| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Honda CB 500 F, steckt meist mehr dahinter als nur ein anderer Look. Genau das macht den Vergleich spannend: Die Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit markantem Auftritt, während die CB 500 F als modernes, alltagstaugliches Motorrad mit pragmatischem Ansatz überzeugt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach dem passenden Fahrgefühl – und nach dem Motorrad, das im Alltag wirklich Freude macht.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe trifft auf alltagstaugliche Vernunft
Die Harley-Davidson Street Bob ist auf einen bestimmten Stil ausgelegt: entspannter, aber nicht langweilig. Der Motor und die Art, wie das Motorrad beschleunigt, wirken deutlich „cruiser-typisch“. Das bedeutet: weniger hektisches Hochdrehen, mehr spürbares Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das man gern „mit dem Gas“ gestaltet.
Die Honda CB 500 F verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt: unkompliziert, gutmütig und mit einem Motor, der sich sauber dosieren lässt. Gerade wenn Strecken gemischt sind – Stadt, Landstraße, gelegentlich längere Tour – spielt die CB 500 F ihre Stärken aus.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. aufgeräumte Alltagslage
Ein zentraler Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition. Die Street Bob bringt eine Haltung mit, die eher nach „entspannt fahren“ aussieht: der Körper wirkt etwas mehr in Richtung Cruiser-typischer Position eingebunden. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, solange das eigene Körpergefühl dazu passt. Wer dagegen eine eher aufrechte, kompakte Sitzhaltung bevorzugt, wird sich mit der CB 500 F schneller wohlfühlen.
Die Honda CB 500 F bietet eine ergonomische, alltagstaugliche Position, die das Motorrad besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen attraktiv macht. Die Beweglichkeit im Handling fühlt sich oft leichter an, weil die Gesamthaltung weniger „cruiser-lastig“ ist.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. kontrollierte Fahrbarkeit
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, warum beide Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Street Bob spielt ihre Stärken dort aus, wo man nicht ständig „arbeiten“ möchte: Das Ansprechverhalten und die Art der Beschleunigung wirken kraftvoll und direkt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das man gern als „direkt und präsent“ beschreibt.
Die CB 500 F setzt dagegen auf kontrollierte Fahrbarkeit. Sie eignet sich besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist, sondern für viele Situationen: entspanntes Dahingleiten, zügiges Vorankommen auf Landstraßen und auch das sichere Gefühl beim Anfahren und Beschleunigen. Der Motor lässt sich meist sehr gut dosieren, was gerade Einsteigerinnen und Einsteiger oder Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Alltagstauglichkeit schätzen.
Fahrwerk und Handling: wie sich die Stärken im Alltag zeigen
Im Alltag entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch, wie das Motorrad sich „anfühlt“, wenn die Straße wechselt. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt in ihrem Bewegungsablauf eher wie ein Cruiser: stabil, mit einem gewissen „Schwerpunkt-Gefühl“, das man mögen muss. Das kann auf flüssigen Strecken sehr souverän wirken. In engen Situationen oder bei häufigem Rangieren kann das Handling dagegen weniger agil erscheinen als bei einem leichteren, straighter ausgelegten Motorrad.
Die Honda CB 500 F punktet häufig mit einem harmonischen Gesamtpaket aus Handlichkeit und gutmütigem Fahrverhalten. Gerade wenn die Fahrten abwechslungsreich sind und man oft zwischen Stadt und Landstraße wechselt, fühlt sich die CB 500 F meist unkompliziert an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad „einfach funktionieren“ soll.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo und bei Alltagssituationen
Bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um reine Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Gefühl am Hebel. Die Street Bob vermittelt durch ihren Cruiser-Ansatz oft ein ruhiges, kontrolliertes Bremsverhalten. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man eher gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig in enge Manöver zwingt.
Die CB 500 F wirkt im Vergleich oft „alltagsfokussierter“: Die Bremsen lassen sich in vielen Situationen fein dosieren, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein echter Vorteil ist. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist, profitiert von diesem kontrollierten Gefühl.
Komfort und Alltag: Wind, Vibrationen und die Frage nach dem „richtigen“ Einsatz
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Bob ist stärker auf den Cruiser-Look und das entsprechende Fahrgefühl ausgerichtet. Je nach persönlicher Erwartung kann das auf längeren Strecken sehr stimmig sein – oder man merkt, dass man eher „mit dem Motorrad“ lebt als „gegen das Motorrad“.
Die Honda CB 500 F ist dagegen häufig die Wahl, wenn Komfort im Sinne von unkompliziertem Handling und entspannter Alltagsnutzung im Vordergrund steht. Gerade bei längeren Fahrten auf gemischten Strecken zählt, wie gut das Motorrad sich über Zeit „ruhig“ anfühlt. Die CB 500 F wirkt dabei oft wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig Aufmerksamkeit fordert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Stil: Der Cruiser-Vibe ist klar spürbar und macht jede Fahrt besonders.
- Präsentes Fahrgefühl: Das Ansprechverhalten und die Art der Beschleunigung wirken kraftvoll.
- Stimmiges Konzept: Für Fahrten, bei denen das Motorrad „Bühne“ haben darf, ist die Street Bob stark.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger agil im engen Alltag: In sehr verwinkelten Situationen kann das Handling weniger leicht wirken.
- Ergonomie ist Geschmackssache: Wer eine eher neutrale Sitzhaltung bevorzugt, muss sich mit der Cruiser-Position wohlfühlen.
Honda CB 500 F – Stärken
- Allround-Tauglichkeit: Sie passt gut in Stadt, Landstraße und gemischte Touren.
- Kontrollierbarkeit: Das Fahrgefühl ist meist gut dosierbar und Einsteiger-freundlich.
- Komfort durch Alltagstauglichkeit: Das Motorrad wirkt wie ein verlässliches „Werkzeug“ für viele Fahrten.
Honda CB 500 F – Schwächen
- Weniger „Show“-Charakter: Wer vor allem den Cruiser-Look und das besondere Flair sucht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
- Fahrstilabhängigkeit: Wer ausschließlich auf maximale Präsenz und Cruiser-Feeling setzt, findet bei der CB 500 F eher eine rationale Alternative.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Bob und Honda CB 500 F hängt weniger von „besser“ ab, sondern von „passender“. Die Street Bob ist besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: ein Statement und ein Fahrgefühl, das man spürt. Wer Cruiser-typische Ergonomie mag, gern präsent fährt und das Motorrad als Teil des Lebensstils betrachtet, wird mit der Street Bob sehr wahrscheinlich glücklich.
Die CB 500 F ist dagegen ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gemischte Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht beherrschen lässt, findet in der Honda CB 500 F oft die bessere Wahl. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger ist sie attraktiv, weil das Gesamtpaket auf kontrolliertes, entspanntes Fahren ausgelegt ist.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, Stil und einem präsenten Fahrgefühl liegt. Sie überzeugt vor allem dann, wenn das Motorrad nicht nur von A nach B bringen soll, sondern die Fahrten emotional macht und man die Cruiser-Ergonomie wirklich mag. Wer dagegen häufig enge Strecken, viel Stadtverkehr oder ein sehr unkompliziertes Handling bevorzugt, wird die Street Bob möglicherweise als weniger „leicht“ im Alltag empfinden.
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das sich in vielen Situationen wohlfühlt: Stadt, Landstraße und längere Touren. Die kontrollierbare Fahrbarkeit und die alltagstaugliche Ergonomie machen sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein verlässliches Gesamtpaket möchten. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans mit Anspruch an Charakter, CB 500 F für alle, die ein unkompliziertes Allround-Motorrad wollen.