| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Harley-Davidson Street Bob vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich
Wenn zwei Harley-Davidson-Modelle so klar unterschiedliche Philosophien verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen puristischen Cruiser-Look, direkte Fahrbarkeit und ein Motorradgefühl, das sich schnell anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist die große Tourer-Variante – mit Fokus auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die lange Fahrten deutlich entspannter macht. Wer sich zwischen beiden entscheidet, wählt im Grunde nicht nur ein Motorrad, sondern auch den passenden Lebensstil fürs Fahren.
Grundcharakter: Cruiser vs. Touring
Street Bob: reduziert, nah dran, unkompliziert
Die Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Man sitzt eher „direkt“ auf dem Bike, die Bedienung bleibt übersichtlich und das Motorrad vermittelt das Gefühl, jederzeit bereit zu sein – für kurze Ausfahrten genauso wie für längere Strecken, solange der Fokus nicht auf maximalem Komfort liegt. In der Praxis ist das ein Vorteil, wenn das Motorrad auch im Alltag genutzt wird oder wenn Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten und häufigen Stopps anstehen.
Electra Glide Ultra Classic: komfortorientiert und reisetauglich
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein echtes Langstreckenpaket. Der große Windschutz, die Touring-Ausrichtung und die üppige Ausstattung zielen darauf ab, dass der Fahrer auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Das Motorrad „arbeitet“ im Hintergrund: Es reduziert spürbar den Fahrtwind, bietet mehr Ruhe im Fahrbetrieb und macht das Reisen planbarer. Wer häufig weite Strecken fährt oder Touren mit Gepäck und mehreren Tagen plant, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Vergleich der Fahrwerte: Wie sich die Stärken im Alltag zeigen
Leistungsgefühl und Motorcharakter
Beide Modelle setzen auf den typischen Harley-Charakter, aber die Auslegung unterscheidet sich spürbar. Die Street Bob wirkt im Vergleich oft „freier“ und direkter im Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders bei moderaten Geschwindigkeiten lebendig an. Die Electra Glide Ultra Classic ist stärker auf gleichmäßiges Dahingleiten ausgelegt: Das Antriebserlebnis bleibt zwar Harley-typisch, wird aber durch die Touring-Orientierung insgesamt ruhiger und komfortabler in den Gesamteindruck eingebettet.
Fahrdynamik: Agilität vs. Souveränität
Hier trennt sich die Spreu schnell vom Weizen: Die Street Bob spielt ihre Stärken dort aus, wo Beweglichkeit gefragt ist – beim Rangieren, in kurvigen Abschnitten und auf Straßen, die nicht „nur“ Autobahn sind. Die Electra Glide Ultra Classic ist dagegen eher die Maschine für Souveränität bei höheren Streckenanteilen. Sie liegt stabil, wirkt auf langen Strecken gelassen und vermittelt Sicherheit. Der Preis dafür ist, dass das Handling im engen Bereich weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei der Street Bob.
Bremsen und Fahrstabilität
In beiden Fällen ist das Bremsgefühl auf Harley-Niveau solide, doch die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Street Bob wirkt im Vergleich oft handlicher, wodurch das Zusammenspiel aus Gas, Lenkimpuls und Verzögerung natürlicher wirkt, wenn man dynamischer fährt. Die Electra Glide Ultra Classic punktet eher mit Stabilität und Ruhe: Gerade bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ist das ein Plus, weil man weniger „arbeiten“ muss, um das Motorrad kontrolliert zu bewegen.
Komfort und Ergonomie: Der größte Unterschied im Vergleich
Windschutz und Sitzkomfort
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz reduziert den Fahrtwind spürbar, was gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen spürbar entlastet. Dazu kommt die Touring-typische Sitz- und Fahrposition, die eher auf entspanntes Sitzen als auf sportliche Aktivität ausgelegt ist. Die Street Bob bietet ebenfalls einen angenehmen Cruiser-Komfort, aber sie ist eher „offen“ im Fahrgefühl: Wer viel bei Wind und Wetter unterwegs ist, merkt den Unterschied zur Touring-Variante deutlich.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, kurze Wege
Für den Alltag ist die Street Bob im Vergleich meist die praktischere Wahl. Das Motorrad wirkt leichter zu handhaben, lässt sich im Stadtverkehr entspannter bewegen und passt besser in Situationen, in denen man häufiger anhalten, rangieren oder auf engem Raum manövrieren muss. Die Electra Glide Ultra Classic ist zwar keineswegs „unfahrbar“, aber sie verlangt mehr Platz und mehr Geduld beim Rangieren – dafür entschädigt sie auf der Strecke mit dem Komfort, den man bei langen Touren wirklich zu schätzen lernt.
Ausstattung und Gepäck: Wer reist, gewinnt
Touring-Features der Electra Glide
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU bringt Touring-Ausrüstung mit, die den Unterschied macht, sobald es über den Feierabend hinausgeht. Gepäckoptionen, die Reiseausrichtung und die insgesamt „vollständige“ Ausstattung sind genau das, was man auf Mehrtagestouren braucht. Dadurch wird aus der Planung weniger Stress: Man kann eher spontan losfahren und muss weniger improvisieren.
Street Bob: weniger Ballast, mehr Stil
Die Street Bob setzt dagegen auf den reduzierten Charakter. Das ist nicht nur optisch, sondern auch funktional spürbar: Man bekommt ein Motorrad, das sich wie ein „eigenständiges“ Cruiser-Bike anfühlt. Wer gern Zubehör individuell auswählt oder bewusst auf ein bestimmtes Setup setzt, wird die Offenheit der Street Bob mögen. Wer hingegen ab Werk eine sehr tourentaugliche Komplettlösung sucht, wird bei der Electra Glide schneller das Gefühl haben, „genau so“ losfahren zu können.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Direktes Cruiser-Fahrgefühl mit unkomplizierter Bedienung
- Agilität im Alltag und auf kurvigen Strecken
- Praktischer Charakter für Stadt, Land und gemischte Fahrten
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Touring-Fokus bei Windschutz und Langstreckenkomfort
- Mehr Eigenplanung für Gepäck und Reise-Setup
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken
- Sehr guter Langstreckenkomfort durch Touring-Ausrichtung
- Starker Windschutz für entspannteres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten
- Reisetaugliche Ausstattung für Touren mit Gepäck
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen
- Weniger handlich im engen Bereich und beim Rangieren
- Mehr Motorrad im Sinne von Gewicht und „Touring-Setup“
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Am Ende läuft es auf zwei Fragen hinaus: Wie wird gefahren? Und was soll das Motorrad leisten? Die Street Bob ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn Kurven und spontane Fahrten im Vordergrund stehen und wenn ein reduziertes Cruiser-Gefühl wichtiger ist als maximaler Langstreckenkomfort. Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dann die bessere Wahl, wenn Touren, lange Etappen und Komfort bei Wind und Wetter Priorität haben – besonders dann, wenn Gepäck und eine „bereit-für-die-Tour“-Ausstattung wichtig sind.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist für alle die passende Wahl, die ein direktes Cruiser-Erlebnis suchen: unkompliziert im Alltag, lebendig in der Fahrweise und ideal für gemischte Strecken mit Stadtanteil und kurvigen Abschnitten. Sie punktet mit dem Gefühl, schnell „drin“ zu sein, und mit einem Setup, das sich gut an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen das Motorrad für Menschen, die vor allem lange Strecken fahren möchten: Der starke Windschutz, die Touring-Komfortausrichtung und die reisetaugliche Ausstattung machen aus Fahrten, die sonst anstrengend wären, deutlich entspanntere Touren. Wer häufig unterwegs ist, viel plant oder einfach möglichst stressfrei ankommen will, wird mit der Electra Glide glücklicher. Kurz gesagt: Street Bob für Nähe und Agilität, Electra Glide Ultra Classic für Komfort und Reisequalität.