UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Harley-Davidson Street Bob vs. Honda NTV 650 Revere – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Grundgefühl her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Charakter: markant, kernig und mit dem typischen Vibe, der sich nicht verstecken muss. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen eher wie ein pragmatischer Allrounder mit Retro-Anmutung – ein Motorrad, das auf Alltag und entspannte Touren ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. entspannter Allrounder

Die Harley-Davidson Street Bob bringt von Anfang an ein anderes Fahrgefühl mit. Der Cruiser-Ansatz zielt auf ein souveränes, ruhiges Ansprechverhalten und ein kräftiges Auftreten ab. Das Motorrad wirkt so, als wäre es gemacht für den Moment, in dem man einfach losfährt – ohne sich ständig Gedanken über den nächsten „Kick“ machen zu müssen.

Die Honda NTV 650 Revere dagegen setzt stärker auf Ausgewogenheit. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag nutzt und das auch auf längeren Strecken nicht sofort „ans Limit“ drängt. Der Charakter ist weniger auf Show und mehr auf Nutzbarkeit getrimmt. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt und dabei zuverlässig mitmacht, findet hier einen passenden Ansatz.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht als reine Sportmaschinen gedacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man das Motorrad aus dem Drehzahlkeller heraus bewegt und dabei ein kräftiges, „druckvolles“ Ansprechverhalten erwartet. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig hochdrehen möchte.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen in der Praxis oft harmonischer über einen breiteren Bereich. Sie ist eher darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und dabei den Alltag zu erleichtern. Das bedeutet: weniger „Temperament-Diskussion“, mehr entspanntes Gleiten – gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen, wenn man konstant unterwegs ist.

Stärken und Schwächen im Antriebskonzept

Street Bob – Stärke: Der Cruiser-Charakter sorgt für ein markantes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich wie „Kraft von unten“ anfühlt. Street Bob – Schwäche: Wer sehr sportlich beschleunigen oder ständig hohe Drehzahlen nutzen möchte, wird eher unzufrieden, weil das Motorrad nicht auf dieses Spiel ausgelegt ist.

NTV 650 Revere – Stärke: Die Abstimmung wirkt alltagstauglich und sorgt für ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrverhalten. NTV 650 Revere – Schwäche: Wer den maximalen „Punch“ im Cruiser-Stil sucht, wird die Unterschiede im Charakter deutlich merken.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Look vs. entspannte Haltung

Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf eine typische Cruiser-Sitzhaltung. Das bringt Vorteile, wenn man lange Strecken entspannt fahren möchte und der Körper nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten soll. Gleichzeitig ist diese Haltung nicht für jeden Fahrstil ideal: Wer häufig sportlich um die Ecke fährt oder lange Zeit sehr dynamisch unterwegs ist, kann die ergonomischen Eigenheiten schneller als „gewöhnungsbedürftig“ empfinden.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt ergonomisch eher auf Komfort und Alltag ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Körperhaltung, die sich gut für unterschiedliche Strecken eignet. Dadurch ist sie oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad sowohl für kurze Fahrten als auch für längere Touren genutzt wird.

Was der Vergleich bei der Ergonomie zeigt

Street Bob – Stärke: Sehr stimmige Cruiser-Ergonomie für entspanntes Fahren. Street Bob – Schwäche: Weniger ideal für Fahrer, die eine besonders sportliche, „agile“ Sitzposition bevorzugen.

NTV 650 Revere – Stärke: Ausgewogene Haltung, die im Alltag und auf Touren angenehm bleibt. NTV 650 Revere – Schwäche: Wer den „Cruiser-Biss“ sucht, bekommt eher ein Motorrad, das sich zurückhaltender anfühlt.

Fahrwerk und Handling: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich im Vergleich vor allem die Philosophie hinter den Modellen. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man nicht ständig das Gefühl hat, das Motorrad „ständig neu einzujustieren“. In Kurven fährt sie souverän, aber sie ist nicht darauf ausgelegt, wie ein kompromissloses Kurvenwerkzeug zu wirken.

Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken oft in der Beweglichkeit und im unkomplizierten Handling aus. Gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten wirkt sie häufig leichter zu kontrollieren. Das ist besonders praktisch, wenn viel Stadtverkehr, enge Straßen oder wechselnde Streckenprofile anstehen.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei der Bremsleistung und dem Fahrgefühl unter Last unterscheiden sich die Ansätze: Die Street Bob vermittelt eher das Gefühl, dass man mit Ruhe und Dosierung arbeitet, während die NTV 650 Revere oft mit einem gleichmäßigen, gut vorhersehbaren Verhalten punktet. Beide können sicher gefahren werden, aber die Art, wie man das Vertrauen aufbaut, ist unterschiedlich.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach los“

Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Harley-Davidson Street Bob macht Spaß, sobald man sich auf den Cruiser-Charakter einlässt. Sie ist ein Motorrad, das man gern fährt, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis betrachtet. Gleichzeitig kann sie im dichten Verkehr für manche Fahrer weniger „handlich“ wirken als ein leichterer, alltagsorientierteres Konzept.

Die Honda NTV 650 Revere ist im Vergleich oft die unkompliziertere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird. Sie eignet sich besonders dann, wenn kurze Wege, wechselnde Bedingungen und häufiges Anhalten zum Alltag gehören. Das Motorrad wirkt dabei weniger „speziell“ und mehr wie ein verlässlicher Begleiter.

Reisetauglichkeit: Komfort, Ruhe und Langstrecken-Feeling

Für längere Strecken ist nicht nur die Motorleistung entscheidend, sondern auch das Gesamtpaket aus Sitzkomfort, Fahrwerk, Windgefühl und Ermüdungsfaktoren. Die Street Bob kann auf Touren sehr stimmig sein, weil die Cruiser-Philosophie auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Wer gerne mit einem ruhigen Rhythmus fährt, wird die Stärken schnell merken.

Die NTV 650 Revere punktet im Vergleich oft mit einem „funktionierenden Gesamtgefühl“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man lange fahren kann, ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss. Gerade wenn die Tour nicht als sportliches Projekt geplant ist, sondern als entspannter Ausflug, kann die NTV 650 Revere besonders überzeugen.

Optik und Stil: Warum das Auge mitfährt

Auch wenn es technisch um Fahrleistungen geht, spielt der Stil eine große Rolle. Die Harley-Davidson Street Bob ist optisch ein Statement: reduziert, markant und mit dem typischen Cruiser-Look. Die Honda NTV 650 Revere bringt dagegen einen Retro-Charakter mit, der eher „klassisch“ wirkt als „aggressiv“. Im Vergleich wird schnell klar: Beide sind charakterstark, aber sie sprechen unterschiedliche Vorlieben an.

Stärken und Schwächen im Stil-Vergleich

Street Bob – Stärke: Sehr eigenständiger Look und ein Fahrgefühl, das man sofort erkennt. Street Bob – Schwäche: Wer ein unauffälliges, rein zweckmäßiges Motorrad sucht, könnte den Cruiser-Charakter als zu präsent empfinden.

NTV 650 Revere – Stärke: Retro-Charme, der sich gut in den Alltag einfügt. NTV 650 Revere – Schwäche: Wer maximale „Harley-Identität“ oder den Cruiser-Fokus sucht, wird eher in Richtung Street Bob schauen.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Harley-Davidson Street Bob und Honda NTV 650 Revere lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Geht es um das besondere Cruiser-Gefühl, um markantes Auftreten und darum, Fahrten bewusst zu genießen, dann ist die Street Bob die naheliegende Wahl. Sie ist weniger „Allround im Sinne von neutral“, sondern eher „Allround im Sinne von Charakter“.

Geht es dagegen um ein Motorrad, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich angenehm bewegt und auch auf längeren Strecken nicht unnötig fordert, dann passt die NTV 650 Revere sehr gut. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern nutzt, ohne ständig Kompromisse zu diskutieren.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen klaren Cruiser-Fokus wollen: markantes Auftreten, ein kräftiges, kerniges Fahrgefühl und eine Sitz- und Fahrphilosophie, die auf entspanntes Genießen ausgelegt ist. Wer das Motorrad vor allem für Fahrten sucht, bei denen Stil und Charakter genauso zählen wie die Technik, wird mit der Street Bob deutlich mehr „Identität“ erleben. Ihre Schwäche liegt weniger in der Fahrbarkeit als im Anspruch: Wer maximale Sportlichkeit oder ein besonders neutrales Handling erwartet, wird weniger glücklich.

Die Honda NTV 650 Revere eignet sich besonders für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen, das sich harmonisch fährt und auch auf Touren angenehm bleibt. Sie punktet im Vergleich mit einem ausgewogenen Gesamtgefühl und einer eher pragmatischen Art, Kilometer zu machen. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert und sich nicht ständig „anders“ anfühlt, trifft mit der NTV 650 Revere die passendere Entscheidung.

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