| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Harley-Davidson Street Bob vs Honda CBF 1000: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Philosophien mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für puren Cruiser-Charakter, markante Optik und ein Fahrgefühl, das stark über Motor und Stil definiert wird. Die Honda CBF 1000 dagegen ist als sportlich-pragmatischer Tourer gedacht: komfortabel, alltagstauglich und mit Fokus auf entspannte Kilometer. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Was soll das Motorrad im Alltag leisten – und wie soll es sich dabei anfühlen?
Grundidee: Cruiser-Feeling vs. Tourer-Pragmatismus
Harley-Davidson Street Bob: Stil und Motorcharakter im Vordergrund
Die Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: eher direkt, eher „hands-on“ und mit einem Motor, der den Rhythmus vorgibt. Wer gerne mit Gefühl fährt, Gasimpulse setzt und den Sound bzw. die Vibrationen als Teil des Erlebnisses versteht, findet hier schnell eine passende Basis.
Honda CBF 1000: Komfort, Reichweite und Alltagstauglichkeit
Die CBF 1000 ist dagegen ein Motorrad, das für längere Fahrten und wechselnde Bedingungen gebaut wirkt. Sie zielt auf eine entspannte Sitzposition, gute Übersicht und ein Fahrverhalten, das auch auf längeren Strecken stabil bleibt. Gerade wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern auch aus Touren, Pendeln und „mal eben weiterfahren“, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag unterscheiden
Sitzposition und Ergonomie
Die Street Bob setzt auf eine Cruiser-typische Haltung: der Körper sitzt spürbar „im Motorrad“, was das Fahrgefühl ruhig und präsent macht. Das kann sehr angenehm sein, solange die Fahrt nicht zu lange in einer Position bleibt oder wenn die Arme nicht zu stark gestreckt werden müssen. Die CBF 1000 bietet dagegen eine eher tourer-orientierte Ergonomie. Dadurch wirkt sie oft „ausbalancierter“ für längere Strecken, weil Rücken und Arme weniger schnell ermüden.
Handhabung und Wendigkeit
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber auf unterschiedliche Art. Die Street Bob wirkt im Stadtbetrieb oft lebendig und unkompliziert, weil sie vom Charakter her direkt anspricht. Die CBF 1000 ist ebenfalls gut zu bewegen, aber sie spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn es nicht nur um enge Situationen geht, sondern um flüssiges Fahren über Land und Autobahnabschnitte. In der Praxis bedeutet das: Die Harley wirkt „näher“, die Honda „ruhiger“.
Motor und Fahrleistungen: Charakter statt reiner Vergleich
Leistungsgefühl und Drehmoment-Charakter
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem eines: Die Motorräder sind nicht für denselben Fahrstil gebaut. Die Street Bob steht für einen kräftigen, spürbaren Antritt, der besonders im unteren bis mittleren Drehzahlbereich überzeugt. Das macht sie attraktiv für entspanntes Cruisen, zügiges Beschleunigen aus dem Stand oder für Landstraßen, auf denen man nicht ständig hochdrehen möchte.
Die CBF 1000 ist dagegen stärker auf gleichmäßige Leistung über einen breiten Bereich ausgelegt. Dadurch fühlt sie sich oft „stressfreier“ an: Gas auf, Tempo halten, entspannt weiterrollen. Wer gerne konstant fährt und lange Strecken ohne häufiges Nachregeln mag, profitiert von diesem Charakter.
Schaltverhalten und Fahrkultur
Die Harley lädt eher dazu ein, den Motor zu „lesen“ und die Gänge bewusst zu wählen. Die Honda wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Fahrweise weniger „ritualisiert“ ist. Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Street Bob belohnt eine aktive Fahrkultur, die CBF 1000 belohnt eine gleichmäßige, vorausschauende Fahrweise.
Komfort und Ausstattung: Was auf langen Strecken zählt
Wind- und Wetterschutz
Im Vergleich wird schnell klar, dass die CBF 1000 als Tourer gedacht ist. Sie bietet typischerweise bessere Voraussetzungen, um Fahrtwind und Wetter auf Distanz zu halten. Das macht sich besonders bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen bemerkbar. Die Street Bob kann ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf das „Cruiser-Erlebnis“ ausgelegt – mit dem Ergebnis, dass man bei längeren Strecken mehr selbst ausgleichen muss.
Fahrwerk und Stabilität
Die Honda wirkt in der Summe oft stabiler, wenn die Strecke länger wird und die Bedingungen variieren. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, sodass man weniger „arbeiten“ muss, um das Motorrad in Position zu halten. Die Street Bob kann ebenfalls souverän sein, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man sich stärker auf den Charakter des Motorrads einlassen sollte – besonders, wenn es sportlicher oder unruhiger wird.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich im Alltag vor allem der Unterschied in der Dosierbarkeit und im Vertrauen, das man schnell aufbaut. Die CBF 1000 wirkt häufig wie ein Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konstant bleibt. Die Street Bob kann ebenfalls sehr gut bremsen, aber der Gesamteindruck ist stärker „cruiser-typisch“: angenehm, direkt und kontrolliert – mit einem Fokus auf das Gefühl beim Anbremsen.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der Stärken
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Charakter und Stil: Das Motorrad wirkt wie ein Statement – optisch und fahrerisch.
- Motorgefühl: Der Antrieb macht das Fahren besonders im unteren bis mittleren Drehzahlbereich lebendig.
- Alltagsnähe: Für kurze bis mittlere Strecken und „einfach rausfahren“ ist die Street Bob oft die passendere Wahl.
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Street Bob
- Langstreckenkomfort: Je nach persönlicher Ergonomie kann die Haltung auf Dauer weniger entspannend wirken.
- Touring-Fokus: Wer viel Autobahn oder lange Etappen fährt, merkt schneller, dass die Honda dafür gebaut ist.
Stärken der Honda CBF 1000
- Komfort und Ruhe: Die CBF 1000 unterstützt eine entspannte Fahrweise über längere Strecken.
- Allround-Tauglichkeit: Sie passt gut zu wechselnden Anforderungen – Stadt, Landstraße, Reise.
- Konstantes Fahrgefühl: Der Motor- und Fahrwerkscharakter erleichtert gleichmäßiges Tempo.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CBF 1000
- Weniger „Cruiser-Emotion“: Wer vor allem Stil und Motor-Ritual sucht, fühlt sich bei der Honda weniger „getroffen“.
- Charakterunterschied: Die CBF 1000 ist pragmatisch – wer maximale Individualität wie bei einem Cruiser erwartet, muss das mögen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Street Bob: die bessere Wahl für…
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem Freude am Fahren vermitteln soll: kurze bis mittlere Strecken, klare Linien, ein starker Cruiser-Charakter und ein Motor, der das Erlebnis prägt. Wer gerne mit Gefühl fährt und das Motorrad als Teil des Lebensstils versteht, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
CBF 1000: die bessere Wahl für…
Die Honda CBF 1000 ist ideal, wenn Allround-Komfort und Touring-Fähigkeit im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der CBF 1000 eine sehr stimmige Lösung.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Stil, Sound und einen spürbaren Cruiser-Charakter überzeugt, liegt mit der Harley-Davidson Street Bob richtig. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Gefühl und der Motor im Vordergrund stehen – und bei denen längere Autobahn- oder Daueretappen nicht die Hauptrolle spielen. Die Honda CBF 1000 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Komfort, Ruhe und gleichmäßige Fahrbarkeit wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling. Sie eignet sich für Menschen, die viel unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt. Kurz gesagt: Street Bob für den emotionalen Cruiser-Fokus, CBF 1000 für den pragmatischen Tourer-Allrounder. So wird der Vergleich am Ende weniger zu einer Siegerfrage, sondern zu einer Entscheidung nach dem eigenen Fahrstil.