ihre Stärken.

Ausstattung und Technik: moderne Helfer vs. klassischer Fokus

Im Vergleich der Ausstattungsphilosophien fällt auf: Die BMW R 1250 GS Adventure ist typischerweise stärker auf Technik, Assistenz und Touring-Features ausgerichtet. Das kann die Planung und das Fahren angenehmer machen, besonders wenn man viel unterwegs ist oder unterschiedliche Bedingungen erwartet.

Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen stärker auf den klassischen Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, aber der Fokus liegt eher auf dem Fahrerlebnis und dem Stil. Wer Technik als „Bonus“ sieht, aber vor allem das Motorradgefühl sucht, wird hier oft glücklicher.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Bob – Stärken

  • Emotionales Fahrgefühl und ein sehr eigenständiger Charakter
  • Gute Alltagstauglichkeit für Stadt und Landstraße
  • Direkte Rückmeldung, die das Fahren greifbar macht
  • Stil und „Presence“ – das Motorrad wirkt nicht wie ein Kompromiss

Harley-Davidson Street Bob – Schwächen

  • Weniger „Touring-Universum“ als eine Reiseenduro, wenn es um Komfortpakete und Vielseitigkeit geht
  • Je nach Einsatzprofil kann die Maschine weniger Reserven für lange, anspruchsvolle Etappen bieten
  • Für Fahrer, die maximale Assistenz und moderne Features erwarten, ist die Ausrichtung weniger „technikzentriert“

BMW R 1250 GS Adventure – Stärken

  • Reisetauglichkeit mit Fokus auf Komfort und Durchhaltevermögen
  • Souveränes Fahrverhalten über lange Strecken
  • Vielseitigkeit durch touring-orientierte Ausstattung und Konfigurationsmöglichkeiten
  • Technik und Helfer, die das Fahren entspannter machen können

BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen

  • Das Motorrad wirkt im Handling oft weniger „leichtfüßig“ als eine reine Straßenmaschine
  • Für sehr kurze Fahrten oder wenn maximale Einfachheit im Vordergrund steht, kann die GS „zu viel Motorrad“ sein
  • Der Fokus auf Touring kann den Charakter weniger „puristisch“ wirken lassen

Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende klar, wenn man die eigenen Prioritäten betrachtet. Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem auf Straßenfahrten, ein unmittelbares Fahrgefühl und einen starken Look ausgelegt sein soll. Wer gerne fährt, aber nicht zwingend jeden Aspekt auf maximale Reiseausstattung optimiert, findet in der Street Bob eine stimmige Wahl.

Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Option, wenn Touren, wechselnde Bedingungen und Komfort über lange Zeit wichtiger sind. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck und Schutz braucht und moderne Technik als echten Mehrwert sieht, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Bob ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: direktes Fahrgefühl, kerniger Charakter und viel Spaß auf der Straße – besonders bei kürzeren bis mittleren Touren. Sie punktet dort, wo Emotion und Unmittelbarkeit zählen, und wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“.

Die BMW R 1250 GS Adventure empfiehlt sich, wenn lange Strecken, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn es um souveränes Reisen, moderne Technik und eine Ausstattung geht, die den Alltag auf Tour erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und ein Motorrad möchte, das Reserven für unterschiedliche Situationen mitbringt, trifft mit der GS meist die passendere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙