| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Honda CB 500 X: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Honda CB 500 X, geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“ – sondern um passend. Die Street Bob steht für Cruiser-Optik, einen markanten Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das auf Stil und Gelassenheit setzt. Die CB 500 X dagegen ist die pragmatische Antwort auf den Wunsch nach einem Motorrad, das im Alltag funktioniert, auf der Landstraße Spaß macht und auch auf leichtem Terrain nicht sofort die Segel streicht.
Im Folgenden werden die wichtigsten Vergleichspunkte der beiden Modelle miteinander gegenübergestellt: Fahrgefühl und Motorcharakter, Ergonomie und Sitzposition, Handling und Fahrwerk, Bremsen und Sicherheit sowie Einsatzprofil und Alltagstauglichkeit. Dabei wird deutlich, wo die Stärken liegen – und wo die jeweiligen Grenzen sind.
Motorcharakter: V2-Feeling vs. vielseitiger Allround-Antrieb
Harley-Davidson Street Bob: Drehmoment und Sound als Kernkompetenz
Die Street Bob lebt von ihrem V2-Charakter. Das spürbare Drehmoment und der „Punch“ aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich sorgen für ein entspanntes Anfahren und für dieses typische Cruiser-Gefühl, bei dem man nicht ständig nach Drehzahl suchen muss. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken wirkt das besonders stimmig: Gas aufdrehen, Motorrad setzt sich in Bewegung, und das Ganze fühlt sich nach „mehr“ an als nach reiner Fortbewegung.
Honda CB 500 X: gleichmäßige Kraftentfaltung für jeden Tag
Die CB 500 X setzt auf einen parallel-twin-artigen Ansatz: eher gleichmäßig, gut dosierbar und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das macht sie angenehm, wenn häufiges Anfahren, zügiges Einfädeln im Verkehr und wechselnde Streckenprofile dazugehören. Auf der Landstraße ist die Kraft so nutzbar, dass man ohne großes Gedankenspiel vorankommt – und auch längere Touren lassen sich entspannt fahren.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Lounge vs. aufrechte Allround-Position
Street Bob: entspannte Haltung, aber nicht für jede Körpergröße
Die Street Bob ist klar auf Cruiser-typische Proportionen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt eher entspannt und tief, die Fußrasten und die Haltung unterstützen ein ruhiges Dahingleiten. Das ist ein Pluspunkt, wenn die Fahrt vor allem aus gemütlichen Abschnitten besteht oder wenn man bewusst den Cruiser-Look und das „Wohlfühltempo“ sucht.
Gleichzeitig kann diese Ausrichtung weniger ideal sein, wenn häufig längere Strecken mit sportlicherer Sitzhaltung gewünscht sind oder wenn die Körpergröße nicht optimal zu dieser Geometrie passt. Dann wird die Ergonomie zum entscheidenden Thema: Was sich auf kurzen Strecken angenehm anfühlt, kann auf längeren Fahrten stärker ins Gewicht fallen.
CB 500 X: aufrecht, übersichtlich, tourentauglich
Die CB 500 X punktet mit einer aufrechteren Sitzposition. Dadurch bleibt der Blick weiter nach vorn, die Handhabung wirkt intuitiv, und auch längere Fahrten lassen sich meist entspannter angehen. Gerade im Alltag – etwa bei Pendelstrecken oder wechselnden Fahrbedingungen – ist diese Haltung ein Vorteil, weil sie weniger „Arbeit“ in den Körper bringt.
Wer allerdings den tiefen Cruiser-Look sucht oder das Gefühl einer „Lounge“ bevorzugt, wird die CB 500 X eher als funktional und weniger als „klassisch cruiserhaft“ empfinden.
Handling und Fahrwerk: leichtfüßig im Alltag vs. souverän im Cruiser-Flow
Street Bob: ruhiger Geradeauslauf, Charakter statt Agilität
Die Street Bob vermittelt ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Gelassenheit ausgelegt ist. In typischen Cruiser-Situationen – gleichmäßiges Tempo, flüssiges Rollen, entspannte Kurven – fühlt sie sich stimmig an. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Sportgerät“, sondern eher wie ein stilvolles Gesamtpaket.
In engen Kehren oder bei sehr dynamischer Fahrweise kann das Setup weniger „leicht“ wirken als bei einer Maschine, die explizit auf Agilität und schnelle Richtungswechsel optimiert ist. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es definiert das Einsatzprofil klar.
CB 500 X: agil genug für Alltag, stabil genug für Touren
Die CB 500 X ist darauf ausgelegt, im Alltag handlich zu sein und gleichzeitig auf längeren Strecken Ruhe auszustrahlen. Das Handling wirkt oft „einfach“, weil man das Motorrad gut kontrollieren kann – besonders in Situationen, in denen der Verkehrstakt wechselt oder die Strecke nicht planbar ist.
Auch bei leichtem Offroad-Einsatz oder schlechterem Belag spielt die CB 500 X ihre Stärken aus: Sie wirkt weniger empfindlich gegenüber wechselnden Untergründen. Wer also ein Motorrad möchte, das nicht nur auf perfekten Asphalt funktioniert, findet hier einen klaren Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit entscheidet
Bei beiden Modellen ist die Bremsleistung ein wichtiger Punkt – entscheidend ist aber, wie sich die Bremsen im Alltag anfühlen. Die Street Bob spielt ihre Stärken eher in der gefühlvollen Dosierbarkeit aus, die zu ihrem Cruiser-Charakter passt. Die CB 500 X wirkt dagegen häufig so, dass man in wechselnden Situationen – etwa bei Nässe, Verkehr oder häufigen Stop-and-Go-Momenten – sehr kontrolliert reagieren kann.
Unterm Strich gilt: Beide Motorräder können sicher gefahren werden, aber die CB 500 X passt besonders gut zu einem „Allround“-Fahrstil, während die Street Bob stärker zu einem ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus einlädt.
Einsatzprofil: Stadt & Land vs. Allround & leichte Abenteuer
Street Bob: wenn Stil und Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für das eigene Fahrgefühl gekauft wird: Cruiser-Optik, markanter Motor, entspannte Haltung. Für kurze bis mittlere Strecken, für Ausfahrten am Wochenende und für alle, die gern „präsent“ fahren, ist die Street Bob eine starke Option.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken mit viel Autobahnanteil plant oder ein Motorrad sucht, das auch abseits des perfekten Asphalts selbstverständlich funktioniert, wird eher zur CB 500 X tendieren.
CB 500 X: wenn ein Motorrad viele Aufgaben abdecken soll
Die Honda CB 500 X ist ein typisches „Mach alles“-Motorrad. Sie eignet sich für Pendeln, für Touren, für Landstraßen und für Situationen, in denen die Strecke nicht immer planbar ist. Gerade die Kombination aus aufrechter Ergonomie, gutem Handling und dem alltagstauglichen Motorcharakter macht sie attraktiv.
Die Schwäche liegt nicht darin, dass sie „schlecht“ wäre – eher darin, dass sie nicht den gleichen Cruiser-Charakter liefert. Wer vor allem Sound, V2-Charme und die klassische Harley-Ästhetik sucht, wird die CB 500 X weniger emotional finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Markanter V2-Charakter mit spürbarem Drehmoment und emotionalem Fahrgefühl
- Cruiser-typische Sitz- und Fahrhaltung, die entspanntes Fahren unterstützt
- Stil und Präsenz – das Motorrad wirkt wie gemacht für Ausfahrten mit Charakter
Schwächen bzw. Grenzen der Street Bob
- Weniger „Allround“-Fokus im Vergleich zu einer Reise-/Adventure-orientierten Maschine
- Ergonomie kann je nach Körpergröße und Fahrprofil stärker ins Gewicht fallen
- Agilitätsanspruch bei sehr dynamischer Fahrweise ist nicht ihr Hauptziel
Stärken der Honda CB 500 X
- Vielseitigkeit: Alltag, Landstraße und leichtes Terrain lassen sich gut kombinieren
- Aufrechte Ergonomie für gute Übersicht und entspannteres Fahren
- Kontrollierbares Handling mit gut dosierbarer Kraftentfaltung
Schwächen bzw. Grenzen der CB 500 X
- Weniger Cruiser-Emotion im Vergleich zur Street Bob
- Charakter eher funktional als „ikonisch“ im Sinne eines Cruisers
- Wer gezielt den „Harley-Vibe“ sucht, wird die CB 500 X nicht 1:1 ersetzen
Welche Unterschiede machen in der Praxis den größten Effekt?
Im Alltag entscheidet meist nicht nur die reine Leistung, sondern das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzposition und Fahrgefühl. Die Street Bob belohnt einen Fahrstil, der auf Ruhe, Drehmoment und Stil setzt. Die CB 500 X belohnt einen Fahrstil, der flexibel bleibt: mal zügig, mal entspannt, mal kurze Strecke, mal Tour – und das Motorrad soll dabei möglichst wenig „Diskussion“ mit dem Fahrer machen.
Wer also gern „in der eigenen Welt“ fährt und das Motorrad als Erlebnis sieht, wird mit der Street Bob glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das möglichst viele Situationen abdeckt und dabei komfortabel bleibt, findet in der CB 500 X eine sehr stimmige Lösung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Feeling, V2-Charakter und eine markante Optik suchen. Sie passt besonders gut zu entspannten Fahrten, Ausfahrten mit Stil und zu einem Fahrprofil, bei dem das Motorrad nicht „funktionieren“ muss, sondern gefallen soll. Ihre Grenzen liegen eher dort, wo ein stärkerer Allround-Anspruch entsteht: wenn lange Strecken, wechselnde Untergründe oder eine sehr flexible Einsatzplanung im Vordergrund stehen.
Die Honda CB 500 X ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad möchten, das vielseitig bleibt: Alltag, Landstraße und auch leichtes Terrain lassen sich gut kombinieren. Die aufrechte Ergonomie und das kontrollierbare Fahrgefühl machen sie zu einer starken Option für Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Wer jedoch bewusst den emotionalen Cruiser-Vibe der Street Bob sucht, wird bei der CB 500 X eher weniger „Harley-Moment“ finden.