| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Vergleich passt besser?
Wer zwischen Harley-Davidson Street Bob und Ducati Supersport 950 S schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die eine steht für reduzierten Cruiser-Style, Charakter und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ klingt als nach „Höher, schneller, weiter“. Die andere verkörpert sportliche Kompaktheit: präzise Linienführung, agiles Handling und ein Setup, das auf dynamisches Fahren ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Motorradtest gegenübergestellten Eigenschaften gegeneinander abgewogen. Dabei geht es nicht um „besser“ im absoluten Sinn, sondern darum, welches Motorrad zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Prioritäten passt.
Grundcharakter: Cruiser-Ruhe vs. Sport-Agilität
Harley-Davidson Street Bob: entspannt, direkt, eigenständig
Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Das zeigt sich im Gesamtbild und auch im Fahrgefühl: Der Fokus liegt auf einem souveränen, gleichmäßigen Vortrieb und einem Stil, der sich weniger über Tempo definiert, sondern über Präsenz und Alltagstauglichkeit. Gerade wenn Strecken nicht nur „abgespult“, sondern genossen werden sollen, spielt die Street Bob ihre Stärken aus.
Ducati Supersport 950 S: sportlich, kompakt, präzise
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar auf Fahrdynamik getrimmt. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen auf aktives Fahren: Kurven werden nicht nur durchfahren, sondern „gefahren“. Wer gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell auf Lenkimpulse reagiert, findet hier eine deutlich sportlichere Ausrichtung.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der im Test gegenübergestellten Antriebsdaten zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf den Charakter des Motors und ein nutzbares Drehmomentgefühl, das sich besonders im mittleren Bereich angenehm anfühlt. Das macht sie attraktiv für Stadtverkehr, Landstraßen und gemütlichere Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen in der Dynamik konsequenter sportorientiert. Die Leistungsentfaltung und die Abstimmung sind so gewählt, dass sich zügiges Beschleunigen und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven besonders leicht anfühlen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl
Street Bob: souverän statt nervös
Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt im Vergleich ein eher ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Ansatz: Geradeauslauf und ein gleichmäßiges Tempo sind Stärken, während das Motorrad weniger auf maximalen Sporteinsatz „von Ecke zu Ecke“ ausgelegt wirkt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrer ist genau diese Gelassenheit im Alltag ein Plus.
Supersport 950 S: präzise Linie, schnelles Ansprechverhalten
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken dort aus, wo es kurvig wird. Im Vergleich zeigt sich, dass das Motorrad auf schnelle Richtungswechsel und ein klares Rückmeldegefühl ausgelegt ist. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und die Linie bis zum Ausgang hält, wird die sportliche Abstimmung deutlich spüren.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder können sicher verzögern, aber sie „fühlen“ sich unterschiedlich an. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt dabei eher auf kontrollierte Verzögerung im Alltag ausgelegt – passend zum Cruiser-Charakter. Die Ducati Supersport 950 S zielt stärker auf sportliche Situationen: kräftiges Verzögern, gutes Dosierverhalten und ein Gefühl von Stabilität, wenn es zügig wird.
Wer häufig dynamisch fährt oder gern sportlich in Kurven bremst, wird die Ducati tendenziell als passender empfinden. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, profitiert von der unkomplizierten, alltagstauglichen Abstimmung der Street Bob.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für den Alltag vs. Sportlichkeit
Ein zentraler Unterschied im Vergleich ist die Sitzposition. Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine Haltung, die eher auf Komfort und Übersicht ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant für Stadtfahrten und Touren, bei denen man nicht permanent „in Sportmodus“ sein möchte.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen eine deutlich sportlichere Ergonomie mit. Das ist ideal, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll und die Fahrerhaltung zu dynamischem Fahren passt. Für längere, entspannte Fahrten kann das je nach Fahrstil und Körpergefühl weniger „locker“ wirken als bei der Street Bob.
Elektronik und Ausstattung: Unterstützung im Fahralltag
Im Vergleich der im Test genannten Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf moderne Unterstützung und sportliche Kontrolle ausgelegt. Das kann beim schnellen Fahren helfen, weil das Motorrad stabil bleibt und die Dynamik besser „abfedert“.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt mehr auf den direkten Charakter. Das ist für viele Fahrer genau richtig, weil es weniger „Regie“ braucht. Wer Technik als Werkzeug sieht und nicht als Hauptdarsteller, wird die Street Bob oft als ehrlicher und unkomplizierter empfinden.
Design und Fahrstil: Was man mit dem Motorrad ausdrückt
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch, wie ein Motorrad genutzt wird. Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen klassischen, reduzierten Look und einen Sound, der zur Marke passt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern vor der Tür stehen hat und auf dem man sich „zu Hause“ fühlt.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein sportliches Werkzeug. Der Look und die Linienführung passen zur Fahrdynamik: schnell, kompakt und auf Kurven ausgelegt. Wer gern „sportlich unterwegs“ ist, findet hier eine stimmige Kombination aus Optik und Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Cruiser-Feeling: angenehmes, souveränes Fahrgefühl im Alltag.
- Komfortorientierte Ergonomie: entspannter für Stadt und Landstraße.
- Unkomplizierter Fahrstil: nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt.
Harley-Davidson Street Bob – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliche Extremdynamik: bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt die Ausrichtung weniger „spitz“.
- Kurvenagilität nicht im Supersport-Fokus: wer maximale Präzision sucht, wird eher zur Ducati greifen.
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Sportliches Handling: präzise Linie und schnelles Ansprechverhalten.
- Fahrdynamik für zügiges Fahren: starkes Gefühl beim Beschleunigen und Herausfahren aus Kurven.
- Moderne Unterstützung: hilft, die Dynamik kontrolliert zu nutzen.
Ducati Supersport 950 S – mögliche Schwächen
- Sportliche Sitzposition: für sehr entspannte Langstrecken kann das weniger komfortabel wirken.
- Anspruch an Fahrstil: wer eher cruisen möchte, könnte die Ducati als „zu sportlich“ empfinden.
Welche Wahl ist sinnvoll? Einsatzprofile im Vergleich
Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Stadtfahrten und gemütliche Touren genutzt wird. Wer Wert auf Präsenz, Sound und ein entspanntes Fahrgefühl legt, findet in der Street Bob eine stimmige Wahl.
Die Ducati Supersport 950 S ist ideal, wenn Kurvenfahrten, zügiges Tempo und ein sportliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, präzise Rückmeldung mag und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird mit der Supersport sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: entspanntes Fahrgefühl, komfortablere Ergonomie und ein Stil, der im Alltag besonders gut funktioniert. Sie punktet vor allem dann, wenn nicht die maximale Sportlichkeit zählt, sondern das angenehme „Mitnehmen“ auf Stadt- und Landstraßen.
Die Ducati Supersport 950 S empfiehlt sich, wenn Fahrdynamik und präzises Handling im Fokus stehen. Im Vergleich zeigt sich, dass die Ducati beim aktiven Fahren, beim Kurvenfahren und bei sportlicheren Situationen deutlich mehr „Biss“ vermittelt. Wer gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das schnell auf Eingaben reagiert, trifft mit der Supersport die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Street Bob für entspanntes Cruisen mit Charakter, Supersport 950 S für sportliche Kontrolle und Kurvenfreude.