| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Street Bob vs Honda CMX 500 Rebel – Motorradvergleich
Wenn zwei Cruiser-Baureihen aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Harley-Davidson Street Bob und der Honda CMX 500 Rebel treffen vor allem zwei Philosophien zusammen: Die Street Bob steht für den klassischen, markanten Harley-Charakter mit kräftigem Auftritt und viel Raum für Individualität. Die Rebel 500 dagegen wirkt moderner, leichter zugänglich und ist oft genau dann im Vorteil, wenn unkompliziertes Fahren im Alltag zählt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundcharakter: Harley-Feeling vs. Honda-Ansatz
Harley-Davidson Street Bob
Die Street Bob ist als Bobber/Cruiser-Interpretation gebaut, die bewusst auf den „echten“ Look setzt: klare Linien, ein reduziertes Auftreten und ein Motorcharakter, der sich im Alltag schnell bemerkbar macht. Wer Wert auf den typischen Harley-Sound und ein Motorrad legt, das auch im Stand Präsenz zeigt, bekommt hier genau diese Richtung. Gleichzeitig ist die Street Bob eher ein Bike für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad“ unterwegs sind – also mit Gefühl für Drehmoment, Schaltvorgänge und den eigenen Rhythmus.
Honda CMX 500 Rebel
Die Honda CMX 500 Rebel verfolgt einen anderen Weg: Sie ist auf ein leichtes, kontrolliertes Fahrgefühl ausgelegt und wirkt dadurch besonders alltagstauglich. Das Motorrad ist oft die Wahl, wenn der Einstieg in die Cruiser-Welt möglichst entspannt sein soll. Der Motor liefert dabei eine gut nutzbare Leistung, die sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken angenehm dosieren lässt. Dazu kommt ein insgesamt unaufgeregter Charakter: weniger „Show“, mehr „einfach fahren“.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Kraftentfaltung gedacht ist. Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf den Eindruck von Drehmoment und „Schub“, der sich besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller und beim zügigen Cruisen bemerkbar macht. Das Fahrgefühl ist dabei oft direkter und emotionaler: Man merkt schneller, dass man auf einem großen Cruiser unterwegs ist.
Die Honda CMX 500 Rebel hingegen spielt ihre Stärken dort aus, wo gleichmäßiges Tempo und gutmütige Kontrolle gefragt sind. Die Leistung wirkt in vielen Situationen ausreichend und lässt sich sauber steuern. Gerade wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal im Alltag „nebenbei“ genutzt wird, kann die Rebel 500 durch ihre gutmütige Art überzeugen. Die Schwäche liegt eher dort, wo lange Autobahnabschnitte oder sehr dynamische Überholmanöver im Fokus stehen: Dann wird die Street Bob durch ihren größeren Anspruch an Reserven und Charakter eher die passendere Wahl.
Fahrwerk, Handling und Alltag
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Honda CMX 500 Rebel ist in der Regel leichter zu bewegen und vermittelt ein Gefühl von „einfach im Griff“. Das macht sie besonders interessant für enge Straßen, häufiges Rangieren und Situationen, in denen man nicht jedes Mal mit viel Aufwand fahren möchte. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt sie oft souverän, weil die Abstimmung auf kontrollierbares Fahren ausgelegt ist.
Die Harley-Davidson Street Bob bringt dagegen mehr „Masse und Präsenz“ mit. Das kann beim ruhigen Cruisen ein Vorteil sein, weil das Motorrad stabil wirkt und sich wie ein echtes Langstrecken-Cruiser-Gefühl anfühlt. Gleichzeitig kann das Handling im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen anspruchsvoller sein – nicht unbedingt wegen der Fahrbarkeit, sondern weil das Gesamtpaket mehr Aufmerksamkeit verlangt. Wer jedoch gern entspannt fährt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird die Street Bob schnell zu schätzen wissen.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie den Charakter im Alltag prägt. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt oft besonders zugänglich: Die Haltung ist meist so gestaltet, dass man auch längere Fahrten ohne ständiges „Umsitzen“ gut übersteht. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Cruiser-Feeling möchten, aber nicht in eine sehr kompromissreiche Position gedrängt werden wollen.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf den klassischen Cruiser-Look mit einer Haltung, die sich nach Stil anfühlt. Das kann großartig sein, wenn man genau diesen Look und das entsprechende Fahrgefühl sucht. Gleichzeitig kann es je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sein, dass man die Ergonomie stärker anpassen möchte – etwa über Sitz, Lenker oder Fußrasten. Wer bereit ist, das Motorrad auf den eigenen Komfort zu trimmen, bekommt dafür ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Design, Sound und Individualisierung
Bei der Street Bob ist das Thema Individualisierung besonders präsent. Das Motorrad wirkt wie eine Basis, die förmlich nach Umbauten ruft: Optik, Auspuff, Sitzbank, Lenker – vieles lässt sich so gestalten, dass die Maschine „die eigene“ wird. Dazu kommt der Soundcharakter, der im Vergleich oft als deutlich emotionaler wahrgenommen wird. Wer Wert auf Wiedererkennung und auf das Gefühl legt, mit einem Harley-Cruiser unterwegs zu sein, wird hier schnell glücklich.
Die Honda CMX 500 Rebel ist ebenfalls ein gutes Umbau-Bike, aber der Ansatz ist meist pragmatischer. Die Rebel 500 lässt sich optisch modernisieren und personalisieren, ohne dass das Motorrad dabei seinen alltagstauglichen Charakter verliert. Der Sound ist dabei eher „clean“ und weniger auf maximale Lautstärke ausgelegt – was für viele Fahrer sogar ein Vorteil ist, weil es im Alltag entspannter bleibt.
Bremsen, Elektronik und Fahrassistenz
Im Bereich Bremsen und Elektronik unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Art, wie sie das Fahren unterstützen. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt häufig als „einfach bedienbar“-Paket: moderne Grundlagen, die das Fahren unkompliziert machen. Das ist besonders hilfreich, wenn das Motorrad regelmäßig im Stadtverkehr genutzt wird oder wenn man nicht jedes Mal mit viel Technikdenken fahren möchte.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf den Cruiser-typischen Charakter. Je nach Ausstattung kann die Elektronik zwar ebenfalls moderne Standards bieten, der Fokus liegt aber spürbar auf dem Fahrgefühl. Wer gern „pur“ fährt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird das oft als stimmig empfinden. Wer dagegen maximale Assistenz im Alltag erwartet, findet bei der Rebel 500 häufig den entspannteren Einstieg.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Street Bob – Stärken
- Emotionaler Charakter mit markantem Auftreten und typischem Harley-Feeling
- Starkes Cruisen und ein Fahrgefühl, das sich nach „großem Motorrad“ anfühlt
- Hohe Individualisierbarkeit durch die große Umbau- und Zubehörwelt
Street Bob – Schwächen
- Mehr Anspruch im engen Stadtverkehr durch das Gesamtpaket
- Komfort kann stärker vom Setup abhängen (Sitz/Ergonomie)
Rebel 500 – Stärken
- Leicht zugänglich und oft sehr gut für den Alltag geeignet
- Gut dosierbares Fahrgefühl für Stadt, Feierabendstrecken und entspanntes Cruisen
- Pragmatische Basis für Umbauten ohne den Charakter zu verlieren
Rebel 500 – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr dynamischer Fahrweise oder langen Autobahnabschnitten
- Emotionaler „Harley-Effekt“ wird nicht im gleichen Maß erreicht
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Bob und Honda CMX 500 Rebel hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer viel Wert auf den klassischen Cruiser-Look, den Sound und das Gefühl legt, ein Motorrad zu fahren, das sofort Charakter zeigt, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern cruisen, längere Strecken genießen und das Motorrad auch optisch zu einem persönlichen Projekt machen möchten.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll: Stadtverkehr, kurze Wege, entspanntes Rollen und ein Fahrgefühl, das schnell Sicherheit vermittelt. Auch für Einsteiger in die Cruiser-Welt oder für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, ist die Rebel 500 häufig die passendere Option. Wer dagegen regelmäßig sehr hohe Geschwindigkeiten fährt oder häufig sportlich beschleunigt, wird die Street Bob eher als stimmiger empfinden.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die Wahl für alle, die Cruiser-Emotion, markanten Auftritt und ein emotionaleres Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders beim entspannten Cruisen aus, punktet mit Individualisierbarkeit und wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch erlebt. Wer Komfort priorisiert, sollte allerdings das Setup im Blick behalten, damit die Ergonomie wirklich zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Die Honda CMX 500 Rebel passt dagegen besser zu einem Alltag, in dem unkompliziertes Fahren zählt: Stadt, Feierabendstrecken und Touren in moderatem Tempo. Das Handling wirkt oft leichter zugänglich, die Dosierbarkeit ist angenehm und das Motorrad bleibt dabei pragmatisch. Für sehr dynamische Fahrweise oder lange Autobahnabschnitte hat die Street Bob meist die besseren Voraussetzungen. Insgesamt gilt: Street Bob für Charakter und Cruiser-Feeling, Rebel 500 für entspanntes, alltagstaugliches Fahren.